Eine Höhle bei Bad Ischl

im Eingangstunnel Der an eine Schichtfuge gebundene Eingang ist etwa 3 m breit und 1 m hoch. Ein aus dem Inneren kommender Höhlenbach verschwindet etwa 30 m nach dem Eingang im Schotter und fließt unbefahrbar zum Bach im Talgrund.
Höhlenbach Im Raum nach dem Eingangstunnel sieht man den Bach aus dem Höhleninneren kommen. Das Foto des hier herunterrauschenden Wasserfalls habe ich wegen des schlecht sichbaren Wassers (Blitz) nicht mit abgebildet. Trockenen Fußes ist die Höhle von hier noch etwa 10 Meter befahrbar, dann muß man durch das Wasser...
vor dem Spiralgang Damals im Sommer 1991 war also hier in diesem Raum für mich die Höhle zu Ende (dank Jogging-Anzug und Turnschuhen). Erst im Herbst 1999 konnte ich Kontakt zu einem HF-Verein in Österreich herstellen. So erfuhr ich den richtigen Namen dieser Höhle und hatte auch Einblick in einen genaueren Plan. Meine damalige Vermutung bestätigte sich: Er handelt sich um eine recht aktive Wasserhöhle, die nur von erfahrenen Forschern befahren werden sollte.
Vom abgebildeten Raum geht es als Spirale 10 m höher und weiter durch einen 100 m langen engen Schluf, der in den Wasserfalldom mündet. Der hier aus 6 m herabstürzende Wasserfall kann durch mühsames Klettern umgangen werden. Nach einigen Tümpeln und Wasserkaskaden erreicht man die Rauhe Kluft.
Die weitere Befahrung ist nur noch wenigen Spezialisten möglich. Bis zum Jahre 1966 waren etwas mehr als 300 Meter vermessen worden.
Kondenswasser Faszinierend fand ich den ersten Teil dieser Höhle auch ohne spektakuläre Sinterbildungen. Allein die zahlreich an der Decke hängenden Wassertröpfchen verzauberten den oberen Raum mit ihrem Glitzern.
Von den 1991 befahrenen Teilen ist hier eine Skizze abgebildet.
letzte Änderung
12.8.2000
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