Gefahr für die innere Sicherheit: Juristen
handelsblatt: Eine halbe Mio. Euro für einen Tippfehler
Zusammenfassung:
Jemand reicht seine Steuerklärung ein, es ging um 11.000 Euro. Dies wurde korrigiert auf 17.000 Euro. Die Torfnase auf dem Amt tauscht die Zahlen nicht aus, sondern schreibt sie hintereinander, also: 1700011000. Die Steuerforderung beläuft sich demnach auf 287 Mio. Euro. Verpennt wie Behörden von Natur aus sind, wurde auf Reklamationen nicht reagiert. Anwalt wird eingeschaltet. Dieser setzt ein kurzes Schreiben auf und taxiert sein Honorar entsprechend des Streitwertes auf 2,3 Mio. Euro. In einem Vergleichsverfahren wurden dem Nazi aus dem Justizapparat nun 440.000 Euro als Vergleich angeboten.
Wenn auch die Dummheit auf Seiten der verschlafenen Finanzbehörde zu finden ist, seine Honorarforderung aus einem Tippfehler abzuleiten zeugt von bodenloser Frechheit und einer verachtenswerten Einstellung. Der Vergleich würde letztlich von den Steuerzahlern aufgebracht.

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