Island - Natur, Sommer, Abenteuer

Húsafell

Freitag, 09.07.04

Zusammen mit den Flugtickets hatte das DJH mitgeteilt, daß insgesamt 7 Leute mit im Flieger seien, die Namen aber aus Datenschutzgründen nicht mitgeteilt. Es folgte der Tipp, die anderen Mitreisenden anhand des DJH-Kofferanhängers ausfindig zu machen. Und siehe da: bereits im Shuttle-Bus vom Fernbahnhof zum Abflugterminal treffe ich Friederike. Am Abfluggate stoßen auf diese Weise noch Britta und Clemens auf uns. Nach dem 3stündigen Flug treffen wir in Keflavík Olli (Oliver), Frank und Peter sowie Renate und Conny, die mit einem anderen Flug gekommen sind, und natürlich Oli, unseren Reiseleiter, der eigentlich Olafur heißt. Das Gepäck ist schnell im Busanhänger verstaut, und wir starten nach Reykjavík, um dort Karin und Brigitte sowie Hainer und Elke abzuholen. Da sich auf der Ausfallstraße ein Unfall ereignet hat, fahren wir nicht an der Küste entlang, sondern biegen in das Landesinnere ab, um nach Húsafell zu fahren. Am Gletscher Langjökull vorbei erreichen wir unser Quartier, einige Hütten für 2 Personen auf einem Campingplatz inmitten eines Birkenwalds. Dort erwartet uns bereits Lina, Olis Frau, die uns über das Wochenende begleiten wird. Vor dem Abendessen gehen wir noch in einem Hot-Pot baden, einem geothermal beheizten Schwimmbad. Danach stoßen wir mit einem Becher Sekt auf Peters Geburtstag an. Trotz der anstrengenden Reise und der 2stündigen Zeitverschiebung schlafe ich nur "geht so". Die Helligkeit ist ungewohnt. Die Sonne geht erst um halb zwölf unter; es wird nicht dunkel, und um 4 geht die Sonne bereits wieder auf. Schon auf der Fahrt hatte Oli uns darauf vorbereitet, daß Zeit in Island im Sommer relativ ist.


Samstag, 10.07.04

Am Vormittag fahren wir zu dem nur wenige Kilometer entfernt liegenden Hraunfossar, einem Wasserfall inmitten eines Lavafeldes. Aus der Lava entspringen dort zahlreiche kleine Bäche, die schließlich in den Fluß Hvita münden. Anschließend scheucht uns Oli auf einen 937 m hohen Übungsberg. Von dort haben wir einen hervorragenden Blick auf die Gletscher Eriksjökull und Langjökull sowie die Lavafelder. Nachmittags steigen wir wir in die Lavahöhle Surtshellir hinab. Oli holt irgendwo hinter einigen Steinen Taschenlampen hervor für diejenigen, die keinen Helm mit Stirnlampe abbekommen haben. Die Lavahöhle ist ein ehemaliger Fließkanal. Während die Lava an der Oberfläche schnell erkaltete und erstarrte, floß sie etwas tiefer noch weiter. Später sind die Tunnel an einigen Stellen zusammengestürzt. An diesen Stellen ist zum Teil ein Einstieg in das Höhlensystem möglich. Unterwegs erzählt Oli uns stets Geschichten von Halbriesen, Trollen und Elfen. "Man muß die Geschichten nicht glauben, aber es macht mehr Spaß, wenn man es tut.", sagt er. Auch wir lernen langsam, in den bizarren Steinformationen Gesichter und Figuren zu entdecken. Nach der Rückkehr nach Húsafell geht es schnell wieder in den Hot-Pot, von dem wir uns nun verabschieden müssen.


