Reisetipps für Namibiabesucher

 

1. Reisezeit

  • Hochsaison für Touristen: Juli bis November
  • Hauptregenzeit: Januar bis April
  • Winter: Mai bis August
  • Heiße Zeit: September bis Januar
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2. Klima

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Namibia ist ein semi arides Land. Dies bekommt der Besucher besonders zu spüren, je mehr er sich dem Atlantik und somit der Namib Wüste nähert, welche wir dem kalten Benguela Meeresstrom zu verdanken haben. Der Niederschlag nimmt von Ost nach West und von Nord nach Süd ab.

Die Hauptregenzeit ist von Januar bis Ende April. In dieser Zeit ist mit schweren Gewittern zu rechnen. Es scheint jedoch fast täglich die Sonne.

In der Regenzeit floriert die Flora, das Land ist sehr grün. Die Fauna hält sich dann eher bedeckt, da den Tieren dann mehr Oberflächenwasser zu Verfügung steht. Der Tourismus ist in dieser Jahreszeit eher gering.

Der Winter ist sehr trocken und mild. Ausnahme bildet der Südwesten, der Winterregen erhalten könnte. In einigen Landesteilen muss morgens mit Frost gerechnet werden. Da täglich die Sonne scheint, ist der namibische Winter gut erträglich.

Ab September steigen die Tagestemperaturen, auch mal über 40°C. Die trockene Hitze ist jedoch bekömmlicher als z.B. tropische Feuchte.

Ab Juni trocknet das Land langsam aber sicher aus, das Gras wird gelb. Kleine Oberflächenwasser vertrocknen und das Wild muss des öfteren an die ergiebigeren Wasserstellen und kann dort durch den Touristen aufgelauert werden.

Mit kleinen Gewittern kann ab Oktober gerechnet werden.

   

3. Flugverbindungen

Es gibt z.Z. nur 2 Airlines, die direkte Flüge von Deutschland aus nach Windhoek (Landeshauptstadt und Zielflughafen) anbieten: Air Namibia und LTU.

Während Air Namibia wöchentlich bis zu vier Flügen ab Frankfurt anbietet, bietet LTU nur in der absoluten Hochsaison 2 wöchentliche Flüge ab München an (ansonsten nur einen). Air Namibia bietet einen Rail & Fly mit der Deutschen Bahn und LTU diverse Anschlussflüge an. Die Flugpreise sind stark saisonabhängig (ca. 560-1100 Euro/Person) Sehr gute Flugverbindungen gibt es auch zwischen Windhoek und Johannesburg bzw. Kapstadt.

NEU: seit kurzem bietet Air Namibia auch drei mal wöchentlich Direktflüge von London Gatwick nach Windhoek an. In Planung ist in absehbarer Zukunft auch ein oder mehrere Flüge pro Woche nach Walfisch Bay. Die Landefaszilitäten werden derzeit so erweitert, dass dort auch ein A 380 landen kann.

Seit September 2006 hat Air Namibia zwei Airbus A340-200 in Gebrauch, die abwechslend die Route London - Whk bzw. Frankfurt - Whk fliegen. Sie ersetzen somit die DC 11`s, die vorher in Gebrauch waren.

Wer Namibia in der Hauptsaison besuchen möchte, der sollte ca. 10 Monate im voraus buchen. Mein Tip: wer flexibel und zeitlich ungebunden ist, der kann sich bei LTU ev. kurzfristig einen Flug günstig ersteigern. Bei Air Namibia ist dies leider nicht möglich. Preiswert kann man dort ev. auf ,,Standby" mitfliegen.

Warnung: In letzter Zeit häufen sich die Fälle, das Gästen, die über Johannesburg nach Windhoek/Deutschland fliegen, nicht ihr Gepäck am Bestimmungsort erhalten, sondern erst einige Tage später. Es ist auch schon vorgekommen, dass das Gepäck um einige Kilo erleichtert wurde. Dies trifft vor allen Dingen bei nicht verschließbaren Gepäckstücken zu.

4. Impfungen

Es werden keine vorgeschrieben..

