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Cupiennius salei gehört mit der Gattung Cupiennius
ebenso wie beispielsweise Phoneutria sp. und Ancy-
lometes sp. zu den Ctenidae (Raubspinnen). Im Ge-
gensatz zu Phoneutria sp. ist Cupiennius salei bezüg-
lich ihres Toxins für uns Menschen allerdings als
ungefährlich (soweit keine allergische Reaktion auf-
tritt) einzustufen. Sie ist anders als Vogelspinnen ex-
trem schnell und sollte deshalb nur vorsichtig umge-
setzt werden. Die Spinne bleibt mit 3,5 cm klein.
Es reicht ein 20 x 20 x 20 cm Terrarium. Die Pflege
von Cupiennius salei ist unkompliziert. Luftfeuchtigkeit Verbreitungsgebiet: Mexiko, Mittelamerika
sollte erhöht sein. Sie ist baumbewohnend und springt
teilweise die Beute vom Ast aus an.
Mein Tier kaufte ich als juveniles Tier, mit einer Beinspannweite etwa von einer Euromünze von einem Züchter. Das Tier ist eine
NZ von 10/06. Trotzdem hat es erst die Größe von einem jungen Vogelspinnenspiderling, was auf die geringe zu erwartende
Körpergröße hindeutet. Wenn man nicht Drosophila (Taufliegen) verfüttern will, sollte die Spinne nicht kleiner sein. Meine
Spinne nimmt Heimchen der Größe 4 an. Die optimale Kaufgröße, wie ich finde.
Die Beutefangeigenschaften von C. Salei sind außerordentlich geschickt. Durch Zufall konnte ich beobachten, wie die Spinne
von der Terrarienscheibe aus eine fliegende Drosophila (Obstfliege) erbeutete, indem sie mit dem vorderen Beinpaar nach der
Fliege schlug und in Bruchteilen einer Sekunde so aus der Luft fing, ohne ihre Position dabei zu verlassen. Das deutet außerdem
auf den außerordentlich guten Sehsinn der Spinne und ihre Schnelligkeit gegenüber Vogelspinnen hin.
Äußerst eindrucksvoll ist eine adulte C. Salei auf der Bauchseite gefärbt. Ein wahrhaft prächtiges rötliches Farbmuster bietet
sich dem, der das Tier von unten zu sehen bekommt. Aber auch die Gegenseite der Spinne ist bei genauem Hinschauen prächtig
gemustert. Hier erkennt man unter anderem ein auf dem Abdomen befindliches "Netzmuster".
Terri meiner C. Salei 01/08 Spinne gut getarnt auf Ast 01/08 nach erfolgreicher Häutung 02/08 Spinnenunterseite 02/08
gefräßige Spinne nach H. 02/08 typische Voderbeinhaltung 02/08 Makroportrait 04/08 Pilz im Terrarium 04/08
nach 1 weiteren Häutung 04/08 noch eine Häutung später 06/08 Bauchseite von C. Salei 12/08
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