Modellraketen
In diesem Bild sind meine Modellraketen zu sehen, jedenfalls die die übrig geblieben sind.
Die meisten von mir gebauten Raketen sind jedoch auf Nimmerwiedersehen verschwunden."Die Rakete zündete und stieg kerzengrade in den Himmel. Sie wurde kleiner und kleiner und kleiner und dann war sie weg...." Einige haben sich auch beim Start unter Feuererscheinungen aufgelöst. Angefangen hat alles mit der "METEOR" ( ganz links im Bild) von Estes, welche ich mal für weniger als 20 Mark im Modellbaushop gekauft habe. Mit "A" - Raketenmotoren stieg sie locker 60-70 Meter. Nun gibt es aber auch doppelt so starke "B" und viermal so starke "C" Antriebe. Damit sind dann schon Gipfelhöhen von bis zu 300 Metern drin. Bei tiefhängenden Wolken kann die Rakete darin verschwinden. Dann ist sie eben weg und meistens sieht man sie auch nie wieder. In den USA habe ich auch "D" und "E" Antriebe gesehen. (8 x und 16 x so stark) Ich habe mich jedoch nicht getraut, sie im Flieger mitzunehmen, wegen der Sprengstoffkontollen im Sicherheitsbereich.
Jeder Antrieb hat eine verzögerte Ladung zum Auswurf des Fallschirms oder eines sonstigen Rettungssystems (Tragflächen eines Raketengleiters) .

Diese Ladung kann jedoch auch eine Kamera auslösen wie bei der "AstroCam". Am besten hat mir der "Rocket Designer Kit" von Estes gefallen. Dies ist eine Materialkasten für 8-10 Raketen, welche man nach eigenen Ideen konstruieren kann. Die "NAVY" in der Mitte des ersten Bildes ist so eine Eigenkonstruktion. Je grösser die Rakete um so eindrucksvoller ist das Flugbild. Natürlich nimmt die Gipfelhöhe mit Grösse und Gewicht der Rakete ab. Leider kann man die Raketen nicht fernsteuern.
Die "Motoren" = Treibsätze werden aus sicherer
Enfernung elektrisch gezündet. Ich verwende dazu 4 NiCd Zellen Typ AA , 6
Meter Kabel und zwei Krokodilklemmen. Den ersten Meter wird die Rakete an einem
Stab geführt, damit sie beim Start nicht vesehentlich umkippt und den
Erbauer besuchen kommt. Ein einfacher 1 m Messingstab aus dem Baumarkt reicht
aus. Einfach in den Boden stecken. Eine teure Startanlage braucht man nicht.
Den Raketengleiter mit den Schwenkflügeln (Bild oben) lässt sich am
besten im Winkel von circa 60 Grad starten. Nach erfolgtem Aufstieg auf circa
50-70 Meter klappt er die Flügel aus und gleitet langsam zu Boden.
Raketenmodellbau ist ein preiswerter und empfehlenswerter Einstieg in den
Flugmodellbau.
Von ELV www.elv.de gibts auch Raketen und Raketenmotoren sogar bis Grösse D ! Besonders interessant ist der Designer Kit. Viele viele Teile mit Startrampe.
