1300 Sportler - 230 Teams - 5 Sportarten
21. - 22. Juli 2007 - Illmensee/Bodensee
Willkommen beim Team
Cool Runnings 2007
Wir haben den Highlander High Five Classic gewonnen!
Classic Team (209 km)
Ein Klick auf den Athleten und sein Ergebnis und er stellt sich vor
Light Team (105 km)
Ein Klick auf den Athleten und er stellt sich vor
Update:
19.06.2007 - Unser Classic Team geht jetzt bei den Vorbereitungen in den Endspurt. Drei Mal haben wir
beim Highlander gekämpft, doch jedes Mal hat uns ein wenig Glück gefehlt. Doch mit jeder Erfahrung wächst
auch der Erfolg. Wir wünschen uns, dass dieses Jahr unser erfolgreichstes Jahr wird.
Lionel Delsart aus Obereschach ist täglich beim Schwimmtraining im Villinger Freibad. Er ist routiniert und bereitet sich
sehr konzentriert auf den 21. Juli vor. Dieses Jahr startet er mit 3 km fürs Claasic Team und nach 1 1/2 Stunde
Regenerationszeit mit 2 km fürs Light Team. Viel Glück Lionel!
Carola Schinnerling hat eine neue Trainingsstrecke in ihrem neuen Heimatort bei Pforzheim gefunden um sich für den 20 km Inline-Kurs in Illmensee
optimal vorzubereiten. Dieses Jahr sind auch 150 Höhenmeter zu bewältigen.
Wolfgang Müller ist gut in die neue Saison gestartet. Der Schramberger hat schon tausende Trainingskilometer dieses Jahr in den Beinen.
Der Mann hat Spass am Radfahren und beim Sport. Für die 3. Etappe beim Highlander fährt er 120 km und überwindet 1500 Höhenmeter.
Martina Nagel auf dem Mountainbike ist fit. Die Schrambergerin kommt gerade aus den Radferien in den Alpen zurück
und könnte tip-top beim Highlander am Start sein. 44 km und 1150 Höhenmeter führen auf einer anspruchsvollen Strecke
über die Hügel und Täler um den Illmensee.
Fred Gaiser ist von der letztjährigen Reservebank in das Classic Team gekommen. Der Empfinger Läufer ist unser Arbeitskollege bei Siemens VDO.
Er ist unser Endläufer auf der Halbmarathon Strecke im Classic Team. Ich hoffe, wenn er den Staffelstab übernimmt haben seine Teamkollegen
ihm gut vorgearbeitet und legen eine gute Ausgangssituation vor. Wir wünschen ihm einen spannenden Lauf in
Illmensee und freuen uns auf sein erstes Rennen im Cool Runnings Team.
20.06.2007 - Dieses Jahr starten wir zusätzlich mit einer 2. Mannschaft. Diese startet im Light Wettbewerb.
Es hat aber nichts mit dem Wort Light zu tun! Die Strecken sind zwar halb so lang wie jenen der Classic, doch
dafür sind die Zeiten schneller und damit hat das sicher nichts mit Light zu tun.
Die Mannschaft besteht aus Lionel Delsart als Startschwimmer. Ich denke er hat einen guten Plan ausgearbeitet. Frank Schmidt aus Villingen übernimmt
den Staffelstab und geht mit Inliner ins Rennen. Er hat seit April so oft es geht die Inliner an den Füßen.
Er bereitet sich sowohl für trockenes als auch für nasse Strassenverhältnisse vor. Norbert Rase kommt dieses Jahr
wieder zum Highlander. Verletztungsbedingt pausierte er 2006. Seine Vorbereitungen finden um sein Heimatort Triberg
statt. Wer die Berge um Triberg kennt, weiß dass so ein Training viel Schweiß kostet. Matthias Seng aus Villingen-Schwenningen
ist neu beim Cool Runnings Team. Als Mountainbiker übernimmt er die Teamaufgabe auf der 4. Etappe. Und als Endläufer
kommt Uli Hölsch aus Bösingen als zuverlässiger Athlet ins Team. Nach drei Jahren im Classic Team hat er ins
Light Team gewechselt. Ob dieser Tausch richtig war wird sich am 21. Juli in Illmensee zeigen. Jedenfalls steht
er wie in den letzten Jahren im Training und rennt mehrmals in der Woche 20 km durch's Neckartal. Was ich so klasse
finde, er hat die vereinbarte Backup Lösung - im Notfall im Classic Team zu starten - ins Training eingebaut. Das zeigt
wie wichtig er für's Team ist und wieviel Spass er am Laufen und Sport hat.
