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Waldweihnacht 2008 |
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Am 13.12 trafen sich die JoHos am Gemeindehaus und stimmten sich auf die bevorstehende Waldweihnacht ein.
Während auf dem nahen Marktplatz die ersten Weihnachtsmarktbesucher umher streiften und der Geruch von Glühwein,
Lebkuchen und Bratwurst zu denjenigen herüber wehte, die grade den Rucksack auf die Schultern schnallten,
tröpfelten auch noch die letzten Nachzügler ein und so machten wir uns unter neugierigen Blicken der weinheimer
Weihnachtsmarktbesucher gegen 15 Uhr in Richtung Rentnereiche auf.
Vorbei durch die städtischen Gassen, vorbei auch an der Autoschlange aus und in den Odenwald, wanderten wir den
Hang zum Hirschkopf hinauf und erreichten die Hütte nach etwa einer halben Stunde.
Doch dann: „Oh Schreck! Der Krabbelsack wurde geklaut!“, ertönte ein lauter Ruf und schnell machten sich alle
verfügbaren Pfadis und Wölflinge auf die Suche nach dem Dieb unseres traditionellen Kartoffelsacks, der uns jedes
Jahr in ungewisser Reihenfolge eine schöne Bescherung bereitet.
Immer wieder hörte man in der Ferne das Poltern, das Knacken und die lauten Rufe der Krabbelsack-Retter, die ihn
schließlich gerade noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit bergen konnten. Doch während des ganzen
Aufruhrs wurde unsere Paula von einem Zauberer entführt, der sie in ein tiefes Loch werfen wollte.
Wütend und mit spitzen Stöcken bewaffnet ging es auf Zaubererjagd, während sich ein kleiner Teil bei der Hütte
daran machte das Feuer zu entfachen, dort den Orangensaft zu kochen und sie stimmungsvoll mit Kerzen und Fackeln
zu schmücken.
Der kalte Wind, der vom Tal über den Rücken des Hirschkopfs und hinauf zu uns wehte, ließ das Feuer schnell zu
einer angenehm wärmenden Stelle werden, besonders für diejenigen, die nun erschöpft, aber siegreich den Zauberer
bezwungen und unsere Entführte zurück gebracht haben.
Und während wir im Angesicht „unserer“ Burg den Krabbelsack kreisen ließen, die Sonne sich immer weiter hinter
den Horizont schob und die Düsternis über uns herein brach, durften die Teilnehmer einem nachdenklichen Text über
das „Pfadi sein“ von André lauschen, ehe man sich zusammen im Fackelschein über die Kekse und den heißen O-Saft hermachte
und dabei, begleitet von Jonas, das ein oder andere Lied sang und selbst der vorbei fahrende Jäger kurz inne hielt
und unserem Beisammensein beiwohnte.
Schließlich ging es gegen 18:30 Uhr wieder auf den Heimweg, gestärkt durch den warmen Saft, durch die leckeren Kekse
und die Gedanken der Lieder, hatte der eine oder andere schon wieder Lust auf das nächste Lager, auf die nächsten
unbeschwerten Stunden; doch erst einmal hieß es für alle „nehmt Abschied Brüder“ & „Gut Pfad!“.
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Pfingstlager 2005: Äg-Chi-Gri |
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Oder: die Reise mit der raum-zeit-intervenierenden
Nullkammer
...hieß das Motto des PfiLa ´05 in Schönau in der Pfalz,
wo sich die Stämme "Häuptling Seattle" und "Johann Horneck" aus Weinheim
seit sieben Jahren zum ersten Mal wieder zu einem Pfingstlager für vier Tage zusammen fanden.
Nach dem Aufbau der Zelte auf dem großen, sehr schön gelegenen Zeltplatz und
etwas Kaffee und Kuchen, fanden wir uns Abends am Lagerfeuer zum Gesang ein.
Doch auf einmal erfuhren die Wölflinge und Pfadfinder von einer todkranken Prinzessin,
welche von einer seltsamen Krankheit befallen wurde..

Das Schauspiel entführte die Teilnehmer in das Königreich Haisan,
wo es zunächst galt mit dem Prominentenarzt Dr. Love und dem Ingenieur Jim die
Reise in der raum-zeit-intervenierenden Nullkammer zu ermöglichen.
Denn nur sie konnte es den rund 40 Weltreisenden möglich machen,
zunächst nach China, dann nach Griechenland und schließlich in kürzester Zeit
nach Ägypten zu reisen um dort das chinesische Chinchilla-Chitin,
einen Zweig von den südl.
