Rendite: Mitarbeiter müssen bluten
Lufthansa: Höhere Kerosinkosten fressen Einsparungen auf
Auf Grund der gestiegenen Ölpreise muss die Fluggesellschaft weiter Kosten senken. Konzernchef Wolfgang Mayrhuber "gab" sich enttäuscht, dass die Einsparungen durch die Preissteigerungen aufgefressen würden. Um die Gewinnziele für 2005 zu erreichen seien 10 bis 12 Euro Mehreinnahmen pro Passagier nötig. Allerdings hält er dies nicht für möglich. Die Kerosinkosten kletterten seit 2003 von 1,4 Mrd. Euro auf 2,5 Mrd. Euro in 2005. Zuletzt war ein Gewinn von 400 Mio. Euro anvisiert worden. „Aber wir benötigen mindestens das Doppelte, wenn wir wirklich Wert schaffen und vorankommen möchten“, betonte Mayrhuber. Deshalb müssten die Kosten weiter gesenkt werden.
Zudem beklagte er im Spiegel-Interview wettbewerbsverzerrende Kostenvorteile für den arabischen Konkurrenten Emirates. Dieser müsse ja keine Steuern zahlen.

3 Comments:
Und es geht los, darauf habe ich schon gewartet, seit ich das erste Mal mitbekam, dass die Rohölpreise steigen, werden sicher noch viele nachziehen. Dumm gelaufen für "uns" (Lohnabhänige Angestellte und ArbeiterInnen)
das steigende rohölpreise die kosten erhöhen ist die eine sache.
ich finde es aber erstaunlich, dass so offen gesagt wird, 400 mio. euro gewinn seien nicht genug, also müssen die angestellten mehr ranklotzen für weniger geld.
wohlgemerkt fahren einige fluggesellschaften seit jahren verluste ein. die lufthansa macht gewinn.
manche bekommen den hals einfach nicht voll genug.
Da war ich wohl nicht ausführlich genug. Mein Gedanke ging eher in die Richtung, wieviele Unternehmen die Erhöhung der Rohölpreise benutzen werden, um weiter an der Schraube zu drehen, an der sie die ganze Zeit drehen und wie es auch irgendwo in meinem Blog steht, geht es da um Habgier, imho
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