Wir sind gespannt wie das Light Team am Samstag, 21. Juli, in Illmensee ihr erstes Rennen bewältigt.
22.06.2007 - Wir freuen uns, dass wir mit unseren Sponsoren zusammen wieder eine Tombola durchführen können.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr in Eurem privaten Bedarf oder Hobby unsere Sponsoren berücksichtigen würden,
wir haben uns sehr über das freundliche Entgegenkommen und ihrer Mithilfe gefreut. Schöner kann eine Zusammenarbeit nicht sein. Vielen Dank!
Die Lose sind ab sofort bei den Athleten erhältlich. Die Ziehung ist am 23. Juli und die Gewinner werden hier bekannt gegeben.
(Der Link zur Tombola findet Ihr im unteren Teil dieser Seite)
26.06.2007 - Das neue Plakat von Cool Runnings ist fertig und wird an die verschiedensten Wände geklebt.
In Sporthallen, in Bars und Cafes, in den Büros, Freibäder, hinter den Fensterscheiben unseren Autos überall dort wo sportbegeisternde Leute
vermutet werden und ein und aus gehen. Vielen Dank an unsere Designerin für die gute Arbeit und die Geduld bis dieses Jahr alles zusammengetragen war.
07.07.2007 - Cool Runnings war am Samstag in Illmensee und hat die Strecken angetestet. Bei herrlichem Sommerwetter waren wir
zwischen 11 und 17 Uhr auf den Strecken und waren begeistert von der Qualität. Der 1. Highlander in Illmensee wird etwas härter als
die 3 vorherigen Jahre in Bodmann. Besonders die Laufstrecke (20 km) ist deutlich anspruchsvoller als in Bodman.
Die Strecke für die Inliner (20 Kilometer und 150 Höhenmeter) hat zwei Knackpunkte und eine 1 km lange Abfahrt.
Hah - das ist ja fast wie Bobfahren, wenn man nicht auf der anderen Seite wieder hinauf müsste.
Die Classic Strecke ist 3 Mal zu umrunden. Harte Arbeit für die Athleten. Die Radstrecke (120 km und 1500 Höhenmeter) ist hart,
macht aber auch Spaß. Das erste Drittel ist die Kür, die lange höhenvernichtende abfallende Strecke im
2. Teil läd zum Heizen ein. Der lange Anstieg im 3 Teil und die damit verbundenen 500 Höhenmeter
kosten einige Wasserreserven. Die Classic Starter fahren 2 Runden je 60 Kilometer. Krafteinteilung ist die Lösung um Spaß zu haben.
Die Mountainbikestrecke (44 km und 1150 Höhenmeter) kann man ebenfalls mit drei Eigenschaften beschreiben. Strasse, Wege, Wiesen.
Das heißt, arbeiten, arbeiten, arbeiten. Vom Charakter her ist sie total anderst als Bodman. Es ist kein langer Anstieg wie das Echotal
enthalten. Also müssen die Höhenmeter von wo anderst her kommen. Und die kommen vom ständigen Auf und Ab. Ausruhen ist
nicht gross angesagt. Zweites ist der Untergrund auf 20 % der Strecke nicht hart. Entweder Waldwege und sogar Wiesenwege. Das kostet zusätzlich
Kraft. Fast gleich geblieben ist die Schwimmstrecke (3 Kilometer). Mit dem Unterschied, dass nicht eine Strecke sondern zwei Runden geschwommen werden.
Keine Strömung, aufgrund des kleineren Sees vermutlich auch kein unruhiges Wasser. Da war der Bodensee etwas schwieriger. Da unser Schwimmer sowohl
um 7 Uhr im Cool Runnings Classic Team und um 9:30 Uhr im Cool Runnings Light Team startet, hat er aber gegenüber den vorherigen Jahren eine schwierigere Aufgabe.
Seien wir mal ehrlich. Wer von uns ist bereit 3 km am Stück zu schwimmen. Und wer ist schon bereit anschließend nochmal 2 Kilometer?
Wir sind gespannt wie Lionel das zweite Rennen meistert. Wir hoffen, dass sein erstes Rennen seine Erwartungen erfüllen.
In Summe sind wir gespannt, wie die verschiedenen Teams in Illmensee aufgestellt sind. Wir sind bereit.
