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2.
Klima |
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Namibia ist ein semi arides Land. Dies bekommt der Besucher
besonders zu spüren, je mehr er sich dem Atlantik und somit der
Namib Wüste nähert, welche wir dem kalten Benguela Meeresstrom
zu verdanken haben. Der Niederschlag nimmt von Ost nach West und
von Nord nach Süd ab.
Die Hauptregenzeit ist von Januar bis Ende April. In dieser
Zeit ist mit schweren Gewittern zu rechnen. Es scheint jedoch
fast täglich die Sonne.
In der Regenzeit floriert die Flora, das Land ist sehr grün.
Die Fauna hält sich dann eher bedeckt, da den Tieren dann mehr
Oberflächenwasser zu Verfügung steht. Der Tourismus ist
in dieser Jahreszeit eher gering.
Der Winter ist sehr trocken und mild. Ausnahme bildet der
Südwesten, der Winterregen erhalten könnte. In einigen Landesteilen
muss morgens mit Frost gerechnet werden. Da täglich die Sonne
scheint, ist der namibische Winter gut erträglich.
Ab September steigen die Tagestemperaturen, auch mal über
40°C. Die trockene Hitze ist jedoch bekömmlicher als z.B. tropische
Feuchte.
Ab Juni trocknet das Land langsam aber sicher aus, das Gras
wird gelb. Kleine Oberflächenwasser vertrocknen und das Wild muss
des öfteren an die ergiebigeren Wasserstellen und kann dort durch
den Touristen aufgelauert werden.
Mit kleinen Gewittern kann ab Oktober gerechnet werden.
3.
Flugverbindungen
Es gibt z.Z. nur 2 Airlines, die direkte Flüge von Deutschland
aus nach Windhoek (Landeshauptstadt und Zielflughafen) anbieten:
Air Namibia und LTU.
Während Air Namibia wöchentlich bis zu vier Flügen ab Frankfurt
anbietet, bietet LTU nur in der absoluten Hochsaison 2 wöchentliche
Flüge ab München an (ansonsten nur einen). Air Namibia bietet
einen Rail & Fly mit der Deutschen Bahn und LTU diverse Anschlussflüge
an. Die Flugpreise sind stark saisonabhängig (ca. 560-1100 Euro/Person)
Sehr gute Flugverbindungen gibt es auch zwischen Windhoek und
Johannesburg bzw. Kapstadt.
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NEU: seit kurzem
bietet Air Namibia auch drei mal wöchentlich Direktflüge
von London Gatwick nach Windhoek an. In Planung ist in absehbarer
Zukunft auch ein oder mehrere Flüge pro Woche nach Walfisch
Bay. Die Landefaszilitäten werden derzeit so erweitert,
dass dort auch ein A 380 landen kann. |
Seit September 2006 hat Air Namibia zwei Airbus A340-200 in Gebrauch, die abwechslend die Route London - Whk bzw. Frankfurt - Whk fliegen. Sie ersetzen somit die DC 11`s, die vorher in Gebrauch waren.
Wer Namibia in der Hauptsaison besuchen möchte,
der sollte ca. 10 Monate im voraus buchen. Mein
Tip: wer flexibel und zeitlich ungebunden ist, der kann
sich bei LTU ev. kurzfristig einen Flug günstig ersteigern. Bei
Air Namibia ist dies leider nicht möglich. Preiswert kann man
dort ev. auf ,,Standby" mitfliegen.
Warnung: In letzter Zeit häufen sich
die Fälle, das Gästen, die über Johannesburg nach Windhoek/Deutschland
fliegen, nicht ihr Gepäck am Bestimmungsort erhalten, sondern
erst einige Tage später. Es ist auch schon vorgekommen, dass das
Gepäck um einige Kilo erleichtert wurde. Dies trifft vor allen
Dingen bei nicht verschließbaren Gepäckstücken zu.
4.
Impfungen
Es werden keine vorgeschrieben..
Malaria: Mein persönlicher Rat (nicht Empfehlung): keine Prophylaxe
nehmen. Fragen Sie bitte Ihren Hausarzt.
