Die Suche nach gefährlichen Asteroiden und Kometen wird verstärkt

In den nächsten Jahren sollen die etwa 2000 Kometen und Asteroiden, die wegen ihrer nahen Bahn der Erde gefährlich nahe kommen könnten, genauer erfaßt und beobachtet werden. Alle verfügbaren Daten und Informationen über größere Asteroiden sollen von einem neuen Arbeitsteam, daß die NASA einrichtet, gesammelt und ausgewertet werden.

Ziel ist es, bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts, mindestens 90% dieser erdnahen Asteroiden "katalogisiert" zu haben. Es betrifft hauptsächlich Himmelskörper mit einem Durchmesser von mehr als einen Kilometer. Angesiedelt wird die neue NASA-Arbeitsgruppe beim Jet Propulsion Laboratory in Pasadena (Kalifornien). Durch sie soll die Kommunikation der Astronomen über solche Objekte erleichtert werden.

Der Leiter der Arbeitsgruppe, Donald Yeomans, bemerkte dazu: "Diese Asteroiden und Kometen sind schwer zu entdecken, weil sie relativ klein sind. Sie sind aber groß genug, um globale Auswirkungen hervorzurufen, falls sie auf die Erde aufschlagen". Um die meisten der gefählichen Asteroiden zu finden, müßten mehrere Einrichtungen der NASA, Universitäten und Forschungszentren, zusammenarbeiten.

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© Hans-Peter Jäger -letzte Änderung 30.06.2003