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Nachdem man den steilen Zugang gefunden und überwunden hat, glaubt man beim ersten Hinsehen nur einen kleinen Höhlenraum, fast eine Höhlenruine vor sich zu haben. Doch bei genauerer Betrachtung entdeckt man linkerhand den besagten engen Schluf. |
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Das Durchzwängen durch das "Nadelöhr" ist etwas mühsam. Gleich jetzt gilt es, trocken zu bleiben und das wassergefüllte Sinterbecken vorsichtig zu überwinden. Unmittelbar hinter der engsten Stelle ist ein Eisen im Gestein verankert. Möglicherweise dient es im Winter dem Anbringen eines Hindernisses, um Fledermäusen einen ungestörten Winterschlaf zu verschaffen. |
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Die ersten beiden Räume sind wie die ganze Höhle nur 1,5 bis 2 m hoch und besitzen wenig Sinterschmuck. Der Boden ist meist mit Lehm bedeckt, unter welchem sich (zumindest stellenweise) eine mehrere Zentimeter starke Sinterschicht befindet. Diese kommt am Rand eines flachen Loches im zweiten Raum zum Vorschein. |
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Das Loch wurde offensichtlich von Menschen gegraben, die es im Glauben an Heilkräfte auf die unter der Sinterschicht liegende pulvrige Bergmilch abgesehen hatten. |
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| Eine Anzahl von aus Wasserlachen ragenden Stalagmiten erschwert dem Höhlenforscher etwas die weitere Befahrung. Wohin man nun auch schaut, überall sind Tropfsteine oder Sinterfahnen. |
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Im hinteren Teil der Höhle findet man mehrere schöne Tropfsteinsäulen, von denen die abgebildete wohl die außergewöhnlichste sein dürfte. |
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Zum Schluß noch drei Beispiele für den faszinierenden Tropfstein- und Sinterschmuck dieser kleinen Höhle. |
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letzte Änderung 12.8.2000 |
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