Dienstag, 01. März 2005
Ein neuer Monat beginnt mit einem großartigen Tag.
Ich versuche mein Glück als Angler. Dabei bleibt einiges an Material im Wasser zurück.
Also, die
billige 3AU$ Angelschnur lohnt sich nicht!
Mittwoch, 02.März 2005
05:30 Uhr aufstehen, packen, Frühstück und los nach Esperance. Natürlich bin ich zu
früh dran.
Woolworths macht erst um 08:00 Uhr auf. Einkaufen und los.
Nach 4 1/2 Stunden (Pausen und tanken incl.) komme ich in Kalgoorlie an. Es regnet.
Ich fahre durch die Stadt, schaue durch einige Läden, suche einen Campingplatz und telefoniere
mal wieder nach Deutschland.
Donnerstag, 03.März 2005
Ich will um 09:00 am
"Mining
Hall of Fame" sein. Da ich noch Zeit habe fahre ich zur Bush "Two
Up" School...
Danach aber zum Museum.
Die Führung ist echt interessant. Sie kostet allerdings 22 AU$.
Man sollte aber etwas mehr Zeit mitbringen, als die 2 1/2 Stunde, die für das Programm
vorgesehen sind...
Ich fahre weiter Richtung Southern Cross. Wieder etwa 200 km. Ich tanke den Bus in
einer
Seitengasse bei Shell. Da betankt der Chef noch selber, die Scheiben werden gereinigt. Zurück
zum Campingplatz am Ortseingang. 10 AU$ pro Platz aber 20 AU$ minimum. Nach Verhandlungen
mit der Besitzerin kann ich für 10 AU$ bleiben. Sie erklärt mir noch, wie ich am schnellsten nach
Hyden komme und gibt mir eine Karte mit.
Freitag, 04. März 2005
Morgens um 07:00 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Hyden. Die erste Kreuzung links,
Richtung Marvel Loch. Nach etwa 30 km befestigter Straße, an der Tankstelle rechts und einige
Meter weiter, zeigt ein kleines Schild den Weg nach Hyden. Nach rechts in den Wald. Es folgt
eine 110 km lange Schotterpiste...
...und immer schön auf die kleinen Schilder nach Hyden achten! Die letzten 35 km Straße
sind
wieder befestigt.
Am WaveRock ist wenig los. 7 AU$ Eintritt sind am Automaten zu entrichten. Wer diese
sparen
möchte, fährt nicht rechts zum WaveRock Carpark, sondern gerade aus zum Hippo Yawn. Das
sind nur 600m. Der Weg zum WaveRock ist ausgeschildert.
Auf dem Campingplatz direkt am WaveRock (normal 19 AU$) bleibe ich für einen Aufpreis
von 7
AU$.
Hier fülle ich erst mal den letzten Sud in Flaschen und setzte gleich ein neues Bier an.
Nachts schleiche ich nochmal zur Welle. Hier lege ich mich an deren Fussende und schaue mir
die Sterne an. Unbeschreiblich und leider nicht zu fotografieren.
Samstag, 05. März 2005
Fasziniert von der letzten Nacht und tief beeindruckt, entschließe ich mich dennoch,
weiter zu
fahren. Richtung Brookton. Vorher tanke ich in Hyden nochmal voll, denn die nächsten 110 km
kommt keine Tankstelle. Aber weiter Richtung Brookton. Insgesamt etwa 200 km. Das Dorf hat
zwei Tankstellen, einen Campingplatz... Dort wollte ich eigentlich zwei Nächte bleiben. Die Anlage
war nicht so toll, der Caretaker richtig unfreundlich oder besoffen... Also weiter nach York. Nochmal
70 km. Die gesamte Strecke war gut zu fahren. Teilweise aber wieder Schotterpiste oder nur
einspurige Straßen. In York bleibe ich für zwei Nächte auf einem ruhigen Campingplatz etwas
außerhalb für 25 AU$.
