Planet des Schreckens (Galaxy of Terror)
Sci-Fi/Horror, USA 1981
Regie: Bruce D. Clark Drehbuch: Marc Siegler, Bruce D. Clark Kamera: Jacques Haitkin Musik: Barry Schrader Produzenten: Roger Corman Darsteller: Edward Albert, Robert Englund, Ray Walston, Grace Zabriskie, Sid Haig, Erin Moran u.a.
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Auf dem Planeten "Morganthus" ist ein Raumschiff spurlos verschwunden. Die Besatzung des Rettungskreuzers "Quest" soll Licht ins Dunkel bringen. Auf dem Planeten angekommen finden sie die gesamte Crew der "Remus" tot vor. Vor dem Terror, der schon bald die ersten Opfer fordert, flüchten sie in eine Pyramide. Hier erwartet sie das Geheimnis des mörderischen Treibens...
Zu der Zeit der Entstehung dieses Films war Ridley Scott's Alien (1979) gerade mega angesagt und es entstanden einige Nachahmungen auf B-Movie-Schiene. Auch Planet des Schreckens ist ein solcher Nachmacher. In der ersten dreiviertelstunde erinnert so ziemlich alles an Alien. Die Pyramide auf dem fremden Planeten könnte direkt aus dem Vorbild entnommen worden sein. Ironischerweise zeichnete sich für das Set Design der damals noch unbekannte James Cameron verantwortlich, welcher 1986 Aliens - Die Rückkehr drehte. Einige Sets wurden übrigens im ebenfalls von Roger Corman produzierten Mutant - das Grauen im All (1982) einfach wieder verwendet. Corman wusste eben immer, wie man Geld spart. Der Low-Budget-Film sieht dank der sehr gut designten Kulissen und Bauten übrigens nach mehr aus als eigentlich investiert wurde. Hier leistete Cameron ganze Arbeit. Was den Film dann eindeutig von Alien unterscheidet ist der "Twist" gegen Ende des Films und die Brutalität die einem Splatter-Film nahe kommt. Damit geht der Film auf jeden Fall über ein einfaches und ideenloses Plagiat hinaus. Leider wird die Spannung nicht immer aufrecht erhalten und somit reißt Planet des Schreckens nicht gerade vom Hocker. Unterhaltsam ist er aber allemal aufgrund der blutigen und einfallsreichen Morde der Aliens (die für ein B-Movie aus dieser Zeit übrigens sehr gut gemacht sind) an den zehn kleinen (weißen) Negerlein sowie der gut aufgelegten Besetzung unter anderem mit Sid Haig und Robert Englund, kurz bevor er als Freddy Krueger in Nightmare On Elm Street (1984) zum Star wurde. Kameramann Jacques Haitkin war übrigens bei genau diesem modern-Horrorklassiker ebenfalls der Kameratyp.
(Stefan Schuster)
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