Wir brauchen für die neuen Etappen in Illmensee noch einen persönlichen Etappenplan.
11.07.2007 - Nur noch 10 Tage. Ist alles vorbereitet? Sind die Inliner OK, wie sehen die Kugellager und Rollen aus. Ist die Schaltung der Räder perfekt?
Ist die Kette OK? Nochmals alle Teile checken. Jetzt ist Zeit die Kleinigkeiten in Ordnung zu bringen. Wenn wir am 20. Juli in Illmensee ankommen gibt es
nur noch eines: Spaß, Teamgeist, Zusammenhalt und Spannung.
18.07.2007 - Die letzten Stunden vor dem grossen Auftritt. Ich glaube das sind die aufregendsten Momente. Nur nicht die Nerven verlieren.
Training auf sportliche Leistung begrenzen. Keine Überanstrengung mehr. Es scheint wir sind alle fit und gesund, keine Wehwehchen in den letzten Tagen.
Das ist gut so. Wir konzentrieren uns auf die Disziplin, auf die neuen Strecken in Illmensee.
Das Wetter scheint auch mitzumachen. Zumindest am Samstag. Temperaturen um die 22 Grad, schwacher Südwind, um die Mittagszeit zunehmend.
Für den Freitag sind lokale Unwetter angesagt. Wenn das über den Nördlichen Bodensee runterkommt,
dann haben wir keine guten Strecken und wenn es ganz hart kommt, müssen umgefallene Bäume zur Seit geräumt werden.
Äste könnten auf den Wegen und Strassen behindern. Hoffen wir, das mögliche Unwetter kommt nicht durch.
20.07.2007 - Wir reisen nach Illmensee! Das Warten hat eine Ende, jetzt wird's ernst. Es scheint, wir haben alles gut vorbereitet, sogar die Neoprenanzüge für Lionel
sind termingerecht eingetroffen. Wir beziehen unsere Ferienwohnung in der Poststrasse 6 bei Emil Frirdich und 3 Zelte auf dem Campingplatz. Um 18 Uhr holt Wolfgang
die Startunterlagen ab und ist um 18:30 Uhr in der Ferienwohnung. Wir treffen uns zur Classic Nudelparty um 19:30 in der Drei-Seen-Halle. Um 20:30 Uhr ist Briefing.
Dieses Jahr wird es für das Cool Runnings Team ein interessantes Rennen geben. Zwei Mannschaften. Ich bin gespannt ob alle "Zahnräder" ineinander laufen.
Wir müssen uns anstrengen. Die Erfahrung der drei vergangenen Rennen sollten genügen um Erfahrung zu sammeln und jetzt sauber ein Staffelrennen mit 5 Etappen zu meistern.
Wir haben viel vor - packen wir's an!
21.07.2007 - Team Cool Runnings I hat den Highlander - Feel The Challenge Classic gewonnen!
Wir haben alles richtig gemacht, wir haben keine Change ausgelassen, wir waren hellwach und haben durch Teamarbeit den Titel erarbeitet!
7:00 Uhr - 230 Teams starten im Seebad Illmensee zur Highlander Feel The Challenge. 207 km und 2900 Höhenmeter. Ein Staffelwettkampf der besonderen Art.
Unser Schwimmer Lionel Delsart eröffnet die Staffelstrecke und kommt als Dritter von der 3 km Schwimmstrecke zurück.
7:40 - Carola Schinnerling nimmt mit den Inlinern
die Verfolgung auf. Auf 20 km Länge und 150 Höhenmeter skatet sie in der frischen Morgenluft zwischen Illmensee und Illwangen. Drei Mal hat sie den Rundkurs zurückzulegen.
Um 8:30 Uhr übergibt sie den Staffelstab an Wolfgang Müller.
8:30 - Sein Rückstand auf die beiden Führenden beträgt 6 Minuten. Er hat 120 km und 1500 Höhenmeter zurückzulegen.
Seine Aufgabe scheint sehr anspruchsvoll. Wir wissen, dass Wolfgang ein hervorragender Athlet ist und sein Rennen gut einteilen kann. Eine Aufholjagd ist für ihn keine unlösbare Aufgabe.
Wir wissen aber nicht welche Qualitäten die beiden Führenden und die 227 Verfolger haben. Eine sehr spannende Sache in den ersten 60 Minuten seines Rennens.
