Inschrift des Kwang-gae-to-Steins von Jian

Die koreanischen Ursprünge reichen über die heutige Grenze zu China weit nach Norden. Mit der Festigung der Besiedlung der koreanischen Halbinsel verlagerte sich unter dem Druck anderer Völker von Sibirien und der Mongolei das Zentrum südwärts.
Unter dem König Kwan-gae to lag es am nördlichen Ufer des Yalu-Flusses bei der heutigen Stadt Jian.
Dort hinterblieben ein Mausoleums-Hügel und der Schriftstein. Dessen chinesische Inschrift ist ein Zeugnis jener Herrschaft. Hier ist die Übersetzung wiedergegeben.


(A, I)
In tiefer Vorzeit legte Chumo-wan, der Ur-Gründer, die Grundlagen [für die Herrschaft]. Er stammte aus dem Nördlichen Puyo. Er ist Sohn des Himmels-Herrschers. Die Mutter war Tochter einer Flußgottheit. Sie schlug ein Ei auf - daraus kam ein Knabe. Das geborene Kind besaß die vollkommene Weisheit #####, er befahl den Wagen anzuspannen
(A, II)
und bewegte sich nach Süden. Auf dem Wege von Puyo gelangte [er] an den Fluß Omnitesu. Der Wan überlegte, wie er hinübergelangt, und sagte: "Ich bin der Sohn des Großen Himmels. Die Mutter ist die Tochter der Flußgottheit. [Damit ich hinüberkommen kann] schließt euch für mich zusammen, ihr Wasserschildkröten CHARA und KOBUK!" Als Antwort darauf
(A, III)
schlossen sich die Wasserschildkröten CHARA zusammen, die Schildkröten KOBUK schwammen herauf und machten in dieser Weise einen Übergang [für Chumo-Wan]. Auf einem Berggipfel [baute er] eine Festung. Er gründete eine Hauptstadt. [Aber Chumo-wan] fand keine Freude an den weltlichen Dingen. Darum schickte [der Himmlische Herrscher] den Gelben Drachen hinab auf die Erde, damit er den Wan treffe. Der Wan befand sich am Osthang [der Herrschaft] Chulbon. Der Gelbe
(A, IV)
Drache setzte ihn sich auf den Rücken und trug ihn hinauf in den Himmel. / Im Einklang mit [dem himmlischen] Gebot folgte der älteste Sohn [von Chumo-wan] Yulyu-wan dem rechten Weg und [festigte im Lande] Wohlstand und Ordnung. // Und so kam die Zeit des Nachkommen [von Chumo-wan] in der 17. Generation Kukkansan Kwanggätchongyon Pyonan Chotche-wan ["Der zu den Höhen der Herrschaft erhobene, der die Grenzen des Landes erweiterte, der Wohlstand , der leuchtendste und größte der Wane."]. /
(A, V)