Malaria: Mein persönlicher Rat (nicht Empfehlung): keine Prophylaxe nehmen. Fragen Sie bitte Ihren Hausarzt.

HIV/Aids Risiko: sehr hoch.

 

5. Versicherungen

Ich empfehle folgende Versicherungen bei Ihrem Reisebüro zusätzlich abzuschließen:

  • Reiserücktrittsversicherung
  • Gepäckversicherung
  • Kranken- /Unfallversicherung

 

 

 

6. Allgemeine Sicherheit

  • Poltik: eine recht stabile, spannungsfreie Demokratie
  • Diebstahl: hohes Risiko in den großen Metropolen, gering bis unbekannt in den ländlichen Gebieten.
  • Raubtiere: Wer sich an die Regeln des Guides hält und nachts im Zelt oder einer festen Unterkunft schläft, braucht sich vor diesen in den entsprechenden Gebieten nicht zu fürchten.
  • Schlangen und andere Kriechtiere: wer auf einer Tour eine Schlange zu Gesicht bekommt, der kann sich glücklich schätzen. Bisse/Stiche sind eher die absolute Ausnahme.
  • Handyempfang: in allen größeren Ortschaften.
  • Telefonnetz: sehr gut, jedoch nicht in abgelegenen, menschenlosen Gebieten.

 

7. Unterkünfte  

Unser Land bietet ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeiten: Vom wild Campen unter dem namibischen Sternenhimmel über teilweise gut ausgestattete Campingplätze (zwischen 2- und 5 Euro/Person/Nacht) bis hin zu einfachen Pensionen (ca. 25 Euro/Person) oder gar modernen Luxuslodges/hotels.

Die meisten Campingplätze bieten heute eine Spültoilette und gar eine heiße Dusche an. Nur wenige haben 220V Stromanschluss.

 

8. Getränke/Nahrungsmittel

Namibia`s Leitungswasser ist in den meisten Ortschaften genießbar. Ihr Guide wird ihnen sagen, wann und wo welches Leitungswasser genießbar ist. Abgefülltes Trinkwasser ist in großen Supermärkten oder Tankstellen käuflich zu erwerben.

Unser Land ist auch über seine Grenzen hinaus bekannt für sein nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier als auch sein hochwertiges Rind- oder gar Wildfleisch.

 

9. Tankstellen

Jeder Selbstfahrer sollte sich vor einer Tour durch Namibia informieren, wo es überall Tankstellen gibt. Derzeit hat nur Tsumkwe im Buschmannland keine Tankstelle. Es kommt ab und zu vor, dass die abgelegenen Tankstellen kurzfristig ohne Sprit sind. Grundsätzlich ist es in Namibia ratsam, lieber einmal zu viel als zu wenig zu tanken.

Die Spritpreise in Namibia richten sich meistens nach dem letzten großen Depot. Je weiter dies von Walfisch Bucht entfernt ist, desto höher der Spritpreis.

Folgende Tankstellen haben überzogene Preise (bis zu 15c/ltr.): Sesriem, Okaukwejo, Halali, Namutoni, Mokuti Lodge und Waterberg.

 

dot 10. Handyempfang (Stand Juli 2007)

Inzwischen hätte mehr als 80% der namibischen Bevölkerung Handyempfang.
Selbst in entlegenen Gebieten wieEpupa, Palmwag, Meile 108 oder Sesriem gibt es inzwischen Handyempfang.
Seit einigen Monaten gibt es 3 Handyanbieter in Namibia: MTC,Telekom und Cell One.
MTC hat dabei bisher das beste Netzwerk.

 

11. Allgemeines

  • Landesgröße: 2,5 x die der BRD
  • Landeshauptstadt: Windhoek (ca. 250 000 Einwohner)
  • Einwohnerzahl: 1,8 Millionen, davon ca. 100 000 Weiße
  • Landessprache: Englisch
  • Ethnische Volksgruppen: 11
  • Währung: N$ (der an den südafrikanischen Rand gekoppelt ist)
  • Unabhängigkeitstag: 21 März 1990
  • Größter Nationalpark: Namib Naukluft Park mit ca. 49 000 km²

 

12. Landkarten

 

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