In der Zwischenzeit sind 38 km zurückgelegt. Er hat jetzt die Führung übernommen. Jetzt kommen die nächsten 20 km hinauf auf den Höchsten. Der Höchste ist die Erhebung östlich von Illmensee und
ist eine bekannte Bergetappe bei den Radfahrern der Region. An diesem 10 km Aufstieg geben sich die beiden Führenden, Müller (Cool Runnings) und Bischoff (ZF Friedrichshafen I)
ein beeindruckendes Rennen. Müller führt mit 200 Meter Vorsprung. Nach 60 km sind beide Rad an Rad. Bischoff zeigt sich auf den weiteren Kilometern von hinten. 12 Minuten später ist er ausser Sichtweite.
Wolfgang Müller fährt weiter ein einsames Rennen. Die Verfolger haben im Augenblick 5 Minuten Rückstand - der Abstand wird aber zunehmend grösser.
Wie geht's weiter. Bischoff ist weiterhin nicht in Sicht. Bei km 90 hat Bischoff einen Vorsprung von 4 Minuten herausgefahren. Wolfgang Müller bekommt diese Information nach dem 1. Drittel der letzten
Steigung mit 500 Höhenmeter. Das ist die letzte Steigung vor dem 10 km Zielschuß. Wolfgang Müller tritt an, hat nur noch den Willen den Berg so schnell wie möglich zu bezwingen um die letzte Chance den Abstand zu verringern.
Bischoff fährt den Berg in gleichbleibender Geschwindigkeit, während Müller das 2. Drittel steigert. Auch das 3. Drittel scheint in dieser Geschwindigkeit machbar zu sein.
Es könnte ihm gelingen, den Abstand auf den Konkurenten auf den restlichen 14 km zu verkürzen. Sein Fahrstil ist im Augenblick absolut athletisch. Er setzt die ganze Energie ein um die Bergkuppe zu erreichen und dann mit der Abfahrt
die Etappe in Illmensee nach 120 km und 1500 Höhenmeter zu beenden. Es geht auf. Auf der letzten Bergetappe hat Wolfgang den Rückstand auf 2 Minuten reduziert.
12:00 - Mit diesem Rückstand auf die führende Mannschaft von ZF Friedrichshafen I nimmt Martina Nagel ihr Rennen auf. Mit dem Mountainbike hat sie 44 km und 1150 Höhenmeter zu fahren. Der Vorsprung auf ihren 1. der 228 Verfolger ist 5 Minuten.
Die MTB Strecke ist eine anstrengende, technisch durchschnittliche Etappe. Zwei Runden je 22 km sind zu durchfahren. Nach 22 km kommt Martina mit 4 Minuten Rückstand zum führenden Biker Berger des ZF Teams zur Verpflegungsstelle.
Sie hat das Rennen gegen die männliche Konkurenz im Griff. Ehrgeizig geht sie in die 2. Runde und hält den Abstand nahezu konstant. Martina fährt den Parkur ohne irgend eine Schwäche zu erkennen. Mit Freude tritt sie in die Pedale und
noch mehr freut es sie die Männer zu jagen. Das gelingt ihr zwar nicht, doch des motiviert ungemein. Am Ende der 44 km ist der Abstand zum führenden Team auf 6 Minuten angewachsen. Sechs Minuten!
Keine gute Ausgangsbasis für unsere letzte Teametappe um den Titel zu gewinnen. Die zurückliegenden 228 Teams im sicheren Abstand von ca. 6 Minuten. Nach 4 Etappen führen wir
die Mixed Konkurenz an. Wenn wir den Vorsprung halten und unserern Läufer ans Ziel bringen, dann ist uns der Sieg in der Kategorie "Classic High Five Mixed" (mindestens 2 Frauen) sicher.
