erzeugt in einer fixen Matrix von Zellen, die alle 64x64 Pixel breit sind, Diagramme, indem in den Zellen Icons der gleichen Größe oder Texte plaziert werden.
Da nur eine begrenzte Anzahl an Icons handhabbar ist - mehr als 64 können problematisch werden - ist die Flexibilität eingeschränkt.
Auch die feste Größe von 64x64 Pixeln und die Enge der Felder für Text können für viele Anwendungsgebiete ungeeignet sein.
Wenn Sie jedoch mit kurzen Bezeichnern auskommen, wenige, wiederkehrende Schlüsselsymbole verwenden, und die absolut regelmäßige Anordnung der Symbole in einem Raster für Sie ein Vorteil ist, so finden Sie hier ein Instrument, welches schnelles Arbeiten erlaubt.
zeichnen
Zum Zeichnen klicken Sie in der Toolbar auf ein Icon, und klicken im Zeichenfeld an die Stelle, an die Sie es plazieren wollen.
Dieses Icon können Sie wiederholt im Zeichenfeld plazieren.
Um mit einem anderen Icon zu zeichnen, klicken Sie entweder auf das gewünschte Symbol in der Toolbar,
oder Sie klicken mit der rechten Maustaste auf der Zeichenfläche auf das gewünschte Zeichen.
Text
Um Text einzufügen stellen Sie den Cursor in das Feld rechts vom Text-button und geben dort den Text ein.
In die Felder passen 4 Zeilen a 9 Zeichen.
Zeilenumbrüche müssen Sie selbst eingeben.
Aktivieren Sie nun den Textmodus, indem Sie auf den Textbutton klicken, und plazieren Sie dann den Text in dem Feld, das so aussieht, als ob es durch Ihren Text aufgewertet würde.
Sie können wie bei den Symbolen den gleichen Text an mehreren Stellen verorten.
Ändern Sie den Inhalt des Textfeldes, so müssen Sie nicht wiederholt auf den Text-Knopf klicken.
Auch können Sie den Textmodus pflücken, indem Sie mit rechter Maustaste auf bestehenden Text klicken.
speichern
Wenn Sie Ihre Datei speichern, und eine Datei gleichen Namens existiert bereits, so werden Sie nicht gewarnt.
Die open/ save - Dialoge benötigen auf so avancierten Systemen wie meinem 233 - Mhz Boliden beim ersten Öffnen ein, zwei Sekunden, was ziemlich gewöhnungsbedürftig ist.
Ab dem zweiten Benutzen geht es dann rascher.
jpg und html
Wenn Ihr Diagramm einen Namen hat (BEISPIEL.gg), und Sie möchten einen html -Output erzeugen, dann genügt der entsprechende Menübefehl.
Auch hier werden eventuell bestehende html -Dateien stillschweigend überschrieben.
Gleiches gilt für jpg-Output. Dabei werden die vielen kleinen Images in ein großes konvertiert, mit dem Sie nach Lust und Laune Schabernack treiben können, z.B. in Ihre Lieblings-Textverarbeitung laden,
mit einem Grafikprogramm weiterverarbeiten etc.
Allerdings können Sie weder die so erzeugten jpg -, noch die html - Dateien wieder laden.
Dafür benutzen Sie die .gg - Dateien.
Wenn Sie die html -Dateien weitergeben oder an eine andere Stelle verschieben wollen, so müssen Sie das images -Verzeichnis und auch die Datei kachelmann.css mitkopieren.
Dagegen ist die jpg -Grafik natürlich autonom.
drucken
Die Ausgabeformate jpg und html haben den Vorteil, dass Sie die Dateien weiterverarbeiten können, und auch zum Drucken ist dieser Umweg womöglich lohnend.
Der Druckmodus ist noch im Test, und eine korrekte Funktionsweise, insbes. mit großen Diagrammen, wird nicht garantiert.
Wenn Sie ' Datei öffnen ' aufrufen, ohne gespeichert zu haben, dann öffnet sich erst ein
Dialog zum speichern. Dies ist für den Benutzer nur an der Dialogüberschrift erkennbar, auf die i.d.R. jedoch keine Sau achtet.
Auch das stillschweigende Überschreiben bestehender Dateien wird von einem GUI-Programm nicht unbedingt erwartet.
Beim Erzeugen der Icons hat der Grafiker (ich) nicht immer die nötige Sorgfalt walten lassen, so dass der als weiß geplante Hintergrund gelegentlich gräulich oder bläulich geworden ist.
Dies geschah beim konvertieren von einem Grafikformat ins andere und müsste noch korrigiert werden.
Beim exportieren ins jpg -Format benötigen Sie je nach Prozessor mehr oder weniger Geduld.