Sonntag, 06. März 2005
Heute hat mein Vater Geburtstag. Alles Gute zum
65. Geburtstag! Das Update gibt es leider erst
morgen im Internet.
Montag, 07. März 2005
Ich mache mich auf den Weg zurück nach Perth.
Heute ist Labour-Day. Tag der Arbeit. Alle Läden sind geschlossen. Naja, fast alle.
Bunnings-
Warehouse hat geöffnet. Und ein Internetcafe in Perth. Dort installiere ich das Update dieser Seiten
und seine wieder mal Bilder nach Deutschland.
Weiter nach Gosnells. Dort treffe ich Katrin und Robert wieder.
Dienstag, 08. März 2005
Ich fahre zu Bunnings um mir Preise für das Material zum Bau eines Bettes zu holen.
120AU$?
Nein. In einem Möbelhaus kaufe ich für 80AU$ ein komplettes Bett!
Robert muss heute wieder weg zum Arbeiten. Morgen ziehe auch ich weiter nach Norden, da David
noch länger im Busch zu tun hat und ich nicht ewig warten kann und will.
Mittwoch, 09. März 2005
Zuerst noch schnell auf die Zulassungsstelle (Department for Planing and Infrastructure)
um mir
Formulare für die Ummeldung des Fahrzeugs (Vehicle Licence Transfer) zu besorgen.
Dann noch Einkaufen und ab, Richtung Pinnacles.
Schon beeindruckend, was die Natur so kann und offensichtlich grundlos macht...
...und ein Emu hab ich auch noch erwischt...
Über Nacht bleibe ich auf einem Campingplatz in Green Head.
Donnerstag, 10. März 2005
Kurz vor 7 Uhr fahre ich weiter in Richtung Geraldton. Nach einem Spaziergang durch
die Stadt
besuche ich das Museum.
Weiter nach Northempton. Die Damen an der Touristeninformation sind shr freundlich
und
versorgen mich mit reichlich Infomaterial.
Ich fahre die alternative Strecke nach Kalbarri. Vorbei am Pink Lake.
Kurz vor Kalbarri liegen die Natural Bridge...
...und Island Rock.
Als ich in Kalbarri ankomme, ist es Nachmittag.
Ich kaufe einen Block Bier und rufe Frank an. Ich soll Bier mitbringen und vorbeikommen.
Gut,
dann mache ich das mal...
Freitag, 11. März 2005
Der Nationalpark liegt direkt vor Franks Haustür. Trotzdem sind es weitere 36 km zum
Nature's
Window und zum Z-Bend.
Im Z-Bend will ich etwas klettern. Ich steige die Schlucht hinab zum Flussbett. Der
Absgtieg dauert
etwa zwei Stunden. Ich habe es auch nicht eilig und es herschen etwa 35°C. Die Sonne steht recht
hoch, die Schatten sind recht kurz.
Nach zwei- oder zeieinhalb Stunden breche ich die Tour ab, da mein Wasservorrat etwas
knapp
kalkuliert war. Für den Aufstieg (80m) brauche ich für den kürzesten Weg eine gute halbe Stunde.
Später fahre ich nochmal zum Nature's Window. Das Licht ist jetzt viel besser für Fotos.
Jetzt erst mal Pause, bevor ich zurück fahre.
Kalbarri ist schon supper schön. Es verbindet den Ozean mit dem Outback. Was will
man mehr...
ja klar, die Lizens zum Bleiben...
Samstag, 12.März 2005
Heute will ich angeln gehen. Vorher muss ich aber einkaufen, denn morgen gibt es Schweinebraten
mit Klössen. Ich kaufe auch noch Bier und Squid (Tintenfisch) als Köder.
Die Fische mögen den Squid. Nur nicht meinen Haken. Um 18:00Uhr breche ich die Aktion ab - es
ist auch gleich Sonnenuntergang. Trotz Lichtschutzfaktor 30 spüre ich ein leichtes Brennen auf der
Haut...
