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  Stamm Johann Horneck


   

Berichte

Auf dieser Seite berichten wir über vergangene Veranstaltungen von einzelnen Gruppen oder des ganzen Stammes.


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-> Pfingstlager 2005: Äg-Chi-Gri

-> Stammeshajk 2004


   

 

 

  Waldweihnacht 2008


Am 13.12 trafen sich die JoHos am Gemeindehaus und stimmten sich auf die bevorstehende Waldweihnacht ein. Während auf dem nahen Marktplatz die ersten Weihnachtsmarktbesucher umher streiften und der Geruch von Glühwein, Lebkuchen und Bratwurst zu denjenigen herüber wehte, die grade den Rucksack auf die Schultern schnallten, tröpfelten auch noch die letzten Nachzügler ein und so machten wir uns unter neugierigen Blicken der weinheimer Weihnachtsmarktbesucher gegen 15 Uhr in Richtung Rentnereiche auf.

Vorbei durch die städtischen Gassen, vorbei auch an der Autoschlange aus und in den Odenwald, wanderten wir den Hang zum Hirschkopf hinauf und erreichten die Hütte nach etwa einer halben Stunde. Doch dann: „Oh Schreck! Der Krabbelsack wurde geklaut!“, ertönte ein lauter Ruf und schnell machten sich alle verfügbaren Pfadis und Wölflinge auf die Suche nach dem Dieb unseres traditionellen Kartoffelsacks, der uns jedes Jahr in ungewisser Reihenfolge eine schöne Bescherung bereitet.

Immer wieder hörte man in der Ferne das Poltern, das Knacken und die lauten Rufe der Krabbelsack-Retter, die ihn schließlich gerade noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit bergen konnten. Doch während des ganzen Aufruhrs wurde unsere Paula von einem Zauberer entführt, der sie in ein tiefes Loch werfen wollte.

Wütend und mit spitzen Stöcken bewaffnet ging es auf Zaubererjagd, während sich ein kleiner Teil bei der Hütte daran machte das Feuer zu entfachen, dort den Orangensaft zu kochen und sie stimmungsvoll mit Kerzen und Fackeln zu schmücken.

Der kalte Wind, der vom Tal über den Rücken des Hirschkopfs und hinauf zu uns wehte, ließ das Feuer schnell zu einer angenehm wärmenden Stelle werden, besonders für diejenigen, die nun erschöpft, aber siegreich den Zauberer bezwungen und unsere Entführte zurück gebracht haben. Und während wir im Angesicht „unserer“ Burg den Krabbelsack kreisen ließen, die Sonne sich immer weiter hinter den Horizont schob und die Düsternis über uns herein brach, durften die Teilnehmer einem nachdenklichen Text über das „Pfadi sein“ von André lauschen, ehe man sich zusammen im Fackelschein über die Kekse und den heißen O-Saft hermachte und dabei, begleitet von Jonas, das ein oder andere Lied sang und selbst der vorbei fahrende Jäger kurz inne hielt und unserem Beisammensein beiwohnte.

Schließlich ging es gegen 18:30 Uhr wieder auf den Heimweg, gestärkt durch den warmen Saft, durch die leckeren Kekse und die Gedanken der Lieder, hatte der eine oder andere schon wieder Lust auf das nächste Lager, auf die nächsten unbeschwerten Stunden; doch erst einmal hieß es für alle „nehmt Abschied Brüder“ & „Gut Pfad!“.


 

   

 

 

  Pfingstlager 2005: Äg-Chi-Gri


Oder: die Reise mit der raum-zeit-intervenierenden Nullkammer

...hieß das Motto des PfiLa ´05 in Schönau in der Pfalz, wo sich die Stämme "Häuptling Seattle" und "Johann Horneck" aus Weinheim seit sieben Jahren zum ersten Mal wieder zu einem Pfingstlager für vier Tage zusammen fanden. Nach dem Aufbau der Zelte auf dem großen, sehr schön gelegenen Zeltplatz und etwas Kaffee und Kuchen, fanden wir uns Abends am Lagerfeuer zum Gesang ein. Doch auf einmal erfuhren die Wölflinge und Pfadfinder von einer todkranken Prinzessin, welche von einer seltsamen Krankheit befallen wurde..