Snæfellsnes

Sonntag, 11.07.04

Wir verlassen Húsafell Richtung Arnastapi. Nach nur wenigen Kilometern besuchen wir die Deildartunguhver, die mit 180 Litern siedend heißen Wassers ergiebigste Thermalquelle Europas. Sie speist zahlreiche Gewächshäuser sowie die Fernwärmeleitungen nach Borgarnes und Akranes. Am Spätvormittag unternehmen wir eine Wanderung zu dem Vulkankrater Eldborg (Feuerburg). Vom Kraterrand genießen wir die phantastische Aussicht in das Kraterinnere, die umgebenden Lavafelder, auf andere Krater und die Küste. Wenig später machen wir Picknick an einer Wand aus Basaltsäulen. Neben Spezialitäten wie Lammsülze und Trockenfisch lernen wir hier den quarkähnlichen Skýr sowie die Lavabrocken schätzen. In Arnastapi angekommen, machen wir einen Spaziergang an einem kleinen Vogelfelsen. Unterwegs werden die Küstenseeschwalben lästig, die Scheinangriffe auf uns fliegen. Hitchcock läßt grüßen...


Montag, 12.07.04

Am Vormittag fahren wir zum Lavafeld Háahraun und unternehmen am Strand einen kleinen Spaziergang an der Bucht Dritvík, die aus schwarzen Kieselsteinen besteht. Dabei kommt uns Hainer beim Fotografieren abhanden. Auf der Rückfahrt nach Arnastapi machen wir einen kurzen Stopp beim Denkmal der Wikingerin Gúðriður Þórbjarnardóttir, die auf ihren Seereisen von Norwegen über Island und Grönland bis nach Neufundlund (Vinland) kam. Anschließend versuchen wir, in einem kleinen Café Platz zu bekommen. Leider hat eine andere Reisegruppe reserviert, und so trinken wir unseren Kaffee, Tee oder Kakao bei 15 °C im Freien. Friederike bekommt kalte Finger und gibt mit meinen quietschgelben Handschuhen zu ihrer grauen Jacke ein lustiges Bild ab. Nachmittags erkunden wir das Lavafeld Búðahraun mit dem Krater Búðaklettur. Das Lavafeld ist komplett mit dem Zackenmützenmoos überdeckt, auf dem es sich wunderbar weich läuft. Der Ausflug endet an der Búðarkirkja, wo wir auf Oli warten, der den Bus holt. Trotz dichter Wolken auf dem Snæfellsjoküll fahren wir spät abends noch auf den Gletscher. Da Oli den Weg scheinbar auswendig kennt, finden wir unser Ziel im dichten Nebel. Als wir etwas oberhalb der Gletscherzunge stehen, reißen die Wolken mehrfach für wenige Augenblicke auf und geben den Blick auf den Gletscher frei, während wir im nächsten Augenblick wieder in dichten Nebel gehüllt sind. Auf der Heimfahrt machen wir noch einen Bonuspunkt: einen Stopp an der Singhöhle, einer kleinen Höhle mit einer grandiosen Akustik, in der Britta eine Kostprobe ihrer Sangeskunst gibt.


Vestfirðir

Dienstag, 13.07.04

Die Nacht ist kurz, denn wir verlassen Arnastapi bereits um 7 Uhr, weil wir in Stykkisholmur die Fähre über den Breiðafjörður nach Brjánslækur bekommen wollen. Die 3stündige Überfahrt bringt uns an zahlreichen Inseln und Schären vorbei. Auf der anderen Seite angekommen, stellen wir überrascht fest, daß der Fährhafen nur aus einer Fischfabrik und dem Anleger besteht. Die Landschaft unterscheidet sich in diesem ältesten Teil von Island deutlich, da die Berge bereits von Gletschern abgeflacht sind. Gleichzeitig sind die zahlreichen Fjorde entstanden, die die Küstenlandschaft prägen. Nach ca. 1 Stunde Fahrt werden wir an einem Schiffswrack ausgesetzt, während Oli einkaufen fährt. Anschließend besuchen wir das Heimatmuseum Hnjótur, das in einer liebevollen Sammlung zahlreiche Alltagsgegenstände von Fischern zusammengetragen hat. Weiter geht es zu unserer Unterkunft, der Jugendherberge Breiðavík. Diese westlichste JH Europas ist eine ehemalige "Besserungsanstalt". Entsprechend klein sind die "Übernachtungszellen". Elke und Frank testen bei einem Bad am Sandstrand die isländischen Wassertemperaturen des Atlantiks.


