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Zombieland | Komödie/Splatter, USA 2009 | Regie: Ruben Fleischer

Das Debüt des jungen Regisseurs Fleischer ist eine herrlich kurzweilige Zombiekomödie a la Shaun of the Dead, die einfach gute Laune macht. Zwar zieht nicht jeder Gag, doch das fällt kaum ins Gewicht. Denn die Schauspieler agieren toll und ausserdem hat der Film einen netten und sogar rührenden Tiefgang. Der Hauptcharakter Columbus befindet sich in Zombieland quasi auf einem Selbstfindungstrip in dem die Zombies seine Angstzustände repräsentieren. Ich fand, dass dieser Aspekt sehr gut rüber kam.
Der Film ist für einen lustigen Abend mit Freunden super gut geeignet. Voraus gesetzt, den Anwesenden machen Blut, ein paar Gedärme und ein Härtegrad, der nicht mit einem FSK 16-Stempel versehen werden sollte, nicht allzuviel aus. Und da der Film eine Zombie-Parodie ist, sei ihm auch verziehen dass er gegen ein paar ungeschriebene Zombie-Gesetze wie beispielsweise das Zombies nicht rennen können sollten, verstößt.


Zusammen ist man weniger allein | Tragikomödie, Frankreich 2007 | Regie: Claude Berri

Ohne Kitsch und falsche Sentimentalität inszenierte Regisseur Claude Berri einen unterhaltsamen Film über das Leben. Leider mangelt es auch an einer gewissen Einfühlsamkeit für die Charaktere. Die sich im Laufe des Films entwickelnde Liebesgeschichte wirkt etwas konstruiert und echte Außenseiter kommen hier nicht vor, obwohl es eigentlich so gut gepasst hätte. Stattdessen ist die scheue Camille (Audrey "Amelie" Tautou) eine talentierte Künsterlin, der polternde Franck ein großartiger Koch und in dem schüchternen Philibert steckt ein begnadeter Bühnenstar. Da kann der Film ja auch nur auf ein Happy End hinaus laufen. Richtig ernüchternd ist das jedoch zum Glück nicht, dazu ist es dann doch wieder zu unprätentiös.