Geschichte

 

Abbildung: Amazone mit Windhund, Museum of Sparta

 

Das italienische Windspiel war bereits bei den Pharaonen im alten Ägypten bekannt. Es ist auch auf zahlreichen Vasen und Trinkschalen abgebildet. Über Lakonien, Griechenland,  kamen sie im fünften vorchristlichen Jahrhundert nach Italien. Sie waren beim Adel an den Höfen sehr beliebt. Man findet sie oft auf Gemälden der Königshäuser ganz Europas wieder.

 

                                                                                                                                           

Abbildung links stammt aus dem 15. Jahrhunderts vor Christus und wurde im Grabmal des Wesirs Rechme-Re gefunden. Es handelt sich ohne Zweifel um eine etwas größere Windhundart als dem heutigen italienischen Windspiel.

Der englische Bildhauer, Richard J. Wyatt verewigte den Windhund bei seinem Werk: A Nymph taking a thorn out of a Greyhound Foot. (Abbildung oben rechts) Dazu muss man wissen, das in englischer Sprache die kleinen italienischen Windspiele auch "little Greys" genannt werden.

 

 

                                                                                                                     

 

Auf dem linken Bild sehen wir den alten  Fritz bei einem Spaziergang durch den Park von Sanssouci, wo er sich mit dem Müller unterhält. Zwei seiner Windspiele sind dabei. Windspiele waren seine treuen Gefährten und waren immer bei ihm. Sie sind im Park von Sanssouci  begraben, wie er selbst auch. Rechts ein Bild von Albrechts Dürer. Es zeigt den heiligen Eustachius mit Windhunden, Pferd und Hirsch, entstanden 1500/1502.