Mittwoch, 14.07.04

Der heutige Tag stellt zweifelslos das absolute Highlight der Reise dar: eine ganztägige Wanderung entlang des Vogelfelsens Látrabjarg, an dem mehrere Millionen Paare Vögel nisten. Diese ca. 14 km lange Klippe fällt von bis zu 440 m Höhe steil ins Meer hinab. Am westlichsten Punkt Island schließlich ist sie nur noch 40 m hoch. Wir haben den ganzen Tag für diese Strecke Zeit, so daß ausreichend Gelegenheit zum Beobachten der Vögel besteht. Oben findet man zunächst im wesentlichen die Dreizehenmöwen mit ihren charakteristischen schwarzen Flügelenden sowie die Eissturmvögel, eine elegant fliegende Albatrosart. Später kommen die Schwarzvögel Trottellumme und Tordalk hinzu, bis wir am Ende schließlich die hübschen Papageitaucher erreichen. An diese Vögel kommt man zum Fotografieren sehr nah heran. Am Ende der Islandreise werden uns Papageitaucher erneut begegnen... Nach dem Mittagspicknick klettern wir in einer Schlucht von ca. 400 m auf etwa 250 m Höhe hinab. Von einem Felsvorsprung aus genießen wir das Gewusel der Vögel neben uns, über uns und unter uns.


Donnerstag, 15.07.04

Wir verlassen die Jugendherberge. Vormittags machen wir eine Wanderung zu dem Naturhafen Skor. Auf dem Rückweg beginnt es zu nieseln. Dieser kurze Regenschauer sollte allerdings der einzige bleiben, den wir während der gesamten Tour erleben. Sonst haben wir durchweg gutes Wetter, da scheinbar das für das schlechte Wetter zuständige Islandtief die ganze Zeit über in Deutschland ist, wo wenige Tage später in unmittelbarer Nähe meines Heimatortes ein Tornado (!) mehrere Häuser zerstört. Nach dem Picknick fahren wir zum Wasserfall Dynjandi oder Fjallfoss. Dort haben wir ausreichend Zeit, um uns alle Stufen dieses wunderbaren Naturschauspiels anzuschauen. Weiter geht's per Bus zu unserem nächsten Quartier in der Nähe von Brjánslækur, dem Fähranleger. Mit den Worten "Ich kenne da einen Kerl" (Kerlar (isl.) = Männer) organisiert Oli eine mitternächtliche Sonderöffnung eines Hot-Pots, damit wir uns nach einigen Tagen Entbehrung mal wieder in heißem Wasser vergnügen können. Abkühlung verspricht eine Flasche "Schwarzer Tod". Dieser Kümmelschnaps wird eiskalt getrunken und verfehlt im heißen Pool seine Wirkung nicht.


Freitag, 16.07.04

Vormittags geht es nach wenigen Minuten Fahrt zu einer Schlucht, in der sich zahlreiche Pflanzenfossilien finden lassen. Das Höhenprofil der Wanderung hatte Oli mit "ein bissli geradeaus und dann bergab" beschrieben. Daß daran etwas faul ist, erkennen wir, als wir auf Meereshöhe starten. Diese Formulierung wird ab jetzt zum Running Gag der restlichen Tour. In der Schlucht angekommen, suchen einige nach Fossilien, andere klettern ein paar Meter weiter zu einem schönen Wasserfall, bevor wir wieder zum Bus zurück müssen. Bei schönem Wetter steht uns nun leider eine längere Fahrstrecke zum Reiterhof Brekkulækur bei Hvammstangi, dem Hauptquartier des Veranstalters. Die Strecke führt zunächst an mehreren Fjorden vorbei, bevor wir die Küste verlassen. Die Landschaft wird noch abgerunderter als bisher. Ich verbringe die Fahrt auf dem Jumpseat, dem mittleren Platz auf der letzten Bank, der wegen seiner beschädigten Sitzfederung besonders beliebt ist. In Hvammstangi bringen wir den Bus zu einer Werkstatt, da er Startprobleme hat. Wir setzen die Fahrt in einem völlig uncoolen Rentnerbus fort. Auf dem Reiterhof werden wir von Abbi und Claudia und ihrem Team herzlich empfangen. Die Unterkunft und das Essen toppen alles bisher Dagewesene.