Sonntag, 13. März 2005
Heute ist einer der seltenen Regentage in Kalbarri. Ich fahre durch die Gegend. Schaue
morgens
bei der Fütterung der Pelikane zu, arbeite etwas am Computer.... Nachmittags ist das Wetter
besser. Ich schaue den Surfern zu... Abends koche ich für Beena, Frank und seine Eltern
Schweinebraten mit Knödeln.
Montag, 14.März 2005
So schön wie es auch sein mag, ich muss weiter. In einem Zug fahre ich durch bis Coral
Bay. Das
sind über 700 km. Unterbrochen nur durch kurze Pausen und zum Tanken. Viele Leute, die
Australien besser kennen als ich, haben mir geraten, Monkey Mia nicht anzufahren und gleich
mehr Zeit in Coral Bay zu verbringen. Naja, jeder km kostet Geld. 100km kosten etwa 15 AU$!
Der Campingplatz (Bayview-Holyday-Park) hier ist mit 20AU$/Nacht zu teuer, zu dreckig, zu laut,
zu.... aber der andere Caravanpark ist noch teuerer... trotzdem bleibe ich eine zweite Nacht. Ich
buche für morgen eine Segeltour mit der Coral-Breeze incl. Schnorcheln für 70 AU$.
Dienstag, 15. März 2005
Nach dem Kochen des Kaffees ist die Gasflasche leer. Ich wasche noch schnell die Wäsche,
denn
um 09:15 Uhr muss ich an der Info- Office sein.
09:45 Uhr Boarding-Time. Wir setzen über zur Coral Breeze. Nach kurzer Sicherheitseinweisung
geht es dann auch um 10:00 Uhr los. Wir stoppen zwei mal zum Schnorcheln. zwischendurch
Lunch an Bord. Wasser und Tee sind kostenlos. Softdrinks kosten 2,50AU$.
Um kurz nach 14:00 Uhr sind wir zurück. Diese Tour war echt das Geld wert. Die Crew
sehr nett
und kompetent!
Mittwoch, 16. März 2005
Ich fahre nach Exmouth. An der Touristen Info frage ich nach Tauchkursen. Gegenüber
ist das
Exmouth-Diving-Center.
Alles wirkt sauber und seriös. Leider sind für den Kurs am Freitag keine
Teilnehmer da.
Der nächste Kurs beginnt am Dienstag. Ich hinterlasse meine Handynummer für den Fall, dass
doch ein Kurs zu Stande kommt.
Ich fahre zum Lighthouse-Caravan-Park und bleibe dort die Nacht. Leider habe ich dort keinen
Empfang...
Donnerstag, 17. März 2005
Zurück nach Exmouth. Im
Exmouth-Diving-Center
treffe ich Markus. Ein Deutscher, der
ausgewandert ist und hier als Tauchlehrer arbeitet. Ich melde mich für den Kurs am Dienstag an.
Dafür kann ich bis Dienstag kostenlos die Schnorchelausrüstung haben. Für Dienstag abend
habe
ich dann einen Termin für die nötige ärztliche Untersuchung... Markus zeigt mir auf einer
Karte gute
Schnorchelplätze. Ich bezahle den Kurs bar. 495,- AU$.
Jetzt aber ab in den Nationalpark (9 AU$)... Wer erwartet, nur weil der Park grün in der Karte
eingezeichnet ist, hier Bäume und viel schattenspendendes Grün vorzufinden, irrt! Nichts!
Nur
wenige Bäume. Ein betrunkener Engländer mit seinem blauen Van... Kaum Schatten. Nach
langem hin und her, finde ich doch unter einem Baum einen Stellplatz am T-Bone-Beach - für diese
Nacht (5 AU$)...
18. - 21. März 2005
Ich fahre zum Lakeside-Beach. Dort treffe ich noch nette Israelis und Schweizer....