Das Schauspiel entführte die Teilnehmer in das Königreich Haisan, wo es zunächst galt mit dem Prominentenarzt Dr. Love und dem Ingenieur Jim die Reise in der raum-zeit-intervenierenden Nullkammer zu ermöglichen. Denn nur sie konnte es den rund 40 Weltreisenden möglich machen, zunächst nach China, dann nach Griechenland und schließlich in kürzester Zeit nach Ägypten zu reisen um dort das chinesische Chinchilla-Chitin, einen Zweig von den südl. Hängen des heiligen Olymp bzw. je ein Glas Wasser aus dem weißen und dem schwarzen Nil zu besorgen, um die Medizin für die Prinzessin herstellen zu können.

 

Die wagemutigen Reisenden scheuten weder weite Wege, noch knifflige Aufgaben oder wilde Schlachten, denen sie sich von heimtückischen Pharaonen, hochmütigen Götter und einem chinesischen Kriegslord ausgeliefert sahen. Abends fanden sich die erschöpften, mutigen Pfadfinder beim Lagerfeuer ein, um gemeinsam zu singen, den Tag Revue passieren zu lassen und um sofort ins nächste Abenteuer mit der raum-zeit-intervenierenden Nullkammer, Ingenieur Jim und Dr. Love zu stürtzen.

 

Dem regnerisch-windigen Wetter zum Trotz gelang es den Pfadis vom 14.05-18.05.05 die Prinzessin Rosa dank ihrer Wagemutigkeit, der Ingenieurskunst von Jim und den geschickten Fingern von Dr. Love gesund und munter in ihr Königreich zurück zu bringen.

 

-> zur Galerie vom Pfingstlager 2005


   

 

 

  Stammeshajk 2004


Wir trafen uns im späten August am Weinheimer Bahnhof um mit den Windeckstürmern die Pfalz unsicher zu machen. Die Rede ist von unserem Stammeshajik ´04 in Dahn (Pfalz).

Gut gelaunt brachen wir an einem sonnigen Mittag auf, um zuerst einmal eine längere Zugreise hinter uns zu bringen. Nach mehrmaligem Umsteigen (es klappte alles gut) kamen wir freudig in Dahn an - doch zu früh gefreut. Irgendwie schien es in dem kleinen Ort heißer als auf dem Rest der Erde zu sein, so fingen wir alle nach kurzer Zeit mächtig zu schwitzen an - zumal sich der Weg zu unserer "Unterkunft" unendlich hinzuziehen schien.

Doch auch diese Hürde überwanden wir und gelangten schließlich erleichtert die Felsvorschbrünge, welche wir uns als Unterkunft erdacht hatten. Sofort begannen einige - war der Hinweg nicht lang genug? - zu klettern und das Umland zu erkunden. Die Küche probierte unseren neuen Hajk-Kocher aus, was ziemlich lange dauerte, sodass wir - leider - recht spät zu unserem wohl verdienten Abendessen kamen.

Am nächsten Tag gab es erst einmal eine böse Überraschung. Ettliche Pfadis hatten seltsamerweise große und kleine Brandblasen - und das an den seltsamsten Stellen. Da wir sowieso nach unten ins Dorf mussten - wir wollten schwimmen gehen - besuchten wir eine Apotheke einer sehr netten Apothekerin, welche uns zu einem richtig lustigen Arzt (ich habe noch nie einen Arzt mit Jeans und Pferdeschwanz gesehen), welcher uns freundlicherweise eine Salbe gegen Verbrennungen schenkte. Bei ihm erfuhren wir auch, was die Brandblasen verursachte: spanische Feuerkäfer, welche sich auf Zelter niederlassen und - wenn man sie zerdrücken will - eine Flüssigkeit aussondern, die Verbrennungen hervorruft.

Getreu nach dem Motto "Ein Indianer(ein Pfadi?!) kennt keinen Schmerz", sind wir dann doch ins lokale Schwimmbad gegangen, was sich wirklich gelohnt hat. Dort trafen wir nämlich auf einen tollen Whirlpool, ein großes Freischwimmerbecken, eine tolle Rutsche und richtig gute Sprungtürme. Nach einem ausgiebigem Sonnebad, welches durch ettliche Melonen und Müsliriegel versüßt wurde, machten wir uns entspannt auf den "Heimweg".

Unterwegs beschlossen wir noch ein wenig einzukaufen, zur Freude der Wölflinge, für sie gabs dann nämlich ein Eis! Am Abend klappte das Kochen schon um einiges besser, auch fanden wir heraus, dass diese Feuerkäfer ganz wild auf "Maggi Fix" sind und bauten entsprechende "Fallen", sodass wir in der Nacht von ihnen verschont blieben. Am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder alles einpacken und uns in Richtung Bahnhof auf machen.

Am späten Nachmittag kamen wir wieder wohlbehalten in Weinheim an!