Drupal
Drupal ist ein Content Management Framework für die Webentwicklung. Es unterscheidet sich von den beiden bekanntesten Open Source Management Systems, mit denen es die von mir nicht sonderlich geschätzte Programmiersprache PHP gemeinsam hat, durch folgende Eigenschaften:
- Es ist leicht durch Module erweiterbar, die man auch selbst schreiben kann, ohne dass man am Kern von Drupal etwas ändern müsste. Alle Module können mit allen anderen Modulen zusammenarbeiten, diese beeinflussen oder auf ihnen aufbauen.
- Es erzeugt schon in der Grundfassung XHTML-Code nach dem Standard 1.0 strict, also wirklich sauberen Code, den auch auf alle Browser gut darstellen.
- Es ist nicht zwingend auf das minderwertige "Datenbank"-System MySQL angewiesen, sondern kann in der Version 6.x (aktuell) auch mit PostgreSQL arbeiten, obwohl die Entwickler sagen, dass im PostgreSQL-Code von Drupal noch einige Fehler lauern. In der (wohl im Herbst 2009) kommenden Version 7.x wird durch eine völlig neue, sehr pfiffige Datenbank-Abstraktionsschicht neben dem bekannten, aber schwachen MySQL und der sehr guten Datenbank PostgreSQL sogar das kleine SQLite unterstützt. Der unvermeidbare Nachteil der Unterstützung auch schwacher Datenbanksysteme ist, dass man die Vorteile von PostgreSQL nicht ausschöpfen kann, weil dies die anderen überfordern würde.
Noch sind meine Erfahrungen mit Drupal gering, aber das DrupalCamp in Köln im Januar 2009 hat mir viele neue Ideen gegeben. Wahrscheinlich werde ich in der ersten Hälfte des Jahres 2009 diese Homepage und in der Folge auch weitere auf Drupal umstellen. Mit Drupal kann man aber wesentlich mehr machen als nur Information präsentierende Webseiten bauen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erstellen von Web-Communitys.
Drupal is a Content Management Framework for Web development. Drupal differs from the two most widely known Content Management Systems, with whom it shares the programming language PHP – which don't appreciate – in the following aspects:
- It can easily be extended by modules, which you can also write yourself, without changing anything in the core of Drupal. All modules can cooperate with other modules, influence these or extend them.
- Right from the start it emits XHTML adhering to the 1.0 strict standard, really clean code, which displays fine on all browsers.
- It is not mandatory to use the inferior "database" system MySQL, but the current version (6.x) can use PostgreSQL as well, although the developers say that there are still bugs in the PostgreSQL code of Drupal. The upcoming version 7.x (due in fall 2009) will support besides the well-known, but feature-weak MySQL and the very good PostgreSQL also the small SQLite, due to a very clever database abstraction layer. The unavoidable disadvantage of supporting weak database systems is of course that you cannot take advantage of the power of PostgreSQL because it would ask too much of the others.
My experience with Drupal is still very limited, but the DrupalCamp in January 2009 in Cologne has given me a lot of new ideas. Probably I will convert this homepage to Drupal in the first half of 2009, some more pages will follow. But Drupal is not only for web sites presenting information, its focus lies on the creation of web communities.