Whale Watching

Whale Watching boomt: Laut Angaben des WWF nehmen jährlich 10 Millionen Menschen an einer Wal-Beobachtungstour teil, wobei allein in Island die Zahl solcher Touristen zwischen 1991 und 2000 von 100 auf 45.400 gewachsen ist. Die europäische HusavikWalbeobachtung begann 1980 mit der Delfinbeobachtung vor Gibraltar. Seither entdeckten auch andere Staaten die Wale als touristische Attraktion. Heute gilt die im Norden Islands gelegene Hafenstadt Húsavík als europäische Whale-Watching-Hauptstadt. Hier werden aufgrund der besonders hohen Sichtungsquoten vieler verschiedener Walarten in den vergangenen Jahren zahlreiche Beobachtungstouren in alten Fischerbooten unternommen. Daneben wurde in Húsavík auch ein Museum errichtet, das sich den größten Säugetieren der Welt widmet.
Aufgrund dieser Entwicklung wird heute Whale Watching bei der kommerziellen Nutzung  Whale Watchingauch als Alternative zum Walfang gesehen. Doch auch das einfache Beobachten der Tiere hat seine Schattenseite: Durch das zunehmende Interesse fahren in aller Welt immer mehr Boote die Aufenthaltsplätze der Tiere an. Dadurch fühlen sich Wale häufig nicht nur gestört, sondern werden auch bei der Nahrungssuche behindert. Manche Boote nehmen gar die Verfolgung der Wale auf, um Touristen möglichst nahe an das Geschehen zu bringen. Heutige Studien führen Fortpflanzungsausfälle bei Walen auf Whale Watching zurück.
Die Organisation WDCS hat deshalb im Internet einen Ratgeber veröffentlicht, der Touristen helfen soll, seriöse Unternehmen für Walbeobachtungen von unseriösen Unternehmen zu unterscheiden. Dieser ist unter diesem Link zu finden.



Whale-Watching-Unternehmen in Island

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