14:55 - Fred Gaiser vom Cool Runnings Team nimmt die Verfolgung auf. Sein führender Konkurent auf der 20 km langen Laufstrecke vom Team ZF I, Huhn, hat ein komfortabler Vorsprung von 6 Minuten. In der Zwischenzeit haben sich die Teams
von ZF Friedrichshafen und Cool Runnings an der Strecke zusammen gefunden und sich kennen gelernt. Beiden Teams ist die Situation bewusst. Ist ein Vorsprung von 6 Minuten auf 20 km uneinholbar? Noch kennen wir die Laufqualität von Hahn nicht. Wie wird
Gaiser mit der Situation umgehen? Nach 5 km kommt Huhn zur Verpflegungsstation. Das Warten auf Gaiser wird zur Qual. Wird der Abstand kleiner, wird er sogar grösser? Mit jeder Minute werden die Gesichter des ZF Teams entspannter. Sie kennen die
Qualität ihres Endläufers. Mit 5 1/4 Minuten Rückstand kommt Fred Gaiser zur Verpflegungsstation. OK - Fred ist etwas schneller. Unter den Teams wird heftig gerechnet. Nach weiteren 5 km, die Hälte der Gesamtstrecke, kommt Huhn in gleichbliebender Form
zur Verpflegungsstelle. Unsere Stopuhr wird gestartet. Wann kommt Fred Gaiser. Die Uhr bleibt bei 2 Minuten 55 Sekunden stehen. Ein Aufschrei. Das Rechnen ergibt - die Hälfte des Rückstandes ist gebrochen. Cool Runnings gibt diese Information an Fred
weiter. Er hat gegenüber Huhn einen Wissensvorsprung und kann für sich entscheiden wie er die 2. Hälfte des Rennens angeht. Die Gesichter der beiden Teams wechselt nun den Ausdruck. Cool Runnings bricht in Freuden aus, ZF I nacht sich Sorgen. Wird
der Vorsprung reichen? Nach weiteren 5 km, bei km 15 übernimmt Fred Gaiser die Führung. Er hat den Vorsprung von 6 Minuten eingeholt. Sein Laufen sieht immer noch aus als wäre er in der 1. Runde. Freds leichtathletische Qualitäten werden mit viel, viel
Beifall gelobt. Die beiden Führenden sind auf den letzten 5 km. Wir starten die Stopuhr. In 20 Minuten erwarten wir die Entscheidung. Die Hoffnung ist gross. Wird es war? Kann Cool Runnings nach 3 Anläufen, 2004, 2005, 2006, den Highlander 2007 gewinnen?
Wir waren schon 2. Mal im Pech, jedes Mal hat ein Sturz beim Rad, bzw. MTB das Rennen entschieden beeinflußt. Daher sind wir vorsichtig mit der Vorfreude. Und dann - um 15:08 Uhr kommt Fred Gaiser in die Zielkurve. Lauter Beifall und Anfeuerungsrufe kommen
von den ca. 2000 Zuschauern und Teamkollegen im Zielbereich.
15:08 - Das Team Cool Runnings I mit Lionel Delart, Carola Schinnerling, Wolfgang Müller, Martina Nagel streifen Fred Gaiser das Team Shirt über, nehmen ihn an die Hand und das Team läuft gemeinsam freudenstrahlend, glücklich,
ja überglücklich ins Ziel. Cool Runnings I hat die Gesamtkonkurenz "Highlander Classic 5" gewonnen. Spannend? Ich kann's euch sagen - es war ein Krimi.
Die Endabrechnung zeigt, hätte Wolfgang Müller auf der letzten Bergetappe seinen Rückstand von 4 Minuten nicht auf 2 Minuten reduziert, wären Gaiser und Huhn vielleicht gemeinsam im Sprint um den Titel der Ziellinie entgegen gerannt.
Wie dann das Rennen ausgegangen wäre - für die über 2000 Zuschauer wäre das wohl die beste Show gewesen. Wir danken Wolfgang Müller für seinen vorbildlichen Einsatz. Ohne die für ihn schwersten 15 Minuten des Rennens am Aufstieg zum Höchsten
wäre das Ergebnis vielleicht anderst ausgegangen. So lernen wir zwei weitere Lektion für die Zukunft: Wer sich schont kann am Ende der Verlierer sein. Wer aufholen muss, fängt früher an zu Rechnen wie man die Differenz und das Vorzeichen umdrehen kann.
Das Team Cool Runnings II hat seine erstes Highlander Rennen mit Erfolg ins Ziel gebracht. Gestartet um 9:30 Uhr, kam das Team auf ihren 105 km mit 1600 Höhenmetern um 14:42 Uhr ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg und Platz 15! Der Gesamtbericht erfolgt hier in kürze.
9:30 Uhr Start Highlander Light 105 km- Unsere zweite Mannschaft mit Lionel Delsart (Schwimmen 2 km), Frank Schmidt (Inline 13 km),
Norbert Rase (Rad 60 km/750 HM), Matthias Seng (MTB 22 km/700 HM) und Schlussläufer Uli Hölsch (10 km) ist ein Mix
aus erfahrenen Athleten und Beginner. Diese Zusammensetzung ist ideal um Erfahrung zu sammeln und Blut zu lecken.
