How Sad A Fate - Assisted Suicide
Die Jungs rund um Fronter Philipp überzeugen durchweg
mit kontinuierlicher Kreativität, musikalischer Präzision
und einem Stil, den man irgendwie kennt, der aber dennoch
einfach „frisch“ und neu klingt - vielleicht
auch deshalb das obligatorische „Nu“? Nach dem
atmosphärischen Intro der CD geht´s dann auch
schon direkt in den Opener „Flame“ über,
der wirklich einfach losballert. Stampfende Double-Bass,
sägende Gitarren und ein inbrünstiges Grunzen,
vor dem manch Kirchenvater schreiend fortlaufen würde.
Bei dem Gesang mögen sich eventuell die Gemüter
spalten, jedoch muss man sagen, dass hier wirklich gekonnt
gegrunzt wird und der Sänger auch noch mehr zu bieten
hat. So überzeugt dieser auch durchaus mit cleanen Vocals,
die vom Gitarristen Micha unterstützt werden. An den
Drums liefert Nils ein wirklich präzises Spiel ab, welches
fast schon einem Uhrwerk gleicht.
Fazit: Wer also auf Musik aus dem modernen härteren Bereich steht ist mit How sad a Fate bestens bedient - „frischer“ geht´s nimmer! Score: 5,0 von 5 |
06.05.2006 - Radio Rockbar Festival Bünde
... kamen die vom Publikum heiß erwarteten
Jack Attack auf die Bühne, spielten einen meiner Lieblingssongs
der neuen CD (Review folgt bald, bälder, am bäldesten)
und gingen wieder von der Bühne, nur um zu FÜNFT
wiederzukehren mit neuem Haustier...
und Chriggel UND neuem Namen.
09.09.2006 - Lokalhelden Bandfestival Bad
Oeynhausen
... Die Meute machte sich bereit für den „Headliner“.
Diesen stellte „How sad a Fate“ dar. Als diese
die Bühne betraten dachte ich erst: „OH NEEEEEEEEEEIN!!!!
EMO KIDDIES!!!!!“. Dazu noch die spassige Anfangspose
(alle mit dem Rücken zum Publikum) und ich dachte: na
toll.
07.10.2006 - Herford Rockt Vorentscheid X Herford
... Irgendwie ist die Stimmung im Publikum, nun, nennen wir es bescheiden. Niemand hat wirklich irgendwas wie pogen vor. Ein wenig Kopfnicken und applaudieren waren das höchste der Gefühle. Sollte da für die anderen Trupps doch noch was gehen? Offenbar schon, denn schon als HOW SAD A FATE die Bühne betraten war die Stimmung am kochen. Gekreische, Jubel, Applaus. Und es ging los. Diesmal liess ich mich nicht zu irgendwelchen Kiddie-Mutmassungen hinreissen, denn ich wusste ja in etwa was mich erwartet. Eine grandiose Mischung aus Heaven Shall Burn, Dark Tranquillity, Trivium und Metallica. Und wie es losging. Man merkte, dass mir der Sänger unmittelbar vorher erzählt hat: „Man bin ich geil auf diesen Auftritt.“ Das hat offenbar auf seine Kameraden abgefärbt. Spielfreude, Energie, Druck, Hammer. Lediglich einer der neuen Tracks, ein 6-Minüter namens „Wash Away these Walls“ Nahm ein bisschen viel Drive aus der jungen Show, da es sich eher um einen ruhigeren Track handelte. Das geschah allerdings aus rein pragmatischen Gründen, verriet man mir später. Ausserdem war es erst der zweite Track. Anschliessend wurde dann mit „Stamp of Death“ und „Flame“ das absolute Killer Duo gespielt. Dazu ging auch Frontsau Jan Phillip richtig ab. Supergeil. Vor allem ging diesmal richtig die Luzi ab. Die Meute ging ab als wäre der Leibhaftige hinter ihr her. Auch der Rest des Gigs war ähnlich druckvoll. Ein absoluter Über-Gig der 5 Bünder. |
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