Er bestieg den Thron im Alter von 18 Jahren [und regierte] unter der Devise Yonnak Chäwan ("Größter der Wane, mit der von ihm geählten Devise "Ewige Freude"), seine Gutherzigkeit und Wohltätigkeit # erreichten den Hohen Himmel. der Ruhm seiner kriegerischen Heldentaten verbreitete sich bis zu den Grenzen der Vier Meere und versetzte [alle seine Feinde] in Schrecken und Zittern ##, ein jeder fand Freude an seiner Sache. Das Land blühte auf. Das Volk lebte im Wohlstand. Die fünf Getreide reiften im Überfluß. [Aber] der Himmel vollendet gleichmütig
(A, VI)
das Schicksal und [in dem Jahr, als der Wan] 39 Jahre alt wurde, verließ der Himmelswagen das Land. /
Im Jahr KAP-IN, im 9. Monat, am 29. Tag dem Tag UL-YU, wurde [der Wan] in einer Gruft beigesetzt. Dann wurde die Stele aufgerichtet. Und auf ihr wurden seine Verdienste zur Mahnung für die Nachkommen aufgezeichnet. // Diese # [Inschrift] lautet: "##
(A, VII)
das 5. Jahr der Herrschaft unter der Devise] Yonnak , das Jahr UL-MI. Der Wan trat selbst an die Spitze eines Heeres und trat gegen Piyo an , das be- ständig einfiel ## und brachte ihnen eine Niederlage bei. Sie überwanden die Berge Pusan und Pusan , erreichten den Oberlauf des Flusses Yomsu. Sie vernichteten drei ihrer Siedlungen (Purak) und 600-700 Kibitken (Tan; Wohnzelte). [Sie ergriffen] zahllose Kühe und Ochsen, Pferde und Schaf-
(A, VIII)
herden. Der Wan kehrte vom Feldzug um und ging auf dem Wege Kapchondo. Indem er ihm weiter nach Osten folgte, gelangte [er] zum Grenzland und besichtigte die Festungen #son, Ryokson, [die Orte] Pukpchun und Obiyu. Er veranstaltete ein Jagdvergnügen und kehrte nach Haus zurück. / Die [Leute] von Päkchan und Silla waren seit jeher [von uns] abhängige (Sokmin) und zahlten darum [unserem] Hof Tribut. [Aber] im Jahr SIN-MYO trat We (chinesisch: Wo, japanisch: Wa; eine alte Benennung Japans, die ihm von den Chinesen gegeben wurde.) auf. Sie kamen über das Meer und brachten eine Niederlage bei. Die Päktchan-Leute ### [beabsichtigten die Bewohner von Shil-] la zu Vasallen zu machen (Shinmin). / Im sechsten Jahr der Herrschaft, dem Jahr Pyon-shin führte der Wan selbst eine Kriegsflotte an und bestrafte den Staat [Päk] tchan. [Unsere] Krieger ##
(A, X)
führten zuerst einen Schlag und nahmen diese Festungen ein: Ilp'alson, Kumoroson, # moroson, Kankunrison, ## son, # iyarason, # son, ####### noson, Pi ##

