Lorscher Codex| Chronik des Klosters Initialseite und Beginn der Chronik Inhaltsangabe: "Abschrift der königlichen und päpstlichen Privilegien und Schenkungen an das Lorscher Kloster. Ferner Vermerke über die Könige oder Kaiser oder Äbte, vom anfang des KLosters bis auf unsere Tage, der Reihe nach aufgezählt." "Mit dem Beistand der göttlichen Gnade sind wir willens, die Privilegien des Lorscher Klosters, sowohl die päpstlichen als auch die kaiserlichen, ferner die wohltätigen Stiftungen der Päpste und Kaiser, oder die Schenkungen der übrigen Gottgläubigen, denen sowohl durch ihren Adel als auch die Fülle ihrer Mittel diese Ehrung zukommt, aus verschiedenen verstreuten Einzelschriften in den Band eines einzelnen Buches zu sammeln. Wir halten es für richtig, genau anzugeben, von welchen Stiftern das Lorscher Kloster gegründet und gefördert worden ist, und dann der Reihe nach zu berichten, durch welches Wachstum dasselbe zur Höhe einer solchen Bedeutung aufgestiegen ist." Urkunde 1. Williswinda und Cancor schenken am 12.7.764 Besitz in Harmsheim im Wormsgau und nennen Chrodegang von Metz als Eigentümer der Stiftung. Zeugen sind Heinerich, der Sohn Cancors, Bischof Weomad von Trier, Bischof Alberich von Utrecht, Bischof Johannes von Konstanz. Die Urkunde wurde von Helmerich, dem Sekretär von Chrodegangs, in Lorsch ausgestellt. | ![]() |

![]() Mönch bei Schreibarbeiten in seiner Klause | ![]() Teil-Innenansicht der Königshalle |
![]() | Das KLOSTER LORSCH mit seiner berühmten KÖNIGSHALLE. Wann und wieso die "Königshalle" errichtet wurde ist bis heute nicht sicher. Vielleicht wurde sie zu Ehren Karls des Großen als eine Art Triumphbogen anlässlich seines Besuches in Lorsch erbaut. Architektonisch wird die Torhalle als "Juwel karolingischer Renaissance" gerühmt: Mit ihren Arkaden, Pilastern und Halbsäulen ist sie eines der ältesten, vollständig erhaltenen Baudenkmäler Deutschlands aus nachrömischer Zeit - ein Bauwerk von europäischem Rang. Im Obergeschoss sind noch Reste karolingischer Wandmalereien und gotischer Fresken zu sehen. 1991 wurde sie von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Geschichte von Lorsch |
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| Wandinschrift in der Königshalle: St. Nazarius, Benedictiner-Mönch | An anderer Stelle eine Wandzeichnug (um 1100) |
![]() | Sarkophag von Ludwig dem Deutschen in der Klosterkirche (Bild u.)![]() |

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