Werden beim laden der Datei Bilder nicht gefunden, so erscheint stattdessen ein Text, <image not found> .
Wenn Sie nun speichern, so ist das alte Bild verloren. Beenden Sie das Programm ohne zu speichern, und beheben Sie das Problem, falls Sie z.B. mit einer falschen image.lst gearbeitet haben, im falschen Verzeichnis sind, o.ä.
kachelmann[.sh/ .bat] DATEINAME starten klappt nicht immer korrekt.
kachelmann.ico ist kein brauchbares Win-Icon.
Wenn in der image.lst - Datei ein falsches Verzeichnis angegeben ist, erscheint keine brauchbare Fehlermeldung, und das Programm arbeitet weiter, obwohl es sinnlos ist.
Unter win2k lässt sich nicht das jar-Archiv starten (wieso?).
Unter linux werden keine dt. Umlaute angezeigt (wieso?).
Um eigene Icons zu verwenden bearbeiten Sie am besten ein existierendes Icon, welches die richtige Größe von 64x64 Pixeln bereits hat, und speichern es unter einem neuen Namen ab.
Von diesem Icon benötigen Sie noch eine mini-Version von 32x32 Pixeln.
Dieses muss den gleichen Namen plus das Prefix mini. haben.
Ausserdem muss das Icon noch in der Datei image.lst eingetragen werden, jedoch ohne Suffix .jpg und zwar nicht in einer der ersten 3 Zeilen.
Sehen Sie für Details in dem Abschnitt image.lst nach.
Zuguterletzt fügen Sie der Datei kachelmann.css einen Eintrag hinzu, analog zu den bestehenden.
Arbeiten Sie - je nach Kontext - mit diesen oder jenen Symbolen, so empfiehlt es sich, eine Datei allimage.lst zu haben, in die Sie alle Grafiken eintragen.
Davon erzeugt man sich mehrere Kopien, und erzeugt passende Auszüge wie net.lst, genogramm.lst und electro.lst .
Je nach Anlass kopiert man dann z.B. net.lst nach image.lst , und arbeitet dann mit dieser Auswahl.
ist so aufgebaut, dass in der ersten Zeile das Verzeichnis (relativ zum Programm-Verzeichnis) steht, in dem die jpg-Bilder zu finden sind.
Als nächstes muss ein leer Image folgen, einmal für den Texthintergrund, und einmal für weissen Hintergrund.
Je vier Images werden gruppiert angeordnet: links-oben, rechts-oben, links-unten, rechts-unten.
Dies ist interessant, wenn ein Symbol die rotierte Version eines anderen ist, und man sie daher zusammenfassen will.
Je nach Gruppierung entstehen Verbindungen zw. den mini-icons, die dann wie ein großes Icon aussehen, was das intuitive Arbeiten erschwert.
Kachelmann wurde unter Linux und Win2k mit einem 233 Mhz Rechner bei 64 Mb Ram und mit Java 1.4.0 erfolgreich getestet.
Java 1.2 ist sicherlich das absolute Minimum, evtl. sind jedoch die jpg-Funktionalitäten und die Druck-Api auch erst seit Java 1.3 verfügbar.
Bitte benachrichtigen Sie den Autor (E-mail am Ende), wenn Sie detaillierte Angaben machen können, bzw. das Programm mit einer Java-Version > 1.2 nicht läuft.
Eine Auflösung von 800 x 600 wird von mir als absolutes Minimum erachtet - höhere Auflösungen jedoch sehr empfohlen.
Für andere Systemen als Linux oder Windows habe ich kein Startscript.
Mit etwas Java-Wissen und Kenntnis Ihres Systems finden Sie jedoch selbst leicht heraus, wie ein solches aussehen muss, insbesondere wenn Sie die vorhandenen Scripte lesen können.
.gg ist die erste Dateinamenserweiterung und als Acronym für GenoGramm gedacht, als das Programm anfangs Familiendiagramme = Genogramme erzeugte.
Inzwischen ist der Aktionsradius des Programms weiter gefasst, die Dateiendung .gg wird aber weiterverwendet.
Zum Dateiformat:
Die erste Zeile gibt an wieviele Zeilen , die zweite viele Spalten verwendet werden.
Darauf folgt für jede Zelle eine Zeile.
Beginnt die Zeile mit einem * , so handelt es sich um eine Textzelle. Es folgt dann der Text, wobei Zeilenumbrüche mit dem Sonderzeichen 0x14 codiert sind.
Beginnt die Zeile nicht mit einem * , so handelt es sich um den Namen des Icons in dieser Zelle, ohne .jpg -Suffix.
Leere Zellen beginnen ebenfalls mit * , doch das war's dann auch. Es folgt kein Text.