Brekkulækur und Hochland

Samstag, 17.07.04

Als erstes tauschen wir in der Werkstatt wieder den Rentnerbus gegen unser geliebtes Vehikel ein. Wenige Meter entfernt haben wir in einer Strickwarenfabrik die Möglichkeit, Islandpullover zu kaufen. Britta und Clemens werden fündig. Nach einer kurzen Besichtigung der Fabrik fahren wir zu einer Robbenkolonie am Ende der Halbinsel Vatnsnes bei Hindisvík. Auf dem kurzen Spaziergang dorthin beobachten Britta und ich noch die kleinen Odinshühnchen. Vorbei an einem Stockfischgerüst fahren wir zu der Felsformation Hvítserkur, einem Vogelfelsen aus Basalt. Dort machen wir nach dem Picknick eine kurze Strandwanderung, bei der wir weitere Robben beobachten können. Anschließend besuchen wir noch den Basaltring Borgaviki, der bereits in der Wikingerzeit zu einer Burg ausgebaut worden ist. Auf der Rückfahrt zum Reiterhof baden wir noch in Hvammstangi. Abends verfassen wir noch mehr oder weniger gemeinsam den Gästebucheintrag.


Sonntag, 18.07.04

Während der Fahrt ins Hochland können wir eine Herde Islandpferde beobachten, die von ihrer Wiese zum Bauernhof getrieben werden. Vorbei am Wasserkraftwerk Blönduvirkjun erreichen wir die Hochlandpiste Kjalvegur. Ab etwa 500 Höhenmetern verläßt uns das letzte Grün, und wir fahren durch eine endlose Steinwüste. Gegen Mittag erreichen wir das Thermalgebiet Hveravellir. Nach einem kurzen Rundgang besichtigen wir noch eine Lavahöhle, bevor wir picknicken. Anschließend gehen die meisten von uns in einem Felspool baden. Peter sonnt sich währenddessen und bekommt einen Sonnenstich. Danach fahren wir in Sichtweite des Langjökull weiter nach Kerlingafjöll, unserem Ziel. In dieser Berghütte übernachten wir alle gemeinsam in einem großen Schlafsaal. Die große Überraschung beim Abendessen ist, daß die sorgfältige Reihenfolge Fisch - Lamm - Fisch - Lamm hier durchbrochen wird und wir entgegen der Regel Fisch bekommen. Vorher besteigen einige noch den Hausberg und erahnen dabei bereits die Highlights des nächsten Tags.


Montag, 19.07.04

Eine Ganztageswanderung auf den 1477 m hohen Snækollur steht für heute auf dem Programm. Trotz Rhyolith-Geröllfelder und Schneefelder kommen wir schnell voran und erreichen den Gipfel nach ca. eineinhalb Stunden. Selbst Renate hat sich durch das kontinuierliche Training dieser Reise zur regelrechten "Bergziege" entwickelt und erklimmt den Berg ohne große Probleme. Von hier oben haben wir trotz aufkommender Wolken einen guten Blick auf die Gletscher Langjökull und Hofsjökull. Sogar den Eiriksjökull, den wir von Húsafell aus beobachtet haben, den Vatnajökull und Hekla können wir sehen. Hinab geht es durch farbenreiche Rhyolithtäler, in denen aufsteigender Dampf von zahlreichen heißen Quellen zeugt. Über Schneebrücken erreichen wir den Rand der Schlucht, den ein Fluß tief in den Fels gegraben hat. Ab hier führt eine Schotterpiste zu unserem Quartier. Peter, Olli und Renate machen es sich leicht und lassen sich von einem Schweizer fahren. Sehr viel interessanter ist der Weg jedoch immer am Rand der Schlucht entlang. So erreichen Britta, Clemens, Conny und ich zu Fuß als letzte unser Quartier. Sofort nach der Ankunft überfallen wir die Hot-Pots, aus denen uns die Autofahrer und Straßengeher bereits entgegenkommen. Oli hat wieder eine Flasche "Schwarzen Tod" dabei, die wir zu fünft fast leeren. Als wir den Pool verlassen, zeigt der Schnaps deutlich Wirkung. Angeheitert begeben wir uns zum Abendessen.