(B, I)
rison, Mich'uson, Yarison, Däsanhanson, Sokason, Tonpal ##### rumeson, San # son, # ruson, Säson, Moruson, Uruson, Sohwä-
(B, II)
son, Yonruson, Sokchirison, Ammun # son, Rimson, ######## son, Ch'iwich'uson, # palson, Komoruson, Yunnoson, Kwannoson, Samyan
(B, III)
son, ##### rason, Kuch'onson, #####, ihre [Hauptstadt] Kukson. [Aber] die Räuber ergaben sich nicht. Starrsinnig erdreisteten sie sich Widerstand zu leisten, [worauf] es eine Vielzahl Kämpfe gab. Der Wan geriet in großen Zorn und Wut. Er überschritt den Fluß Arisu. Er schickte Truppen aus [die Feinde] zu bestrafen und [ihre] Festungen zu zerstören. Vom Westen nach Osten #
(B, IV)
### [rückte er] sogleich bis Kukson voran. Der Wan [des Landes Päktchan] war belagert und ging zum Äußersten. Er sandte [dem Großen Wan] als Geschenk 1000 Männer und Frauen als Sklaven (Senku; ) [und auch] 1000 Stück dünner Leiwand. [Dann] unterwarf sich der Wan und leistete [dem Großen Wan] selbst den Eid: "Von jetzt bis in Ewigkeit werde ich [Euer] Sklave (Nohäk) sein." Der Große Wan schenkte [dem Wan von Päktchan] die persönliche Begnadigung, [vergab] #
(B, V)
die im Irrtum begangenen Verbrechen. [Der Große Wan] schrieb [die Worte des Wans von Päktche] über seine künftige aufrichtige Erge- benheit auf. So # [vereinigte der Große Wan] 58 Festungen und 700 Siedlungen. Er nahm die jüngeren Brüder [des Wan von Päktchan] und 10 seiner Vertrauten (Täshin) [zu Geiseln]. Dann wandte er das Heer und kehrte als Sieger in seine Hauptstadt zurück. / Im achten Jahr [der Herrschaft] <398>, im Jahr MU-SUL sandte [der Große Wan] einen Teil [seines] Heeres aus, daß sie gingen
(B, VI)
[über die Erde] des Tals Tchogok [des Volkes] Shikshin . Auf dem Wege kamen [unsere Krieger] durch die Festung Mak # rasok und das Tal Katäragok und nahmen 300 Männer und Frauen gefangen. Seitdem kamen [die Leute von Shikshin] selbst und zahlten unserem Hof Tribut, [wobei sie] darüber genau Buch führten. / Im neunten Jahr der Herrschaft <399>, dem Jahr KI-HÄ brach [der Wan von] Päktchan sein Gelübde und schloß einen Bund mit Wä .
(B, VII)
[Der Große] Wan bewegte sich nach Pyonyan, als der Botschafter von Shilla dort war. Er wandte sich an den Wan und sprach reinen Herzens: "Die Leute von Wä fielen in großer Zahl in die Grenzen unseres Staates ein. Sie zerstören die Mauern der Festungen und die Gräben der Städte. Uns - [Eure] - Sklaven (Nogäk) wollen sie sich unterwerfen. [Unser] Wan, der [Euch] ergeben ist, erwartet [Eure] Befehle." Der Große Wan # lobte ihn sodann für seine Ergebenheit #
(B, VIII)
# schickte den Botschafter damit zurück, daß er mitteilen sollte ## [das Eintreffen von Hilfe]. / Im zehnten Jahr [der Herrschaft] <400>, dem Jahr KYON-TCHA gab [der Große Wan den Befehl] zum Ausrücken. 50 000 Krieger zu Fuß und zu Pferde zogen Shilla zu Hilfe. Von der Festung Namgoson drangen sie zur Festung Shillason vor, die Wä erobert hatte. Kaum erschienen die Regierungstruppen, da flohen die Wä-schen Räuber.
(B, IX)
######## [unsere Krieger] gingen voran und [Wä] wandte sich eilig zur Flucht. [Unsere Krieger] verfolgten sie und drangen zur Festung Chonbalson vor, [die an der Grenze der Landschaft] Imna Kara liegt. Die Festung ergab sich rasch wieder. [In dieser Zeit] zogen die Leute von Anra <> [ihre] Grenztruppen zur Festung Shillason zusammen. In der Festung # son waren viele Wä-Leute. Die Wä-Leute zerstörten die Festung # (B, X)
##### ##### ##### ##### ## die Anra-Leute [ihre] Grenztruppen ##### ##### ####.