HIV/Aids Risiko: sehr hoch.
5.
Versicherungen
Ich empfehle folgende Versicherungen bei Ihrem Reisebüro zusätzlich
abzuschließen:
- Reiserücktrittsversicherung
- Gepäckversicherung
- Kranken- /Unfallversicherung
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6.
Allgemeine Sicherheit
- Poltik: eine recht stabile, spannungsfreie Demokratie
- Diebstahl: hohes Risiko in den großen Metropolen, gering
bis unbekannt in den ländlichen Gebieten.
- Raubtiere: Wer sich an die Regeln des Guides hält und
nachts im Zelt oder einer festen Unterkunft schläft, braucht
sich vor diesen in den entsprechenden Gebieten nicht zu fürchten.
- Schlangen und andere Kriechtiere: wer auf einer Tour eine
Schlange zu Gesicht bekommt, der kann sich glücklich schätzen.
Bisse/Stiche sind eher die absolute Ausnahme.
- Handyempfang: in allen größeren Ortschaften.
- Telefonnetz: sehr gut, jedoch nicht in abgelegenen, menschenlosen
Gebieten.
7.
Unterkünfte |
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Unser Land bietet ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeiten:
Vom wild Campen unter dem namibischen Sternenhimmel über teilweise
gut ausgestattete Campingplätze (zwischen 2- und 5 Euro/Person/Nacht)
bis hin zu einfachen Pensionen (ca. 25 Euro/Person) oder gar modernen
Luxuslodges/hotels.
Die meisten Campingplätze bieten heute eine Spültoilette und
gar eine heiße Dusche an. Nur wenige haben 220V Stromanschluss.
8.
Getränke/Nahrungsmittel
Namibia`s Leitungswasser ist in den meisten Ortschaften genießbar.
Ihr Guide wird ihnen sagen, wann und wo welches Leitungswasser
genießbar ist. Abgefülltes Trinkwasser ist in großen Supermärkten
oder Tankstellen käuflich zu erwerben.
Unser Land ist auch über seine Grenzen hinaus bekannt für
sein nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier als auch
sein hochwertiges Rind- oder gar Wildfleisch.
9.
Tankstellen |
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Jeder Selbstfahrer sollte sich vor einer Tour durch Namibia
informieren, wo es überall Tankstellen gibt. Derzeit hat
nur Tsumkwe im Buschmannland keine Tankstelle. Es kommt ab und
zu vor, dass die abgelegenen Tankstellen kurzfristig ohne Sprit
sind. Grundsätzlich ist es in Namibia ratsam, lieber einmal zu
viel als zu wenig zu tanken.
Die Spritpreise in Namibia richten sich meistens nach dem
letzten großen Depot. Je weiter dies von Walfisch Bucht entfernt
ist, desto höher der Spritpreis.
Folgende Tankstellen haben überzogene Preise (bis zu 15c/ltr.):
Sesriem, Okaukwejo, Halali, Namutoni, Mokuti Lodge und Waterberg.
10.
Handyempfang |
(Stand Juli 2007) |
Inzwischen hätte mehr als 80% der namibischen Bevölkerung Handyempfang.
Selbst in entlegenen Gebieten wieEpupa, Palmwag, Meile 108 oder Sesriem gibt es inzwischen Handyempfang.
Seit einigen Monaten gibt es 3 Handyanbieter in Namibia: MTC,Telekom und Cell One.
MTC hat dabei bisher das beste Netzwerk.
11.
Allgemeines
- Landesgröße: 2,5 x die der BRD
- Landeshauptstadt: Windhoek (ca. 250 000 Einwohner)
- Einwohnerzahl: 1,8 Millionen, davon ca. 100 000 Weiße
- Landessprache: Englisch
- Ethnische Volksgruppen: 11
- Währung: N$ (der an den südafrikanischen Rand gekoppelt
ist)
- Unabhängigkeitstag: 21 März 1990
- Größter Nationalpark: Namib Naukluft Park mit ca. 49 000
km²
12.
Landkarten
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