Sonst nur
Schnorcheln und Relaxen...
22. - 27. März 2005
Morgens um 0800 Uhr geht der thoretische Teil des "Open Water Diver" Kurses
los. Nachmittag
sind wir schon im Pool...
Auf dem Campingplatz treffe ich Fletch wieder, den ich ein paar Tage vorher im Park
kennen
gelernt habe. Er hat sein Auto geschrottet...
Diese Beiden sind aus Nürnberg...
... und jede Gelegenheit wird genutzt, z.B. um zu feiern...
...die letzten beiden Tage fahren wir mit dem Boot zum Tauchen. Bei LighthouseBay
gibt es einige
interessante Spots.
... dieser hier, darf natürlich nicht fehlen...
...nach dem letzten Tauchgang: Ausrüstung abgeben, Besprechung und wir erhalten unser
Zertifikat von unserer Ausbilderin Merren Gunn.
Sonntag, 27. März 2005
Ich mache mich auf den Weg nach Tom Price. Am Nanugterra-Roadhouse bezahle ich 1.50
AU$
pro Liter Diesel. Ich wähle die RD136, eine Schotterpiste, nach Tom Price. Wer nur wenig
Bodenfreiheit unter dem Fahrzeug hat, sollte diese Strecke meiden!!!
Montag, 28.März 2005
Auf zum Karijini Nationalpark. In Tom Price noch schnell einkaufen und an diesem Monster
kurz
anhalten...
Im Park ist alles rostbraun... aber kristallklares Wasser.
Die Fliegen sind lästig. Sie versuchen in die Augen zu fliegen oder in die Ohren-
und Nasenlöcher...
Ich verziehe mich unter mein Mossienet.
Dienstag, 29. März 2005
Die Fliegen sind mir zu viel. Alles ist rostbraun. Die Kleidung muss gewaschen werden...
ich ziehe
weiter nach Port Hedland.
Unterwegs sehe ich den Van der Girls aus Nürnberg am Straßenrand stehen. Das Fahrzeug ist
verlassen. Kein Hinweis, wie, warum und wohin die Beiden das Fahrzeug verlassen haben. In Port
Hedland verständige ich die Polizei - nur zur Sicherheit!
Port Hedland wirkt sehr schmutzig. Alles ist rostbraun. Ausnahme: das Salz. Hier rollen Züge
beladen mit Eisenerz ein, zwei Lokomotiven, 100 Wagons, wieder zwei Loks und nochmal 100
Wagons...
Ich begebe mich auf den Campingplatz gegenüber des Airports. Nach kurzer Verhandlung
bezahle
ich dort keine 17,50 sondern nur 10 AU$.
Als es schon dunkel ist, taucht ein Radfahrer auf. Chris aus Frankfurt fährt von Perth nach Broom
mit dem Fahrrad. Respekt. Wir unterhalten uns noch sehr lange...
Mittwoch, 30. März 2005
Die Hinterreifen am Van sind stark abgefahren und die Tuckerbox hat nun 250.000km
drauf. Ich
lasse die Reifen erneuern 220 AU$ und das Öl mit Filter wechseln 100 AU$. Um 1500 Uhr starte
ich Richtung Pardoo Roadhouse. Ich biege aber ab, zum Cape Keraudren. Dort muss ich dem
Ranger Steve Bunce schöne Grüße von Robbi und Katrin aus Perth bestellen.
Ab hier soll es auch Salzwasser-Krokodile geben...
... mal sehen, was es hier zu sehen gibt...
Hier soll es die schönsten Sonnenuntergänge Australiens geben....
...und seltsame Besucher...
Donnerstag, 31.März 2005
Um 0800 Uhr verlasse ich den Park und fahre zum Pardoo Roadhouse. Die Übernachtung
kostet 9
AU$. Das ist OK. Es gibt einen Pool, eine Taverne...
Heute noch mal Wäsche waschen und relaxen... Wir sehen uns dann morgen in Broom...