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Was braucht man, wenn man einen Film drehen will? Nicht viel, aber das Equipment sollte gezielt ausgewählt werden!
Die Kamera: Am besten geeignet ist eine 3-Chip-Video-Kamera (3CCD), die im herkömmlichen 4:3-Format oder im 16:9-Format abbildet. Auf dem Markt sind zudem bereits erste semiprofessionelle Kameras erhältlich, die im neuen HDTV-Standard arbeiten. Diese bieten eine höhere Bild-Auflösung sowie das breitere, der Kinoleinwand ähnlichere Format 16:9. Wir empfehlen folgende Kameratypen: Canon XG-1 und XG-2 (PAL, 4:3) sowie die neue Sony FX1 (HDTV, 16:9 und 4:3). Die Aufzeichnung kann auf DV-Kassette, auf SD-Speicherkarte oder direkt auf eine integrierte oder eine mobile Festplatte (HD-Camcorder oder beispielsweise Firestore) erfolgen.
Das Stativ: Ohne ein gutes Stativ können keine verwacklungsfreien Bilder eingefangen werden.
Das Mikrofon: Ein guter Ton macht erst einen guten Film. Viele semiprofessionellen Filmemacher vernachlässigen den Wert des Tons. Deshalb sollte man immer ein von der Kamera abgesetztes Mikrofon verwenden und den Ton zielgerichtet von der Schallquelle ausgehend abnehmen (zum Kapitel Ton bitte hier klicken).
Die Tonangel: An ihr befestigt man das Mikrofon. Mit der Tonangel kommt man sehr nahe an die Tonquelle (beispielsweise an die Schauspieler heran), ohne dass das Mikrofon in den sichtbaren Bildausschnitt gerät. Zwischen dem Mikrofon und der Tonangel sollte ein Galgen befestigt sein, der die Geräusche, die von der Tonangel herrühren, entkoppelt (Bilder: siehe Kapitel Ton).
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