Sitz
Am besten bringt man seinem Hund "Sitz" bei, indem man ihm ein Leckerli oder
ein Spielzeug so über den Kopf hält,dass er sich automatisch hinsetzten
muss. Macht ihr Hund das, loben sie ihn sofort dafür. Macht ihr Hund das
jetzt immer öfters, führen Sie das Kommando "Sitz" ein.
Also jedesmal wenn sich ihr Hund hinsetzt, sagen sie "Sitz". Irgendwann
wird ihr Hund dann begreifen, dass er jedesmal ein Leckerli oder sein Spielzeug
bekommt, wenn er sich auf ihr Kommando hin, hinsetzt. Sie werden sehen, wie
schnell ihr Hund das begreifen und umsetzen wird.

Platz
Um seinem Hund "Platz" beizubringen, wäre es gut, wenn er schon "Sitz" kann.
Wenn er das schon kann, ist es eigentlich ganz leicht. Man lässt seinen Hund
"Sitz" machen und legt ein Leckerli oder sein Spielzeug auf den Boden und zieht
es langsam von ihm weg. Der Hund wird dann probieren sich das Leckerli / Spielzeug
zu holen und legt sich automatisch hin. Dabei sagen Sie dann das Kommando "Platz
". Eine andere Methode ist , dass man unter seinem Bein ein Leckerli hält. Der
Hund wird probieren sich das Leckerli zu holen. Er muss sich dabei hinlegen
um unter dem Bein hindurch zu gelangen. Dabei sagen Sie dann auch wieder das
Kommando "Platz ".Sie dürfen nie vergessen ihren Hund für alles zu belohnen.

Lady im Garten, Mai 03
Bleib
Man lässt seinen Hund "Sitz" oder "Platz" machen und sagt "Bleib" oder signalisiert es
ihm mit einem Handzeichen. Sie entfernen sich dann ein kleines Stück von ihrem Hund dabei
sagen sie dann wieder das Kommando "Bleib". Wenn ihr Hund sitzen oder liegen geblieben ist,
rufen sie ihren Hund beim Namen. Wenn er auf Sie zugelaufen kommt, loben und belohnen Sie
ihn. Wenn ihr Hund nicht sitzen oder liegen geblieben ist, wiederholen Sie die Übung noch so lange, bis er es fehlerfrei macht.
Steh
"Steh" kann man seinem Hund recht schnell beibringen. Jedes Mal wenn er steht, sagen
Sie "Steh" und loben ihn dafür. Nach einiger Zeit wird er verstanden haben, dass er
jedes Mal gelobt wird, wenn er steht.
Lady im Winter, 03

Grundregeln bei der Korrektur
- Die Korrektur( natürlich ohne Strafe) muss zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. Schimpfen Sie nicht mit ihrem Hund, denn das hilft nur in ganz seltenen Fällen, sagen Sie einfach "schade" und machen die Übung ect. einfach noch mal. Beenden Sie eine Übung auch nicht einfach so, sondern immer nur dann, wenn ihr Hund vorher ein Erfolgserlebnis hatte. Er hat die letzte Übung fehlerfrei ausgeführt. Machen Sie das nicht, verliert ihr Hund sehr schnell den Spaß am Lernen und dessen Erfolg
- Sie müssen auch ihre eigenen Fehlverhalten erkennen, der Hund ist in den wenigsten
Fällen an den Fehlern schuld, meist sind es deren Hundeführer, die ihre eigenen
Fehler nicht selbst erkennen und die Schuld auf ihre "sturköpfigen" Hunde schieben.
Wiederholen Sie die Übung einfach noch einmal und achten Sie mal darauf, warum
ihr Hund diese Fehler macht. Wiederholen Sie eine Übung auch nicht zu oft, ein
paar Minuten und dann reicht es erst mal, denn ein Hund kann sich, genau wie
wir Menschen, nicht lange konzentrieren. Machen Sie für eine Stunde oder mehr
Pause und Sie werden sehen, ihr Hund arbeitet wieder viel konzentrierter
- Belohnen Sie ihren Hund überschwänglich, wenn er das Kommando ect. gut ausführt.
Es ist klar, dass ihr Hund ein neues Kommando nicht gleich auf anhieb richtig
macht. Belohen Sie schon mal kleine Fortschritte ihres Hundes, nach der Zeit
wird ihr Hund dann alles ausprobieren um den Jackpott( eine noch größere Menge
an Leckerlis zu bekommen oder eine noch längerer Zerrrunde ect. zu spielen)
zu bekommen, wenn Sie so mit ihrem Hund arbeiten, werden Sie merken, dass ihr
Hund nach längerem Üben viel mehr Spaß am Lernen bekommt, als vielleicht früher
- Bestrafen Sie ihren Hund nie für ein Verhalten, für das er nichts kann, man
kann seinem Hund z. B nicht den Jagdinstinkt wegtrainieren. Man kann aber probieren,
den Hund ,wenn er jagen will, mit einem Spielzeug, einem Leckerli, einem anderen
Hund ect. abzulenken. Ihr Hund wird dann natürlich nicht nie mehr jagen gehen,
aber so können Sie es ein wenig beeinflussen
Dazu gehören:
-Leinenführigkeit(bei -Fuß -gehen mit Leine) und freies Folgen (bei -Fuß -gehen ohne Leine)
-Ausführen von "sitz" und "platz"
-Freifolge
-Verhalten im Straßenverkehr( solange an der Straße warten bis der Hundeführer die Erlaubnis gibt, um z. B die Straße zu überqueren),bei - Fuß - gehen, auch unter Ablenkung
Agility und Schutzhunde - Ausbildung sind erst nach bestandener Begleithundeprüfung möglich. Mit 12 Monaten kann der Hund mit der Ausbildung zum Begleithund beginnen.