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Keine Panik!

2004-04-18

Aldi


Aldi vs. Süddeutsche Zeitung
Das Lebensmitteldiscounter ihre Mitarbeiter auspressen bis zum geht nicht mehr ist bekannt. Bezahlt wird oft nur für die Öffnungszeit des Ladens. Die Vor- und Nacharbeit (schliesslich ist eben nicht um Punkt 20h Schluß) wird von den Zweigstellenleitern, inbs. den Regionalleitern als Ehrensache angesehen. Quasi ein Dank des Mitarbeiters für die Güte des Konzernchefs, der Einstellungen erst ermöglicht. Das die Herren Albrecht, als Eigentümer von Aldi, fürs Nichtstun Milliarden kassieren, liegt in der Natur der Sache: Ausbeutung der niederen Klassen. D.h. unbezahlte Überstunden, Schikane, Druck, Mobbing, schneller, höher, weiter...

Jetzt boykottiert Aldi die Süddeutsche Zeitung, weil jene es wagte, über den Umgang der Geschäftsführung mit dem Personal des Discounters zu berichten. Diese hat nämlich ein Problem damit, wenn Angestellte mit der Wahl eines Betriebsrates ihre Rechte in Anspruch nehmen wollen.
Das bedeutet nämlich, dass die Reaktion auf Ausbeutung nicht 'kuschen' sondern Diskussion zur Folge hat. Mit allen negativen Konsequenzen für jene, die bislang fernab der öffentlichen Wahrnehmung auf dem Rücken der Angestellten Millionen und Milliarden scheffelten.