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ARD 21.09.03 13:15 Weltreisen
Inseln aus Feuer und Eis
Von Menschen und Elfen in Island

Island ist ein Land der Schotterpisten und einspurigen Brücken. Wo man Wasserfälle begehen kann und unter den Gletschern die Vulkane brodeln. Wo Rentiere in Freiheit leben und Wale an den Küsten kreuzen.
Wo die Menschen mit der Natur leben und jeder Zweite an die Existenz von Elfen und Trollen glaubt. Was dazu führt, dass man Straßen verlegt und Steine versetzt, um Ärger mit den unsichtbaren Mitbewohnern zu vermeiden.
Die Nationalstraße Nr. 1 windet sich einmal rund um die Insel aus Feuer und Eis. Entlang der Strecke begegnet man Menschen, die sich in der kargen Schönheit eingerichtet haben. Anna und Palli, die ihre Island-Pferde für den Sommer in die Berge treiben, damit sie die Freiheit kennen lernen. Wir treffen den alten Fischer Gunnar, der hundert Dorsche in der Stunde fängt, seit er die Fischschwärme per Computer ortet. Den Tankwart am Rande der Wüste und den Wildhüter, der allein gegen einen gigantischen Staudamm in der Urlandschaft kämpft. Wir sichten Wale und klettern auf Gletscher.
Am Ende der "Weltreisen" gelangen Bünz und sein Team auch nach Surtsey - mit ministerieller Erlaubnis. Surtey ist Islands jüngstes 'Kind': erst 40 Jahre alt - eine Vulkaninsel vor der Küste. Unbewohnt und abgesperrt und stets unter Dampf. Die Küstenwache setzt das ARD-Team dort mit dem Hubschrauber ab - für einen Tag und ein paar Einblicke ins Innere der Erde.