Daten: Ahorn-Verlag; 1. Auflage 1978; Broschierte Ausgabe
Daten: Ahorn-Verlag; 2. Auflage 1981; Broschierte Ausgabe
Zitat:
Es scheint geradezu das Ziel unserer Gesellschaft zu sein, die Menschen der
Verantwortung für ihr Leben und Handeln zu entheben, der Weg der Transformation muss das genaue
Gegenteil sein. Wohin er uns sonst auch führen mag, er muss und zu freien, verantwortlichen
Individuen machen, die fähig sind, ihr Leben im Einklang mit dem größten objektiven Wohl zu gestalten.
Buchrückseite:
Dieses Buch ist das Ergebnis 50jähriger Suche nach dem, was in dieser Welt wirklich ist. John G. Bennett,
Schüler von G. J. Gurdjieff und P. D. Ouspensky, preist keinen Abkürzungsweg von Seeligkeit an. Er geht von
der Umwälzung aus, die wir alle durchleben, und den Anforderungen, die uns daraus erwachsen.
Bennett setzt sich mit Fragen auseinander, auf die jeder stößt, der die Arbeit an der eigenen Veränderung als
Notwendigkeit erkannt hat: Brauche ich einen Lehrer? Wie erkenne ich, ob ein bestimmter Weg für mich der
richtige ist? Welchen Schwierigkeiten begegne ich, wenn ich ernsthaft versuche, meine Schwächen zu
überwinden? - Der Weg, der hier gewiesen wird führt nicht aus dem Leben hinaus, sondern soll dazu befähigen,
selbstverantwortlich das tägliche Leben als Schule zu nutzen.
Info-Text im Buch:
John G. Bennett gilt als einer der wichtigsten Lehrer der Gurdjieff-Ouspensky Tradition. Dennoch hat er
nach Gurdjieffs Tod nicht aufgehört zu suchen und sein Weg hat ihn mit anderen Schulen und bedeutenden
Lehrern in engen Kontakt gebracht.
Bennetts Leben war der Transformation gewidmet, doch zugleich hat er ein äußerst aktives berufliches Leben
geführt. Er war Mathematiker mit langjähriger Erfahrung als Leiter industrieller Forschung. Seine
veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten reichen von mathematischer Physik bis zur Behandlung und
Verwendung von Kohle.
Während des ersten Teils seines Lebens verband er seine naturwissenschaftliche Arbeit mit der Erforschung
asiatischer Sprachen und Religionen. Dies führte ihn auf ausgedehnten Reisen in den mittleren und fernen Osten.
Später gab er seine rein wissenschaftliche Arbeit auf, um Direktor des Institute of the Comparative Study of
History, Philosophy and the Sciences zu werden. In dieser Eigenschaft leitete er viele Jahre grundlegende
Forschungen und Studiengruppen mit dem Ziel einer Versöhnung von Wissenschaft und Religion.
In den letzten Jahren seines Lebens gründete er die International Academy for Continuous Education in Sherborne,
Gloucestershire, England, deren Leiter er bis zu seinem Tod im Dezember 1974 war.