Das beste des Jahres  
 
 

Best of 2011

Hatte ich im letzten Jahr an dieser stelle geschrieben: The Older Strikes Back,
so müsste ich dieses Jahr schreiben: The Olders Strikes Back Again...
Aber das ist zu kurz gedacht.
Gefreut hat mich Pink Floyd. Sie wieder anzuhören, kann nicht falsch sein. Ganz im Gegenteil. Aber was mittlerweile in dieser Richtung der Wiederveröffentlichungen ua. passiert, ist nicht mehr schön.
Tribute können auch so klingen wie das von Hamilton de Holanda & Andre Mehmari
über Egbertos Gismonti und Hermeto Pascoal.
Was aber ist sonst noch zu bemerken.
Den größten Eindruck hat auf mich das Tarkovsky Quartet gemacht.
Sie haben einen homogenen Gruppensound gefunden, der ihresgleichen sucht.
Diese Musik hat einen hypnotischen Sog, was in diesem Jahr kein anderes Album für mich entwickelt hat.
Der französische Jazz ist in Deutschland immer noch unter repräsentiert. Leider.
Radiation 10, wer hat sie gehört?

Und wieder sind es Frauen die in diesem Jahr für Überraschungen sorgen.
Ich denke da an Matana Roberts, die mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam machte.
Sinikka Langeland und Jenny Hval mit ihrem verzaubernden Liedern.
PJ Harvey rüttelt an England.
Kate Bush ist wieder da und mit ZAZ ist es eine französische Sängerin,
das ganze Jahr über zu hören gewesen. Voll zu recht wie ich meine.
Das ich auf das Label Raster Noton aufmerksam mache, ist überfällig.
Ihre Produktionen im Bereich der Elektronischen Musik,
sind eminent wichtig und haben eine große Ausstrahlung auf das ganze Genre.

Dank an alle, die hier ihren Platz gefunden haben.
Danke an jene Radiomenschen, die die Flut von CD's und Platten für uns filtern,
und die uns im Radio immer von neuem zu überraschen.
D A N K E !"