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Ernst Vlcek
Androidenjäger
Dieser Terra Astra-Roman wurde bereits 1969 als Doppelroman publiziert. In der
neuen Serie Moewig fantastic hat er - zu Recht - eine Neuauflage
erhalten.
Die Handlung spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Menschheit drohte
im Krieg gegen die fremdartigen Shooks zu unterliegen und war froh, ihre
Truppen durch künstliche Menschen, die Androiden,
ersetzen zu können.
Nach dem Krieg gilt es jedoch, mit dieser geschaffenen Masse neuer Wesen
umzugehen. Viele Menschen sehen in den Androiden eine unterlegene Rasse, andere
sogar eine Gefahr. Daher steckt man sie in Ghettos und behandelt sie schlecht.
Eine eigene Einheit, die Androidenjäger, sorgt dafür,
daß die Androiden unterwürfig bleiben und die Menschheit nicht
bedrohen. Doch dann beginnen die Unterdrückten sich zu wehren...
Ernst Vlcek verarbeitet in seinem Roman ein klassisches Science Fiction-Thema:
Die Schaffung künstlichen Lebens und der Umgang des Menschen mit seiner
Schöpfung. Dabei gelingt ihm eine anschauliche Schilderung der
Androidenproblematik. Mehrere geschickte Kunstgriffe sorgen beim Leser zwar
zeitweise für Verwirrung, beleuchten das Problem aber aus allen den
verschiedenen Perspektiven heraus.
Kurz: Ein spannend und kurzweilig geschriebener Roman, der ein klassisches
Thema der Science Fiction interessant beleuchtet!
Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit!
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