Pflege


Fellpflege
Ob langhaariger, kurzhaariger, rauhaariger oder glatthaariger Hund, jeder sollte mindestens ein bis zweimal die Woche gebürstet werden.
Das macht man am besten mit einem Stahkamm (häufig bei Terriern) oder einer normalen Bürste aus dem Tiergeschäft.
Man sollte seinen Hund jedesmal auch nach Floh - oder Zeckenbefall untersuchen.
Bei glatthaarigen Hunden reicht es sie zu bürsten, die rauhharigen Hunde dagegen müssen getrimmt werden.
Trimmen bedeutet, dass das tote und lose Haar herausgezupft wird.
Das macht man ca. 2-3 mal im Jahr gegebenenfalls auch öfters, das soll jeder Hundebesitzer selbst entscheiden.

Baden
Man sollte seinen Hund so gut wie nie baden, nur wenn es nicht mehr anders geht. Wälzt sich Ihr Hund z. B. in Aas oder totem Fisch, ist es besser ihn zu baden.
Wenn man seinen Hund badet, sollte man unbedingt mildes Shampoo benutzen, eins das nicht die Haut angreift.

Krallenpflege
Man muss immer darauf achten, dass die Krallen Ihres Hundes nicht zu lang werden Das merkt man, wenn man die Krallen auf dem Boden beim Laufen hört.
Sie müssen auch schauen, ob die Wolfskralle Ihres Hundes nicht zu lang ist.
Die Krallen können Sie entweder mit einer Krallenzange ( aus dem Tiergeschäft ) selber schneiden oder es vom Tierarzt machen lassen.


Ernährung

Am besten füttert man seinen Hund immer abends, wenn möglich immer zur gleichen Zeit .
Welpen werden im Gegensatz zu erwachsenen Hunden dreimal am Tag gefüttert. Morgens, mittags und abends. Immer nur kleine Portionen. Man mischt z. B. Welpenfutter (Trockenfutter) mit heißem Wasser und lässt es ein paar Minuten abkühlen und gibt es ihm dann. Der Welpe kann diese Nahrung besser aufnehmen und auch verdauen.
Das Futter können Sie als Fertigfutter im Tiergeschäft kaufen. Bei der Futterauswahl muss man immer darauf achten, ob ihr Hund irgendwelche Allergien hat. Wenn das der Fall ist, sollte man sich ausführlich vom Tierarzt darüber beraten lassen.
Kleine und große Hunde sollten nie die gleiche Menge an Futter bekommen. Für große Hunde wäre es vielleicht angebracht ihnen ihr Futter erhöht zu geben.
Diese Futtereinrichtungen sind im Tiergeschäft erhältlich. Man kann seinem Hund auch noch Öl mit ins Futter geben , dann wird sein Fell noch glänzender. Eine gute Möglichtkeit seinen Hund zu füttern, ist die Arbeit mit den Futterbällen. Der Hund muss sich ganz selbstständig sein Fressen "erarbeiten" , hat Spaß bei der Sache und gleichzeitig wird auch seine geistige Fähigkeit noch trainiert.

Gesundheit

Impfung Grundimmunisierung

 
6.-7. Lebenswoche: Parvovirose, Staupe(Welpenimpfstoff)
9.Lebenswoche: Staupe, Hepatitis, Leptospirose(SHL), Zwingerhusten, Parvovirose
12.-13. Lebenswoche: SHL, Parvovirose, Zwingerhusten, evt. Tollwut
16. Lebenswoche: Tollwut, falls nicht bereits als Kombinationsimpfung in der 12.-13. Lebenswoche

Auffrischungsimpfungen

Nach dem ersten Jahr: SHL, Pavovirose, Tollwut
Jährliche Auffrischungsimpfung: Tollwut, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Hepatitis, Zwingerhusten

 


Entwurmungsplan

beim Züchter:

-erste Entwurmung im Alter von 14 Tagen
  -wöchentlich bis 14täglich bis zum Alter von 8 Wochen
  -1 Woche vor dem Impfen

 

beim Besitzer:

-monatlich bis zum Ende des ersten Lebensjahres

  -1 Woche vor dem Impfen
  -Hündinnen während der Hitze, da während dieser Zeit hormonell bedingt Wurmlarven wandern
  -Rüden halbjährlich bis jährlich nach Absprache mit dem Tierarzt

 

 


Erste Hilfe


Wie schnell passiert es, dass sich der Hund mal auf einem Spaziergang, auf dem Hundeplatz ect. verletzt. Es ist deshalb ganz wichtig zu wissen, was man in welcher Situation tun muss.