Reykjavík

Dienstag, 20.07.04

Wir verlassen das Hochland und begeben uns auf die übliche Touri-Route rund um Reykjavík. Als erstes erreichen wir den bekannten zweistufigen Wasserfall Gullfoss. Am Hänger wechselt Oli dabei einen Reifen; wir haben uns auf der Piste einen Plattfuß gefahren. Weiter geht's zu dem nur wenige Kilometer entfernten Geysirgebiet. Weil der große, namensgebende Geysir seit einem kleinen Erdbeben im Jahr 2000 nicht mehr aktiv wird, nehmen wir mit seinem kleinen Bruder Strokkur vorlieb, der alle paar Minuten eine ca. 20 m hohe Fontäne auswirft. Es ist faszinierend anzusehen, wie der Dampfdruck in einer großen Blase aufsteigt und förmlich explodiert. Da der Standard-Touri anschließend nach Þingvellir fährt, machen wir das auch. Von dieser Stelle aus wurde Island von 930 bis 1789 vom demokratischen Alþing regiert. Geologisch ist diese Stelle hochinteressant, weil man sich genau an der tektonischen Plattengrenze zwischen Eurasien und Amerika befindet. Pro Jahr driften diese Platten um 2 cm auseinander. Anschließend fahren wir nach Reykjavík in ein zentral gelegenes Hotel. Beim Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant begegnen uns die Papageitaucher zuerst auf der Speisekarte, dann auf dem Teller wieder.


Mittwoch, 21.07.04

Der letzte Tag ist zur freien Verfügung. Britta, Clemens und Frank unternehmen vormittags eine Walbeobachtungstour, alle anderen erkunden die recht übersichtliche Innenstadt. Ein Muß ist sicherlich die Besteigung der Hallgrímskirkja, die nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt ist. Vom Kirchturm hat man einen guten Überblick über die Stadt. Durch ein Viertel mit sehenswerten älteren Gebäuden laufe ich zum architektonisch sehr interessanten Rathaus und verfolge dort auf der Reliefkarte unsere Tour. Anschließend sehe ich mir eine Open-Air-Fotoausstellung über Isländer im Park Austurvöllur an. Ein Bummel durch den Hafen und die Haupteinkaufsstraße runden die Stadtbesichtung ab. Den kulturellen Teil decke ich mit einem Besuch im Culture Haus ab, in dem Drucke der Sagas ausgestellt sind. In der Perlan, einem Heißwasserspeicher, werden mit szenischen Darstellungen die wesentlichen Punkte der Saga erläutert. Ein wenig wie Disneyland, aber dennoch gut gemacht. Dank Audio-Guide bleiben die Hintergrundinformationen nicht auf der Strecke. Abends verabschieden wir uns von Britta und Clemens sowie von Elke und Hainer, die noch ein wenig länger bleiben. Renate und Brigitte fliegen bereits abends.


Donnerstag, 22.07.04

Morgens um viertel vor fünf gabelt uns Oli am Hotel auf, um uns zum Flughafen nach Keflavík zu bringen. Seine Strategie, kurz vor dem ersten Shuttle zu fahren, geht auf. Schnell haben wir eingecheckt und müssen uns nun von Oli verabschieden. Kurz nach dem Flieger nach Frankfurt starten auch Renate und Conny Richtung Hamburg über Kopenhagen. In Frankfurt angekommen, brauchen wir nicht lange auf unser Gepäck zu warten, bevor wir den Shuttlebus zum Fernbahnhof nehmen. Dort verlieren sich unsere Wege schnell im Verspätungschaos der Bahn. Der Alltag hat uns leider wieder eingeholt...