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Weisser Oleander | Drama, USA 1946 | Regie: Joseph L. Mankiewicz


Die Welle | Drama, Deutschland 2008 | Regie: Dennis Gansel

Die Verfilmung des bekannten Buches von Morton Rhue, bzw. den Aufzeichnungen des echten "Welle-Lehrers" Ron Jones ist ungeheuer mitreißend und sehr glaubwürdig inszeniert. Die Handlung wurde hervorragend in die heutige Zeit verlegt, was selbstverständlich ein paar Veränderungen dem Buch und auch des echten Experiments aus den 60er Jahren gegenüber nach sich zieht. Zwar besteht der Film zumeist aus einzelnen Szenen mit stereotypen Charakteren, welche so oft Gegenstand von Filmen sind, doch hier gehen sie im Gesamtkonzept vollends auf. Nicht selten denkt man, man selbst würde auch nicht anders reagieren oder kennt solche Situationen zumindest. Dabei geht der Film in seinen Schilderungen fast immer subtil vor und macht dadurch die schleichende Kraft der "Welle" deutlich.
Die allesamt überragenden Schauspieler tun ihr übriges. Sowohl Jürgen Vogel als Lehrer sowie den Darstellern der Schüler kauft man ihre Rollen zu jeder Zeit ab. Wirklich ein äußerst sehenswerter Film, der zum Nachdenken anregt.


Wenn du krepierst, lebe ich | Thriller, Italien 1977 | Regie: Pasquale Festa Campanile


The Wrestler | Drama, USA/Frankreich 2008 | Regie: Darren Aronofsky

In experimentellen Bildern wird das Drama um einen ausrangierten Wrestler gezeigt, der nun erkennen muss, dass er die wirklich wichtigen Dinge im Leben vernächlässigt hat. Mickey Rourke spielt die Rolle des abgerissenen "The Ram" genial und er erschüttert das Publikum mit Mut zur Hässlichkeit. Das nenne ich Einsatz eines Schauspielers. Regisseur Aronofsky fand ein gutes Gleichgewicht zwischen Kampfszenen und ruhigen, emotionalen Augenblicken. Das Ende ist herrlich unprätentiös und konsequent.


Wristcutters - A Love Story | Tragikomödie/Road-Movie, USA/Kroatien 2006 | Regie: Goran Dukic

Mit einer genialen Story-Idee bietet der Film gute Unterhaltung und geht darüber hinaus aber auch behutsam mit dem Thema Selbstmord um. Die Darsteller machen ihre Sache allesamt super, die Bilder mit ihren kalten Farben sind toll fotografiert und der Soundtrack ist ebenfalls richtig klasse. Leider sind ein paar tolle Einfälle nicht ganz konsequent inszeniert und so muss man sagen, dass das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wird.
Der Film gibt ein gutes Gefühl und es macht Spass den Hauptcharakteren bei ihrer Irrfahrt durch Suicide-Heaven zuzusehen.