(C, I)
# 40x zerstörten
(C, II)
##### die Leute von [An]ra [ihre] Grenztruppen./ In tiefer Vor- zeit kam [im]gum Silla [üblicherweise] nicht zu unserem Hof ####### [Kwanggä] tchogyon Hothä [wan] ##### #### pokku
(C, III)
#### zu unserem Hof und Tribut zu zahlen. / Im vierzehnten Jahr [der Herrschaft] (404), dem Jahr KAP-CHIN brach Wä trotz aller Festlegungen [wortbrüchig] in die Grenzen von Daifan (Täban) ein ##### [Festung] Sokson #, brachten Schiffe heran ######### Pyonyan
(C, IV)
#### stießen sie zusammen. Die Krieger des [Großen] Wans schnitten den Weg ab und führten einen vernichtenden Schlag. Die Wä[-schen] Piraten wurden zerstreut und vernichtet. Die Erschlagenen und Enthaupteten waren eine unermeßliche Menge. / Im siebzehnten Jahr [der Herrschaft] (407), dem Jahr TCHON-MI führte der Wan ein Heer von 50000 Kriegern zu Fuß und zu Pferde zum Angriff ##### #### des Heeres
(C, V)
## einige Kämpfe. Das Schlachtfeld war von den Körpern der gefallenen generischen Krieger übersät. [Allein an] Helmen und Harnischen wurden über zehntausend eingesammelt. Jegliches Kriegsgerät und Waffen waren ohne Zahl. [Der Wan] kehrte zurück [nach Hause] und nahm die Festungen Saguson, Ruson, ##### #####
(C, VI)
# son. / Im zwanzigsten Jahr [der Herrschaft] (410), dem Jahr KYON-SUL: Die Leute des Östlichen Puyo waren seit jeher dem Chumo-wan untertan. Dann rebellierten sie und hörten auf, Tribut zu zahlen. Der Wan führte selbst ein Heer an und bestrafte [die Aufrührer]. Die Krieger erreichten die Festung Yoson und die Landschaft Yosonguk, diese grenzen an ##### ##
(C, VII)
##. Der Wan zeigte allezeit seine höchste Freundlichkeit und Gunst. Und dann kehrte er sogleich zurück. Wieder folgten uns die von seiner Güte entzückten Menschen in Scharen. [Das waren Leute der Landschaften Miguruapro, Pisamaapro, # ripruapro, Suksasi, #####
(C, VIII)
# ro. / Insgesamt wurden 64 Festungen und 1400 Dörfer erobert." // [Nach dem Tode des Großen Wan] gehörten zu den Leuten, die zum Schutz seiner Gruft (Sumyon) berufen waren die Höfe Yonho. Vom [Ort] Mäkuyo zwei [Höfe] einfaches Volk (min) der [Kategorie] Kukyon, drei der Kategorie Kanyon. Vom [Ort] Tonhägo drei der Kategorie Kukyon, fünf der [Kategorie] Kanyon. Von der Festung Tonson
(C, IX)
# vier Familien (ka) wurden in [die Kategorie] Kanyon versetzt. Von der Festung Uson wurde eine Familie in [die Kategorie] Kanyon versetzt, von der Festung Pirison zwei Familien in [die Kategorie] Kukyon. Von der Festung Pyonyanson ein [Hof] der [Kategorie] Kukyon, zehn der [Kategorie] Kanyon. Vom [Ort] # ryon wurden zwei Familien in [die Kategorie] Kanyon versetzt. Vom [Ort] Churu
(C, X)
einfache Leute (in) ein [Hof] der [Kategorie] Kukyon, dreiundvierzig der [Kategorie] Kanyon. Vom [Ort] Ryangok wurden zwei Familien in die [Kategorie] Kanyon versetzt, von der Festung Ryanson zwei Familien, vom [Ort] Anburyon 22 Familien, vom [Ort] #gok drei Familien, von der Festung Sinson drei
(C, XI)
Familien. Von der Festung Namsoson wurde eine Familie in die [Kategorie] Kukyon versetzt. Aus den neuerlich [in unsere Landes- grenzen] eingeschlossenen Han und E [wurden auch zum Schutze des Grabes des Wan berufen:] Von der Festung Sasuson ein [Hof] der [Kategorie] Kukyon, einer der [Kategorie] Kanyon. Von der Festung Moruson wurden zwei Familien in die [Kategorie] Kanyon versetzt, von der [Ortschaft] Tubiabtcham fünf Han-Familien,
(C, XII)
vom [Ort] Kumokäktu zwei Familien, vom [Ort] Kutcho eine Han- Familie. Von der Festung Satchoson Han- und E-Bewohner, die zur [Kategorie] Kukyon gehören, drei [Höfe], Kanyon - 21 [Höfe]. Von der Festung Ko#yaroson wurde eine Familie in die [Kategorie] Kanyon versetzt.
(C, XIII)
Von der Festung #koson ein [Hof] Kukyon und drei [Höfe] Kanyon. Vom [Ort] Käkhon wurde eine Han-Familie in die [Kategorie] Kanyon versetzt, von den Festungen Adanson und Tchabchinson insgesamt zehn Familien, von der Festung P'anoson neun Han-Familien, von der Festung #moro-
(C, XIV)
-son vier Familien, von der Festung #moroson zwei Familien, von der Festung Mosuson drei Familien. Von der Festung Kankunrison zwei [Höfe] Kukyon und drei Kanyon, von der Festung Mi#son ein [Hof] Kukyon; [Kategorie] Kanyon

