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Frisbee/Discdogging-Was ist das?

Nunja-Frisbee spielen mit Hund
Viele Leuten spielen schon lange Frisbee-dies kann man auch mit Hund.Durch seine verschiedenen Varianten ist Hundefrisbee für jeden gesunden Hund geeignet.Vom „einfachem“ werfen der Scheibe bis hin zu verschiedenen Tricks ist bei diesem Sport alles möglich. Je nach Können des Hundes (und des Besitzers) werden verschiedene Würfe und Tricks kominiert.
Discdogging ist mittlerweile eine offiziell anerkannte Hundesportart und wird in 3 Disziplienen unterteilt:

  • Freestyle
  • Mini-Distance
  • und Long-Distance

Wie entstand Discdogging?

Dog-Frisbee wurde vor über 30 Jahren in Amerika erfunden von Alex Stein und sein Whippet Ashley.
Alex Stein war begeisterter Frisbee-Spieler und bemerkte bald das auch sein Hund Ashley seine Leidenschaft für die fliegenden Scheiben teilte.
Wärend der Pause eines Football-Spieles schlich sich Alex mit seinem Hund auf das Feld und begann dort eine Frisbee-Show.Die Zuschauer waren begeistert.Durch Presse und Fernsehen wurde diese Sportart aufgrund dieser (unerlaubten) Showeinlage von Alex Stein schlagartig bekannt.
Mit der Zeit entwickelte sich Dog-Frisbee in Amerika zu einer ernstzunehmenden Hundesportart,welche im Jahre 2004 auch in Deutschland als offizielle Hundesportart anerkannt wurde.Mittlwerweile gibt es diverse Nationale und internationale Veranstaltungen und Organisationen.(UFO / USDDN / IDDHA /u.ä.).

Was brauch ich dazu?

Nicht viel-Den Hund,eine große,ebene (weiche) Fläche,eine oder mehrere Scheiben und Talent zum werfen.
Am besten eignet sich eine Rasenfläche,welche vorher auf Löcher und Gegenstände abgesucht werden sollte,damit keine Verletzungsgefahr für den Hund entsteht.

Als Scheiben sollten NUR extra Hunde-Frisbees benutzt werden,da "normale" Frisbees den Hund verletzen können oder splittern.
Eine gute Scheibe ist weich, elastisch und lässt sich problemlos falten,ohne zu brechen oder anderen Schaden zu nehmen.Meist ist der Rand etwas dicker.
Weiterhin sollte man,falls im Winter gespielt wird,darauf achten "Winterfeste" Scheiben zu benutzen.Diese sind speziell für Minusgrade entwickelt worden und splitter auch dann nicht.

Und dann brauch man noch etwas Talent für´s werfen.
Was so einfach aussieht ist für manche Leute ein hartes Stück Arbeit.
Am besten trifft man sich mit mehreren Leuten mal ohne Hund und übt einfach nur werfen.

Nun kommen wir zu den verschiedenen Disziplienen im Disc-Dog-Sport:

1.- Freestyle

Beim Freestyle wir eine Kür zu Musik von 2 MInuten Dauer vorgeführt.
Hierbei können verschiedene Tricks und Würfe verwendet werden.
Es gibt hierbei keine Kürvorgaben-jeder darf zeigen was er möchte und kann.Gespielt wird mit bis zu 7 Scheiben.Berwertet werden unter anderem Schwierigkeit, Unterhaltungswert, Choreographie, Anzahl der gefangenen Scheiben im Verhältnis zu den Würfen,das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund sowie artistische Darbietung.

2.-Mini-Distance

Hierbei müssen innerhalb von 60 Sekunden so viele Punkte wie möglich errungen werden.
Für jede ,vom Hund in der Luft gefangenen Scheibe,gibt es Punkte.Diese richten sich nach der Weite des Wurfes.Gespielt wird auf einem Feld mit verschiedenen Wertungszonen.

Spielfeld-Einteilung:

Start 0-10 Meter
=0 Punkt
10-20 Meter
= 1 Punkte
20-30 Meter
= 2 Punkte
über 30 Meter
= 3 Punkte

3.-Long-Distance

Beim Long-Distace hat jedes Team 3 Würfe.Hierbei kommt es darauf an,die Scheibe so weit wie möglich werfen.Gewertet werden nur die Scheiben,welche vom Hund in der Luft gefangen wurden.

Das Copyright der (original) Texte und Grafiken liegt bei die-pinscherbande.de und wurde Hundesport-Info zur freien Verfügung gestellt