
Themen auf dieser Seite: Fährte(Abt. (A) Unterordnung (Abt. B) Schutzdienst(Abt. C)
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Was ist VPG (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde)? Beim VPG wird die *Gebrauchsfähigkeit* eines Hundes geprüft. Charakter,Wesen(u.a.die mentale Stabilität),Ausdauer,Führigkeit,Mut,Nasenveranlagung und das Gehorsam des Hundes. Leider sorgt der Begriff "Schutzhundesport" immer noch in der Öffentlichkeit für das Image der "gefährlichen Bestie" oder des "Scharfmachens von Hunden".Dabei ist der eigendliche Schutzdienst nur einer von 3 Prüfungen im VPG-Sport. Beim Schutzdienst handelt es sich um ein Beutefangspiel welches sich nach klar gesteckten Regeln richtet.So wie in der normalen Ausbildung (UO)die Übungen beispielsweise über einen Ball oder eine Beißwurst konditioniert werden, so wird im Schutzdienst stattdessen ein Schutzärmel verwendet.Da ein Hund von Natur aus einen Beute-und-Jagdtrieb besitzt,wird er instinktiv versuchen eine bewegte Beute fassen (in diesem Fall der Schutzärmel des Helfers).Bewegt sich die Beute, so darf der Hund fassen.Bleibt die Beute ruhig stehen, so ist von ihr abzulassen. Kein gut ausgebildeter VPG-Hund wird auf seinen Helfer gehen,wenn dieser den Ärmel nicht umhat.Wenn der Helfer den Ärmel wegwerfen würde,geht der Hund hinter dem Ärmel her und wird den Helfer nicht weiter beachten.Besonders der bekannte und vertraute Helfer wird von den Hunden freudig begrüßt wenn diese ohne ihren Schutzarm auf die Hunde treffen,da sie für den Hund einen super Spielkameraden darstellen. Oft wird der VPG-Sport mit dem eigendlichen Schutzdienst von Polizei,Wach-und Sicherheitshunden verwechselt.(bei dieser Art von Ausbildung gehen die Hunde *an den mann* und beissen nicht nur in einen Ärmel wie beim VPG-Sport.) Beim VPG Wird in 3 verschiedenen "Abteilungen" gearbeitet.Zuerst die Fährtenarbeit(Abteilung A),die Unterordnung(Abteilung B) und dem Schutzdienst(Abteilung C)Weiterhin gibt es 3 *Leistungsklassen*-VPG I-III. VPG ist ein Sport, für den nur ausgeglichene Hunde in Frage kommen sollten. Hundehalter,welche der Meinung sind diesen Sport und ihre Hunde dazu mißbrauchen zu müssen,um Anzugeben,ihr Ego auszuleben oder im schlimmsten Fall Mitmenschen zu bedrohen oder zu verletzen,haben bei diesem Sport (und in Vereinen NICHTS zu suchen!!!!!!!Solche Leute gehören angezeigt. 
Abteilung A-Die Fährte Bei der Fährtenarbeit wird die Nasenveranlagung des Hundes gefördert. Hierbei wird von einer Person eine Fährte mit Winkeln gelegt,welche der Hund korrekt "abschnüffeln" soll.Auf dieser Spur werden Gegenstände ausgelegt,welche wärend der Suche vom Hund "angezeigt" werden müssen. Eine Fährte wird meist auf Wiesen,Äckern,Brachgeländen u.ä.ausgelegt.Je nach Prüfungsstufe wird der Hund 20, 30 oder 60 Minuten nach dem Legen einer Fährte auf diese "angesetzt". Hierbei wird der Hund an einer 10m langen (Fährten)Leine und meistens mit einem Geschirr geführt. Gesucht werden kann bei fast bei jedem Wetter,ausgenommen sehr starken Regenfällen,Frost oder einer geschlossener Schneedecke. Es gibt einen Unterschied zwischen der Fährte beim VPG und der Fährte als eigenständigen Sport. Bei der reinen Fährtenhundprüfung kann die Spur zusätzlich über Wege und Strassen gelegt werden,eine Fremdperson legt eine zweite Spur als Verleitung(welche vom Hund nicht beachtet werden darf)und es werden viele Richtungswechsel und Winkel eingebaut.Weiterhin werden 4 Gegenstände auf unterschiedlich wechselndem Gelände ausgelegt.Die Fährte muß 3 Stunden liegen,bevor der Hund angesetzt wird und hat etwa eine Länge von 1500 Schritt. 
Abteilung B-Die Unterordnung Bei der Unterordnung wird viel Wert auf ein harmonisch zusammenarbeitendes Mensch/Hund-Team gelegt.
Übungen aus der normalen Unterordnung wie "Fußgehen"in verschiedenen Gangarten(Tempowechsel),Richtungsänderungen,das durchqueren einer Personengruppe, Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung und das Ablegen unter Ablenkung.Hinzukommen das Apportieren eines Gegenstandes auf ebener Fläche und über eine Hürde/Schrägwand sowie das Voraussenden des Hundes mit ablegen auf Kommando. Je nach Prüfungsstufe wird der Hund angeleint und/oder in Freifolge vorgeführt.Nur bei der VPG 3 Prüfung wird der Hund ohne Leine in der Freifolge geführt. Bei allen Prüfungsstufen kommt ein Schuß hinzu,welcher die Schußgleichgültigkeit des Hundes überprüfen soll.
Abteilung C-Der Schutzdienst In der Abteilung C -dem eigendlichem Schutzdienst gibt es verschiedene Übungen zu meistern. zum Beispiel werden Stell- und Verbellübungen und diverse Beißphasen mit entsprechenden Auslassübungen gezeigt. Nur Hunde, mit einem ausgeglichenes Beuteverhalten, können bei diesem Teil eine hohe Punktzahl erzielen. Je nach Prüfungsstufe wird der Hund angeleint oder frei vorgeführt. Beispielübungen:
Revieren
Beim Revieren läuft der Hund auf der Suche nach einem Helfer im Zickzack über den Platz zu den dort aufgestellten 6 Verstecken(Der Hundeführer zeigt bei dieser Übung die Verstecke an,wechle der Hund anzusteuern hat). Hat der Hund den Helfer hinter einem der Verstecke gefunden, soll er ihn "Stellen und Verbellen".Das heisst, daß der Hund sich vor den Helfer setzten muß und seinen Hundeführer anhand von anhaltendem bellen das auffinden des Helfers meldet.Dann gibt es noch das "Verhindern einer Flucht" des Helfers.Diese Übungen sind unterteilt in "Lange Flucht" , "Seiten- und der Rückentransport",(hierbei wird der Helfer zusammen mit Hund und sein Halter über den Platz geführt, ohne das der Hund dabei den Helfer belästigen darf. Bei bestimmten Teilübungen erhält der Hund mit einem sogenannten "Softstock" (ein weichgepolsterter Stock) 2 angedeute Schläge auf seine Keulen, Seitenteile oder den Bereich des Widerristes. Duch diese Übung steht der Schutzdienst in der Kritik der Öffentlichkeit mit der Begründung,das die Schutzdienstleute Ihre Hunde schlagen. Es wird nicht mit voller Wucht auf die Hunde eingeschlagen,sonder die Schläge werden angedeutet-sollte ein Schlag dennoch den Hund treffen, federt der weiche Softstock den Schlag gut ab,und er patscht lediglich laut.(Im Schutzdienst befindet sich der Hund in einer höheren Trieblage wie normal und dadurch werden die Stockschläge vom Hund wenig wahrgenommen.
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