(D, I)
##son ## son ## wurden drei Familien in die [Kategorie] Kanyon versetzt. Von der Festung Tunoson ein [Hof] Kukyon und zwei Kanyon, von der Festung Orison zwei [Höfe] Kuykon und acht Kanoyn, von der Festung Suchhuson zwei [Höfe] Kukyon und fünf Kanyon. Vom [Ort] Päk-
(D, II)
chan-namgo ein Han-[Hof] der [Kategurie] Kukyon und fünf Kanyon. Von der Festung Täsanhanson wurden sechs Familien in die [Kategorie] Kanyon versetzt. Von der Festung Nonmäson ein [Hof] Kuykon und ein Kanyon, von der Festung Yunnoson zwei [Höfe] Kukyon und zweiundzwanzig Kanyon, von der Festung Komoru-
(D, III)
-son zwei [Höfe]Kukyon und acht Kanyon, von der Festung Chonson ein [Hof] Kukyon und acht Kanyon. Von der Festung Mison wurden sechs Familien in die [Kategorie] Kanyon versetzt, von der Festung Chwichason fünf, von der Festung Samyanson 24 Familien. Von der Festung Sanna
(D, IV)
wurde eine Familie in die [Kategorie] Kukyon versetzt; von der Festung Nadanson eine Familie nach Kanyon, von der Festung Kumoson eine Familie, von der Festung Orison acht Familien, von der Festung Pirison sieben Familien, von der Festung Säson drei
(D, V)
Familien. // Der Kukkansan Kwanggätchogyon Hot'hä-wan gab zu Lebzeiten den Befehl: "Der Wan-Gründer die Wan-Vorfahren lehrten, zur Pflege und zum Schutz der Grabmale [nur] Untertanen [aus unseren] angestammten Ländern (kumin) zu nehmen, gleich ob sie fern oder nahe leben. Aber wir sind beunruhigt durch den Gedanken, daß die Untertanen [unserer] angestammten Länder mit der Zeit schwach und arm werden könnten
(D, VI)
[Darum:] damit auch nach zehntausend Jahren da ist die Grabmale zu schützen, [gebiete ich] [Familien und Höfe] aus den Ländern der [Völker] Han und E zu nehmen, die von uns erobert und unterworfen worden sind. Ich gebiete ihnen, zum Schutz der Grabmale bereit zu sein und sie in gebührender Ordnung zu erhalten. Dies ist mein Befehl, und solches ist mein Wille." Zur Erfüllung des [höchsten] Befehls wurden zweiundzwanzig Familien Han und E genommen. [Aber weil wir] beunruhigt waren,
(D, VII)
daß [diese Leute] nicht die Festlegungen kennen, wie ein Grabmal zu bewahren ist, wurden 110 Familien aus den Untertanen [unserer] angestammten Länder einbezogen. Insgesamt wurden an neuen und alten Höfen zur Bewahrung des Grabmals genommen: dreizehn [Höfe] Kukyon und dreißig Kanyon. Die gesamte Zahl der Familien ist drei- unddreißig. / Angefangen beim Wan-Gründer und in der Zeit der Wan-Vorfahren wurden auf ihren Gräbern
(D, VIII)
keine steinernen Schriftsäulen aufgestellt. Darum drangen in die Aufzeichnungen der Höfe Yonho, der Leute zur Bewahrung der Grabmale (Sumyoin), Fehler ein. [Darum], um seine Pflicht gegenüber den Vorfahren zu erfüllen, stellte der Kukkansan Kwang gätchogyon Hothä-wan Stelen auf den Hügelgräbern der vorangegangenen Wane auf. In sie wurden ohne einen Fehler [die Namen] aller beigeordneten Yonho-Höfe eingeschnitten.
(D, IX)
[Immer wieder] bekräftigen wir die Festlegung der Leute, die das Grabmal bewahren (Sumyoin). Von nun bis in Ewigkeit soll an der festgelegten Ordnung nichts geändert werden. Auch wenn diese Familien verarmen, darf man sie nicht verkaufen oder kaufen. Jeder aber, der [es wagen sollte] diese Festlegung zu brechen, soll bestraft werden. Aber die verzeichneten Leute, die der Weisung gehorchen, sollen beim Grabmal dienen.


Roza Shotayevna Dzharylgasinova
Etnogenez i etnicheskaya istoriya koreytsev
Nauka
Moskau 1979

Pak Chiwon
Yol ha ilgi (Zheheiskii dnevnik)
Pyongyang 1957

Samguk sagi
Kim bu-sik
Pyongyang 1958,1959
Nauka, Moskau 1959

Sinjin tonguk
Pyongyang 1952

Katalog gor i moryei
Übers.: E.M.Yanshina
Moskau 1977


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