(Pumuckl) Mitten in der Woche sollte es heute also nach Freiburg ins Rothaus-Land gehen, eine Unternehmung, die man als geneigter Auswärtsfahrer sehr gern unternimmt, um neben Sinnlos-Derbies und DEL-Event-Mist endlich mal wieder ne richtige Auswärtsfahrt zu erleben. Nachdem mir am frühen Morgen gegen 11 an der lokalen Sparkasse ein überdimensionierter Fliegenpilz ein Gespräch über finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten angeboten hatte, wurde mir klar, dass dies doch ein recht lustiger Tag werden könnte ;-) Die Fahrt ins Breisgau wurde im bequemen Passat von Käse angetreten, in dem sich neben besagtem Fahrer noch Bottich, Marko und ich „versammelten“. Die reichliche Zeit auf der Autobahn wurde mit der Vernichtung alkoholischer Getränke, gepflegter musikalischer Unterhaltung und Bottichs Zurschaustellung seiner energischen Ablehnung gegen polnische Lastwagenfahrer verbracht. Nach etlichen Stunden Fahrtzeit kam man etwa 2 Stunden vor Spielbeginn an und konnte endlich die von Exil-Perlbach bereitgestellte Ration Rothaus vernichten. Am Parkplatz traf man auch Bussi und die VS-Fraktion um Manitu, so dass man an diesem Abend doch nicht allzu allein im Gästeblock stehen sollte. Schnell noch Karten geholt und rein ging´s in den K-Block. Neben den bereits erwähnten Leuten gesellten sich noch einige Exil-Dynamos zu uns, wodurch wir auf ca. 20 anwesende Dresdner kamen. Wir vier waren wie erwartet die einzigen, welche direkt aus DD angereist waren.
Zum Einlauf der Mannschaften kam von Freiburger Seite ein Spruchband, welches uns den Abstieg durch WSW noch mal ins Gedächtnis rufen sollte. Naja, Kinderhände bemalen neuerdings anscheinend nicht mehr nur Essmöbel und Wohnungsbegrenzungen. Ansonsten gab´s von dortiger Seite nichts weiter sehenswertes, sinniger Weise war die einzige Zaunfahne vorm Block eine von den Zeitgenossen aus der Lausitz. Bei uns dem Wochentag geschuldet natürlich auch nichts, neben dem obligatorischen OD-Banner wurde abseits des Gästeblocks noch die Beutezug-Fahne gehisst.
Zum Spiel wie immer keine unnötigen Worte. Nach dem ersten Durchgang lag man schon 3:0 hinten. Dumme Strafen und seltendämliche Schüsse voll auf den Torhüter trugen nicht wirklich zu einem guten Spielfluss auf Dresdner Seite bei. Die Freiburger gut durch Konter gefährlich und eben viel effizienter in der Chancenauswertung. Am Ende stand es 6:3 für Freiburg und man konnte mal wieder die obligatorische Niederlage im Breisgau verbuchen.
Support auf unserer Seite für die Anzahl der Leute und den Spielverlauf recht annehmbar, an nem Dienstag mit nur einer Handvoll „echter“ Dresdner geht da halt nicht viel. Die Dynamos nervten mit sinnlosem Spitzenreiter- und Auswärtssieg-Gesang, machten aber wenigstens auch bei den normalen Gesängen mit. Vom Heimblock gab es wie gewohnt Magerkost pur. Selbst bei einer 4:0 Führung kam da nicht viel bis gar nichts. Käse nutze die Chance, dem „besten Spieler des Tages“ auf Dresdner Seite (Na, wer kann das wohl sein *hust*Musial*hust*) noch mehr zu motivieren und man selbst gönnte sich den ein oder anderen Gerstensaft.
Nach dem Spiel ging es kurz zum Mannschaftsbus, bevor man noch einige Zeit durch Freiburg fuhr auf der Suche nach einer geöffneten Tankstelle und dann endlich den Heimweg antreten konnte.
Fazit:
Wie immer ein ziemlich sinnloses Spiel bei einem weit entfernten Gegner, der eine etwas andere Klasse als Miesbach oder Peiting hat. Der Herr mit der Nummer 16 konnte seine Beliebtheit beim fachkundigen Publikum weiter ausbauen und ich meine Geschmackszellen mit dem zweitbesten Bier der Welt verwöhnen. |