Hängen des heiligen Olymp bzw. je ein Glas Wasser aus dem weißen und
dem schwarzen Nil zu besorgen, um die Medizin für die Prinzessin herstellen zu können.
Die wagemutigen Reisenden scheuten weder weite Wege,
noch knifflige Aufgaben oder wilde Schlachten, denen sie sich von
heimtückischen Pharaonen, hochmütigen Götter und einem chinesischen
Kriegslord ausgeliefert sahen.
Abends fanden sich die erschöpften, mutigen Pfadfinder beim Lagerfeuer ein,
um gemeinsam zu singen, den Tag Revue passieren zu lassen und um sofort ins
nächste Abenteuer mit der raum-zeit-intervenierenden Nullkammer,
Ingenieur Jim und Dr. Love zu stürtzen.
Dem regnerisch-windigen Wetter zum Trotz gelang es
den Pfadis vom 14.05-18.05.05 die Prinzessin Rosa dank ihrer Wagemutigkeit,
der Ingenieurskunst von Jim und den geschickten Fingern von Dr. Love gesund
und munter in ihr Königreich zurück zu bringen.
-> zur Galerie vom Pfingstlager 2005
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Stammeshajk 2004 |
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Wir trafen uns im späten August am Weinheimer Bahnhof um mit den
Windeckstürmern die Pfalz unsicher zu machen. Die Rede ist von unserem
Stammeshajik ´04 in Dahn (Pfalz). Gut gelaunt brachen wir an einem
sonnigen Mittag auf, um zuerst einmal eine längere Zugreise hinter uns
zu bringen. Nach mehrmaligem Umsteigen (es klappte alles gut) kamen
wir freudig in Dahn an - doch zu früh gefreut. Irgendwie schien es in
dem kleinen Ort heißer als auf dem Rest der Erde zu sein, so fingen
wir alle nach kurzer Zeit mächtig zu schwitzen an - zumal sich der Weg
zu unserer "Unterkunft" unendlich hinzuziehen schien. Doch auch diese
Hürde überwanden wir und gelangten schließlich erleichtert die
Felsvorschbrünge, welche wir uns als Unterkunft erdacht hatten. Sofort
begannen einige - war der Hinweg nicht lang genug? - zu klettern und
das Umland zu erkunden. Die Küche probierte unseren neuen Hajk-Kocher
aus, was ziemlich lange dauerte, sodass wir - leider - recht spät zu
unserem wohl verdienten Abendessen kamen. Am nächsten Tag gab es erst
einmal eine böse Überraschung. Ettliche Pfadis hatten seltsamerweise
große und kleine Brandblasen - und das an den seltsamsten Stellen. Da
wir sowieso nach unten ins Dorf mussten - wir wollten schwimmen gehen -
besuchten wir eine Apotheke einer sehr netten Apothekerin, welche uns
zu einem richtig lustigen Arzt (ich habe noch nie einen Arzt mit Jeans
und Pferdeschwanz gesehen), welcher uns freundlicherweise eine Salbe
gegen Verbrennungen schenkte. Bei ihm erfuhren wir auch, was die
Brandblasen verursachte: spanische Feuerkäfer, welche sich auf Zelter
niederlassen und - wenn man sie zerdrücken will - eine Flüssigkeit
aussondern, die Verbrennungen hervorruft. Getreu nach dem Motto "Ein
Indianer(ein Pfadi?!) kennt keinen Schmerz", sind wir dann doch ins
lokale Schwimmbad gegangen, was sich wirklich gelohnt hat. Dort trafen
wir nämlich auf einen tollen Whirlpool, ein großes
Freischwimmerbecken, eine tolle Rutsche und richtig gute Sprungtürme.
Nach einem ausgiebigem Sonnebad, welches durch ettliche Melonen und
Müsliriegel versüßt wurde, machten wir uns entspannt auf den
"Heimweg". Unterwegs beschlossen wir noch ein wenig einzukaufen, zur
Freude der Wölflinge, für sie gabs dann nämlich ein Eis! Am Abend
klappte das Kochen schon um einiges besser, auch fanden wir heraus,
dass diese Feuerkäfer ganz wild auf "Maggi Fix" sind und bauten
entsprechende "Fallen", sodass wir in der Nacht von ihnen verschont
blieben. Am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder alles
einpacken und uns in Richtung Bahnhof auf machen. Am späten
Nachmittag kamen wir wieder wohlbehalten in Weinheim an!
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