Hier eine kleine Liste:

-Humpeln
Was macht man wenn sein Hund auf einmal humpelt?
Mögliche Ursachen sind:
Verstauchungen, Gelenk - oder Sehnenprobleme oder manchmal ist auch eine Granne oder ein Dorn in der Pfote. Oder auch eine Glasscherbe, die ihren Hund in die Pfote geschnitten hat. Vorsicht auch am Ufer von Seen oder Flüssen, in den Angler fischen.
Meist lassen Angler ihr Abfälle (Dosen, Haken ect.) am Ufer liegen und das sind schlimme Verletzungsquellen für Hunde. Wenn ihr Hund am Ufer saufen oder auch baden gehen will,
gucken sie lieber noch mal nach, ob auch keine der genannten Gegenstände am Ufer zu finden sind.
Gibt es keine äußerlich sichtbaren Verletzungen, sollte man den Hund ruhig lagern und sofort zum Tierarzt bringen

-Wunden
Bissverletzungen, blutende Hautrisse und Wunden kann man meist selbst behandeln( aber auch hier Vorsicht! Lieber einmal zu viel zum Tierarzt als zu wenig), zuerst mal die Wunde provisorisch verbinden (Verbandsmaterial oder sauberes Handtuch), eventueller Fremdkörper entfernt dann der Tierarzt. Wir können mit dem bloßen Augen die Fremdkörper meist gar nicht sehen. Verlassen sie sich dabei lieber auf den Tierarzt.
Meistens ist es aber besser, nach einer Beißerei zum Tierarzt zu fahren, denn der Hund ist nicht immer nur äußerlich, sondern manchmal auch innerlich verletzt.
Verletzte Pfoten mit einem Tuch abdecken, Zehenzwischenräume mit Watte auslegen(nicht die Wolfskralle/Afterkralle vergessen) und dann eine Binde an die Wunde legen und das Bein oder das andere verletzte Körperteil gar nicht oder nur sehr leicht belasten.

-Nasenbluten
Es kann passieren, dass sich ihr Hund vielleicht mal beim Toben mit anderen Hunden die Nase stößt und es zu Nasenbluten kommt. Mehrer Minuten soll man den Hund ruhig sitzen lassen und kalte Umschläge im Nacken machen.
Bessert sich die Situation nicht, gehört ihr Hund schnellst möglich in die Hände eines Tierarztes.

-Fremdkörper
Verschluckt ihr Hund ein Spielzeug, einen Ballein Tuch oder etwas anderes, soll man möglichst den Rachen des Hunde mit einem Holzstück aufsperren um den Fremdkörper mit der Hand herauszuziehen, unterstützend kann auch noch eine Hilfsperson die Hinterbeine des Hundes anheben, so kann der Fremdkörper leichter entfernt werden. Hierbei muss auch
aufgepasst werden, dass sich beim Herausholen nicht noch schlimmere Verletzungen entstehen.
Befindet sich der Fremdkörper zu tief im Rachen, sollte man den Hund sofort zum Tierarzt bringen.

-Wespenstiche
Stichstellen am Körper mit einem kalten Umschlag kühlen oder eine Zwiebel auf die Stelle halten.
Bei Stichen in Mund und Rachen Eis in den Mund drücken oder dem Hund kaltes Wasser geben, um ein lebensbedrohliches Anschwellen herauszuzögern.
Schnelle Hilfe vom Tierarzt ist lebenswichtig! Meist bekommt man gar nicht mit, wenn der Hund gestochen wurde. Benimmt sich ihr Hund auf einmal ganz komisch, guckt man am besten erst mal danach, ob er nicht möglicherweise gestochen wurde. Das passiert nämlich leider öfters als man denkt.

-Kollaps
Bei einem Kollaps sollte man seinen Hund an einen ruhigen, warmen Platz bringen( z. B vor den Kamin), mit einem Laken ect. zudecken, eventuell Wärmeflasche an den Körper legen und dem Hund etwas zu trinken anbieten und sofort zum Tierarzt.

Wiederbelebung beim Hund:
(Nach Schwächeanfall, Hitzschlag oder Unfall beim Schwimmen)Ähnlich auch wie bei der Wiederbelebung eines Menschen

-Seitenlage
-Zunge herausziehen
-Herzmassage(Brustkorb rhythmisch zusammendrücken)
-eventuell beatmen(Atemluft in die Nase blasen)

Nur Vorsicht, nicht immer hilft eine Behandlung vom Hundehalter. Lieber einen Tierarzt aufsuchen, auch wenn die Verletzungen eher gering sind. Lieber einmal zu viel zum Tierarzt gehen, als einmal zu wenig.

Das gehört alles in den Erste-Hilfe-Kasten für den Hund:

-Verbandsschere
-Thermometer
-Pinzette
-Mullbinde
-Klebeband
-Baumwollzange
-eventuell antiseptische Waschlösung
-Vaseline
-Watte

So einen Verbandskasten sollte sich jeder zu Hause zusammenstellen und wenn möglich auch zum Hundeplatz ect. mitnehmen.
Denn meist geschieht es schneller als man denkt, dass sich ihr Hund verletzt. Wie schnell passiert es denn, dass sich zwei Hunde nicht verstehen und es plötzlich zu einem Kampf kommt.

Behandelt man einen fremden Hund, sollte man ihm möglicht mit einem Tuch, Band ect. die Schnauze verbinden, so dass er nicht beißen kann.
Damit sich dieser Verband nicht öffnet, wird er noch hinter den Ohren am Kopf zusammengebunden.
Erst dann sollte man mit der Hilfe beginnen.