Lionel Delsart startet nun die 2 km Distanz mit 145 Athleten. Zwei Runden sind im Illmensee zu
Schwimmen. Trotz seines Classic Starts um 7 Uhr ist er gut weg gekommen und schwimmt in der 1. Gruppe.
Nach einem km bildet sich an der Spitze eine Zweiergruppe mit Lionel Delsart und Günter Steger, gefolgt vom
langgezogenen Feld mit 143 Schwimmerinnen und Schwimmern. In der zweiten Runde ändert sich nicht viel. Die beiden
Spitzen sind hintereinander, das Feld dahinter zieht sich in die Länge. Nach 27 Minuten kommen Steger und Delart
aus dem Wasser und übergeben die Staffel an ihre Inlinerkollegen. Frank Schmidt vom Cool Runnings Team macht die
ersten Erfahrungen im Wettkampf und zieht auf seinen Inlinern die 13 km lange Skateerstrecke. Einen
Anstieg mit 20 Höhenmetern auf 200 Metern meistert er nach den ersten 5 Minuten, dann zieht die Strecke
weiter nach Illwangen zum Wendepunkt und zur Verpflegungsstation.
Auf dem Rückweg nach Illmensee geht die erste Runde mit einer Abfahrt von 30 Höhenmetern auf 500 Meter Länge zu Ende.
Die zweite und letzte Runde machen ihm zu schaffen. Jetzt macht er die Erfahrung die seine Konkurenten schon vor
ihm gemacht haben und nun besser auf der Strecke zurecht kommen.
Frank gibt sich aber nicht geschlagen und bringt seine Etappe sicher nach Hause.
So kann Norbert Rase zur geplanten Zeit die Staffelstrecke Rennrad übernehmen und das Rennen verläuft weiter spannend.
Die 60 km und 750 Höhenmeter sind vom Charakter eine Speedstrecke. Jene Radfahrer die über 30 km/h im Schnitt fahren,
haben hier eindeutig die Nase vorn. Auf den Geraden fährt man gerne mal 40 km/h, die Abfahrt bis zu 70 km/h. Das letzte
Drittel, ab km 40, ist eine Bergstecke zum Höchsten hinauf. Auf 500 Höhenmeter kann
man voll in die Pedale treten, sieht man die Antenne auf der Kuppe, ist es nicht mehr weit bis zur letzen Abfahrt nach
Illmensee. Norbert Rase hat sich die Stecke eingeteilt und ist für das Team ein wichtiger und erfahrener Radfahrer.
Er hält die Verfolger in Schach und bringt die gute Position im ersten Drittel zurück nach Illmensee und übergibt an
Matthias Seng, der mit dem Mountainbike den Staffelstab übernimmt. Inzwischen ist die MTB Stecke sehr belebt. Die
Classic MTBer sind in diesem Zeitabschnitt auf der 2. Runde. Matthias reiht sich
unter diese. Frisch und unerfahren macht er sich auf den Weg, die 22 km und 700 Höhenmeter abzustrampeln.
So unerfahren wie er ist, hat er während dem Rennen keine Sicherheit wie unter Wettkampfbedingungen die Kraft reichen wird.
Am Ende sind wir alle begeistert wie hervorragend er sein erstes Rennen bewältigt hat. Er übergibt als 22. den
Staffelstab an den Läufer Uli Hölsch. Der erfahrene Triathlet geht in seiner Lieblingsdisziplin auf die 10 km lange
Laufstrecke um den Illmensee. Uli Hölsch kann Kilometer für Kilometer weiter Plätze gut machen.
Seine grossartige Laufleistung stimmt auch heute wieder. Obwohl es für ihn dieses Jahr der Highlander das erste Rennen der Saison ist,
lässt er keinen Zweifel aufkommen - er ist in Topform. Die Strecke um den Illmensee
ist Anspruchsvoll. Strasse, Schotter, schmale Waldwege, Wiesen. Das kostet zusätzlich Kraft und Konzentration.
Am Ende kommt Uli Hölsch als 15. durchs Ziel. Das Cool Runnings Team II hat sich mit diesem Ergebnis im 1. Viertel
der Konkurenz sehr gut empfohlen.
Die erfahrenen Kollegen, Lionel Delsart, Norbert Rase und Uli Hölsch zeigten was man
mit Können erreichen kann, die Einsteiger lernten was in ihnen steckt und was abrufbar ist. Mit etwas Feinschliff ist im kommenden
Jahr eine Ergebnissteigerung zu erwarten.
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren