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Buchtips :

Daniela Neika / Manuela Eckenbach-Arndt
Erste Hilfe am Hund
Im Notfall das Richtige tun
Format: 17 cm x 24 cm, broschiert
96 Seiten
ISBN 3-86127-717-4
EUR 10,95

Atlas der Hundeanatomie
Piet Beute-Faber
176 Seiten, Großformat, über 1000 Farbillustrationen.
ISBN: 3-924008-43-4
Preis: EUR 49.80

Physiotherapie für Hunde
Kerstin Hasse-Schwenkler
253 Seiten, viele anschauliche Farbfotos und Zeichnungen.
Bestellnummer: 3-933228-53-0
Preis: EUR 34.80

Mühlbauer, Brunhilde
Hunde richtig massieren
Akkupressur, Massage & mehr
Format: 17 cm x 24 cm, broschiert, durchgehend farbig
80 Seiten, 2. Auflage
ISBN 3-86127-740-9
EUR 10,95

Furck, Dr. Valeska
HD - Was nun?
Hüftgelenksdysplasie vorbeugen, erkennen und behandeln
Format: 17 cm x 24 cm, gebunden, durchgehend farbig
96 Seiten
ISBN 3-86127-784-0
EUR 22,90

Rückenprobleme beim Hund

Homöopathie für Hunde.von A. H. Westerhuis
Droemer Knaur (Juni 2000)
Broschiert / Sprache Deutsch

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Gesundheit und Sport ?


Bei jeder Sportart mit Hund sollte die Gesundheit des Hundes immer im Vordergrund stehen.

Vor allem aber gilt

Überfordern sie ihren Hund nicht-Es ist KEIN Sportgerät!!!

Bevor man aber intensiv in den Hundesport einsteigen möchte,steht ein Check beim Tierarzt an.Dieser gilt besonders für Sportarten,wo der Hund viel springen muß.Sinnvoll ist es,den Hund auf HD,ED und Herz/Kreislauf untersuchen zu lassen.Auch Sprunggelenke,Bänder und Sehnen sollte sich der Tierarzt ansehen. Eine gründliche Voruntersuchung beim Tierarzt kann einem eine Menge Ärger ersparen und dient einzig und allein dem Wohl des Hundes.

10 goldene Regeln fürīs Training

1.

Ein voller Magen trainiert nicht gerne.Lassen Sie Ihren Hund mindestens 3 Stunden vor dem Training die letzte Mahlzeit zu sich nehmen.Sonst drohen Erbrechen,Magenschmerzen und im schlimmsten Fall eine Magendrehung

2.

Passen Sie die Anforderungen Ihres Hundes dem Alter,dem Talent,den Fähigkeiten und dem Körperbau an.Nicht jeder Hund ist für jede Sportart die Ihnen gefällt auch geeignet

3.

Steigern Sie die Anforderungen an Ihren Hund langsam.Welpen und Senioren-Hunde werden sonst schnell überfordert.

4.

Bevor Sie und Ihr Hund aktiv in den Hundesport einsteigen,soltle ein Besuch beim Tierarzt unbedingt dazugehören.

5.

Wärmen Sie sich und Ihren Hund immer gut vor dem Training auf,um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten.

6.

Trainieren Sie nicht in der prallen Sonne-vor allem nicht in der MIttagshitze.(Gefahr eines Hitzschlages)-Wenn es zeitlich nicht anders geht,suchen Sie für das Training einen Schattenplatz.

7.

Sorgen Sie vor dem Training dafür,das Ihr Hund sich lösen kann.Ein Hund der vor dem Training nicht zur Toilette gehen konnte,wird unaufmerksam und nervös.

8.

Sorgen Sie während des Trainings für ausreichende Pausen,damit der Hund sich kurz erholen kann und sich nicht überfordert.Lieber 2-3 kürzere Einheiten trainieren als einmal lange.Reichen Sie ihm während der Pausen ausreichend Wasser-aber nicht zuviel aufeinmal und nicht zu kalt.

9.

Sparen Sie beim Training nicht mit Lob.Eine gut gemeisterte Aufgabe,die belohnt wird,motiviert Ihren Hund und er wird weiter freudig mit Ihnen arbeiten.Kleine Leckerbissen zwischenduch werden auch sehr gerne genommen.

10.

Denken Sie immer daran:Ihr Hund ist KEIN Sportgerät!.


