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Film AG am LSH
BAF-Preisträger Bayerischer Löwe

media education through moving images

Glossar - für Filmemacher und “Filmgucker”

Filmformate - Filme werden bei dem analogen Verfahren auf 35- oder 16-Milimeter-Material, also auf einem 35 oder 16 Milimeter breiten Filmstreifen (Perforation eingeschlossen) gedreht. Das Super-16-Format stellt eine Zwischenlösung dar, hierbei wird der ursprünglich für den Transport des Film notwendige perforierte Rand als zusätzliche Bildfläche genutzt.
Beim digitalen Kino erfolgt die Wiedergabe des Materials von einer Festplatte oder einem Videostream, der über eine Datenleitung empfangen wird.

Rückblende - Bei diesem filmischen Stilmittel wird ein in der Vergangenheit liegendes Ereignis nachträglich erzählt, obwohl die Handlung bereits weiter fortgeschritten ist. Dieses oft auch als “flashback” bezeichnetes Stilmittel ist notwendig, wenn wichtige Informationen oder Zusammenhänge, die aus der Vergangenheit der Figuren herrühren, für das Verständnis der Filmhandlung eine wichtige Rolle spielen.  

Ton: Der Ton ist bei einem Film genauso wichtig wie das Bild. Diese Tatsache wird häufig unterschätzt. Man unterscheidet folgende Varianten des Filmtons:
Atmo, beispielsweise die Raumtöne in einem Cafe (Unterhaltungen, Gläser) oder auf einem Flughafen (startende Flugzeuge, Durchsagen)
O-Ton (Original-Ton): der aufgenommene Originalton (mit den Stimmen der Moderatoren, der Sprecher, der Darsteller)
Geräusche: wichtige Töne und Geräusche wie eine Alarmglocke, Türenknallen etc.
On-Ton: hier ist das tongebende Element (also beispielsweise der Orgelspieler mit der Orgel) im Bild
Off-Ton: hier ist das tongebende Element nicht im Bild zu sehen, man hört nur die Töne (zum Beispiel die Kirchenglocken)

Tonebenen:
1) Sprache: Die Darsteller müssen laut sprechen und dürfen nicht durcheinander sprechen.
2) Atmo (und Geräusche): Eine Raumatmo kann unabhängig von den Darstellern aufgenommen werden (zum Beispiel in einem Cafe)
3) Special effects: Darunter versteht man die im Nachhinein synthetisch generierten Töne und Geräusche.
4) Filmmusik: Die Musik, welche die Szene begleitet und in ihrer Wirkung unterstreicht.
5) Die Stille: diese sollte es durchaus auch einmal in einem Schülerfilm geben :-)

 

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