Der "Termi-Kurs" ist nicht sonderlich anspruchsvoll, er zählt vielmehr zu den
erholsamen Momenten im ersten Semester. Wer Latein bereits in der Schule hatte, wird
keine großen Schwierigkeiten in diesem Kurs haben, denn es gilt nur, einige Vokabeln
zu lernen und ein bißchen (!) Grammatik zu wiederholen. Im Vergleich zu den anderen
Klausuren also sehr wenig!
Aber auch für die "Nicht-Lateiner" gibt es einen Lichtblick: Da in der Medizin meist nur
Nominativ und Genitiv Verwendung finden, beschränkt man sich auch nur auf diese beiden
Fälle! Damit verliert die neue Sprache doch gleich von ihrem Schrecken!
Inhaltlich orientiert sich die Veranstaltung sehr stark am Skript
Medizinische Terminologie, daß in diesem Semester (WS 2001/2002) zum ersten Mal
verwendet wurde - Mitlesen war leider oft möglich...
Die Klausur bezieht sich hauptsächlich auf die Vokabellisten und Begriffserläuterungen,
die in jeder Stunde ausgeteilt werden. Es empfiehlt sich, die ebenfalls ausgeteilten
Übungsbögen regelmäßig zu bearbeiten. Das kostet (vor allem den Lateiner) nicht viel Zeit,
ist aber dennoch eine gute Wiederholung (besonders für die Grammatik). Und die inhaltlichen
Fragen geben eine leichte Orientierung, welcher Art die Klausurfragen sein könnten.
Als Aufmunterung für alle, die im Lernstreß um Chemie zu verzweifeln drohen: Terminologie
ist wirklich nicht so wild, bei uns lag die Durchfallquote im ersten Anlauf bei 0%!
K. S. Zadeh: "Medizinische Terminologie"
Dieses Skript stellt die Grundlage des Kursunterrichtes dar und wird dementsprechend
vorausgesetzt. Es ist weitaus umfassender, als tatsächlich für Kurs und Klausur nötig.
Wer mehr will, der greift am besten direkt zu Pschyrembel & Co!
Erschienen im Burgverlag, Tecklenburg, 7. Auflage, 1998.
ISBN: 3-922506-98-4
122 Seiten, Paperback, DM 16,00