Aufwärmen im Sport

Ein Muss ist das gezielte Aufwärm-und Lockerungstraining.Es sollte zu einer Selbstverständlichkeit werden,für den Hund wie auch für den Hundeführer selber.
Wer den Bewegungsapparat belastet,ohne vorheriges,richtiges aufwärmen,riskiert seine Gesundheit .Muskelzerrungen,Bänderdehnungen-und risse sind einige der möglichen Verletzungen die daraus resultieren können.

Es ist unverantwortlich,seinen Hund sportliche Höchstleistungen abzuverlangen ,ohne diesen (und sich selber) vorher vernünftig aufgewärmt zu haben.Besonders für Sportarten wie Flyball,Frisbee und Agility ist es sehr wichtig,die Aufwärmphase zu durchlaufen,um mögliche Verletzungen zu verringern bzw.zu vermeiden.Man soll immer bedenken,wie viel Zeit und Stress es mit sich bringt,wenn ein Hund sich verletzt.Deshalb sollte man so viel Wert auf das Aufwärmen legen.

Beispiel für ein Aufwärmprogramm

In einem lockeren Dauerlauf mit dem Hund gemeinsam anfangen.Dabei kann man schon die Aufmerksamkeit und Konzentration des Hundes auf sich lenken.Mit Spielzeug oder Leckerlies den Hund motivieren.Während des Laufens einige Winkel und Wendungen einbauen.Ruhig mit dem Hund langsam etwas Ball spielen o.ä.-In der Zeit,wie der Hund den Ball zurück bring,hat der Hundeführer Zeit für kleine Stretch-und Dehnübungen um sich selber warm zu machen.


Belastung und Überbelastung

Wann wird aus einer Belastung eine Überbelastung?

Sehnen,Gelenke,Knochen und Muskeln können durch eine Überbelastung verletzt werden.Das ist der Fall,wenn auf ein bestimmtes Körperteil eine zu große Kraft ausgeübt wird.Dasselbe kann passieren,wenn eine geringe Kraft zu oft wiederholt ausgeführt wird.

Zu einer Überbelastung kann es kommen,wenn Muskelkraft,der Aufprall bei einer Landung und plötzliche Bewegungen zusammen kommen.Ausschlaggebend ist außerdem die Belastungsdauer.Wenn dem Hund relativ viel Zeit für eine gewisse Leistung zur Verfügung steht,dann ist die Kraft die auf verschiedene Körperteile einwirkt geringer als wenn man für die gleiche Leistung weniger Zeit hat.

-Je kürzer die Zeit,desto höher die Kraft-

Beispiel

Bei einem Abstoß vor einem Sprung ist die Leistung hoch,da die Phase allgemein länger dauert und die Kraft relativ gering bleibt.Bei der Landung ist es genau andersherum.Die Zeit bei der Landung ist sehr kurz,wodurch die Kraft auf der Vorderhand hoch ist.Die Belastung nach einem Sprung auf die Vorderhand beträgt dann etwa das doppelte des Körpergewichtes.Die Kräfte die dabei auf Gelenke einwirken,erhöhen sich fast um das fünffache des Körpergewichtes.Dabei spielen natürlich auch die Geschwindigkeit und das Gewicht des Hundes eine große Rolle.Deshalb ist auch die Verletzungsgefahr bei einer Landung nach einem Sprung am höchsten.Bei einer Landung werden deshalb überwiegend die Schulterpartie,die Ellenbogengelenke und die Vorderläufe belastet

Cool down

Ebenso wichtig wie das aufwärmen ist das "cool down"-das abkühlen des Hundes/menschen nach dem Sport.
Wenn man sich Leistungssportler betrachtet,nehmen wir Läufer als Beispiel,wird man sehen,das diese nach dem Zieleinlauf meistens langsam weiterjoggen und dann gehen.Dieses ist wichtig-auch beim Hund.
Das Cool down trägt dazubei,daß sich das Herz/Kreislaufsysthem wieder einpendelt.Die Muskulatur lockert sich wieder und die Atmung pendelt sich ein.
Ein fehlendes Cool down könnte Muskelkrämpfe und Kreislaufprobleme mitsichbringen.Weiterhin fördert das Cool down den Stoffwechsel indem angefalle Stoffwechselprodukte(Abfallprodukte) schneller abtransportiert werden können.
Joggen Sie am besten nach der sportlichen Anstrengung mit Hund ein kleines Stück und gehen dann in einen normalen "Spazier"-Schritt über.Alternativ.Das kann man wunderbar sofort mit einer "Pipirunde" verbinden,sodas sich der Hund nach der Aufregung und Anstrengung lösen kann.


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