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Die Leipziger Straße Gestern - Heute - Morgen www.berlinleipzigerstrasse.de |
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Friedrich- strasse.de Viethaus leipziger50.de deutsches- architektur- forum.de U-Bahnhof Hausvogteiplatz |
| Vom Spittelmarkt zur Friedrichstraße | ||
| Leipziger Straße - Spittelmarkt | ||
Die alte Gertraudenbrücke und die gut erhaltene historische Bebauung |
Ergebnislageplan zur Neugestaltung der Straße in der Fassung vom 23.1.1998 |
Volumenstudie zur Leipziger Straße |
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Spittelmarkt, Blick Richtung Gertraudenbrücke, Stadträumliche Studie 1997 Volumenstudie zur Leipziger Straße |
Besonders auffällig sind die vier 22- bis 25 geschossigen Wohnhochhäuser auf der Südseite der Straße. Diese wurden in einer Stahlbeton-Skelettmontagebauweise um innere Gleitbaukerne errichtet, sind also keine "Plattenbauten" im eigentlichen Sinne. Am Sockel der Hochhäuser befinden sich zweigeschossige Flachbauten, die früher Kultur-, Versorgungs- und Handelseinrichtungen beherbergten. Im Kontrast dazu stehen die langgezogenen 14geschossigen Wohnscheiben in Plattenbauweise auf der Nordseite, in deren glänzenden Fassaden sich das Ensemble spiegelt. |
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Zu DDR-Zeiten war am Spittelmarkt im Komplex ein großes Kinderkaufhaus eingerichtet. Geplant war auf der Südseite der Leipziger Straße, am Ende Spittelmarkt, ein großes, winkelförmiges Hochhaus zu errichten. Es ist auf diversen Architekturmodellen zur Umgestaltung der östlichen Innenstadt zu sehen, wurde jedoch nie realisiert. In den 90er Jahren baute jedoch die Sparkasse an dieser Stelle ein Gebäude, was in etwa die selbe Größe und Grundriss aufweist. | |
| Das Viethaus | ||
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| Eröffnung des Viethauses am 08.03.2008 | ||
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Am Spittelmarkt eröffnet ein vietnamesisches Handels -, Kultur - und Reisezentrum ( Viethaus ) seine Pforten und zeigt somit Präsenz des südostasiatischen Landes in der Hauptstadt. Damit dürfte der Platz an der Leipziger Straße zu einem Anziehungspunkt mit internationalem Charakter werden. Es sollen vor allem der deutschen Bevölkerung die Kultur und das Warenangebot der Vietnamesen näher gebracht werden. | ||
![]() | Das Haus stand seit Jahren leer und war somit zu einem üblen Schandfleck geworden. Bis zur Schließung des Gebäudes hatte ein Möbelhaus seine Ware angeboten, zu DDR-Zeiten war es ein Kaufhaus für Kinderbekleidung. | |
| Ebbinghaus | ||
![]() | Länger als ein Jahr hat sich der Räumungsverkauf des Bekleidungshauses hingezogen. Im Mai letzten Jahres war endgültig Schluss, und Ebbinghaus bezog eine kleine Dependance direkt gegenüber an der Seydelstraße. Mit der Schließung von Ebbinghaus ging an dieser Stelle auch eine Ära zu Ende. Zu DDR-Zeiten war in dem zweigeschossigen, 1981 erbauten Flachbau ein "Exquisit" mit West-Bekleidung untergebracht. | |
Nach dem Abriss des Gebäudes soll mit der Verlängerung der Axel-Springer-Straße begonnen werden. Nach Auskunft der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung werde mit dem Ausbau der ursprüngliche Zustand des Areals wieder hergestellt. Bisher stand der 1981 erbaute Flachbau wie ein Riegel zwischen Ost und West davor. Mit dem Durchstich wird es wieder eine Nord-Süd-Straßenverbindung in diesem Bereich geben. | ||
![]() | Die Voraussetzung wird gerade erfüllt: Bis Ende Juni ist der Abriss der früheren Ebbinghaus-Boutique beendet. | |
Die Verlängerungsarbeiten an der Axel-Springer-Straße starten Ende des Jahres. Bauzeit: 1 1/4 Jahre. | ||
| Die Spittelkolonnaden | ||
Die Spittelkolonnaden wurden von Carl Philipp Christian von Gontard im Jahre 1776 als Schmuck über der Brücke, die über den Festungsgraben ( Leipziger Straße ) führte, gebaut. Es war eines seiner ersten Werke von spätbarocken Klassizismus in Berlin. Die südlichen Kolonnaden mußten 1929 bereits einem Neubau weichen. Die nördliche Kolonnaden zerstörte der Krieg. 1960 wurde die Ruine abgetragen und 1979 wurde sie neu, nicht weit von ihrem einstigen Standort, errichtet. Einweihung 15.12.1979 | ||
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Ein historischer Mittelpunkt Berlins soll sich ursprünglich am Spittelmarkt befunden haben. Ein preußischer Meilenstein, der 1730 am damaligen Dönhoffplatz aufgestellt wurde, war lange die Berechnungsgrundlage für die Entfernungen zu anderen Orten. Seit 1991 wird die Distanz zu anderen Städten auch vom Schnittpunkt der Leipziger mit der Seydelstraße aus gemessen. Jedoch ist die geografische Mitte Berlins nicht mittendrin, sondern in Kreuzberg. Auf 52 Grad nördlicher Breite und 13 Grad östlicher Länge befindet sich der flächenmäßige Schwerpunkt der Stadt. 3750 Grenzpunkte waren notwendig, um den Ort zu bestimmen, wo die Stadt ihr Flächen-Gleichgewicht hält. Eine Granitplatte an der Alexandrienenstraße 12-14 markiert den Punkt. Sie wurde 1997 vom Vermessungsamt Kreuzberg dort angebracht. | ||
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Heute befindet sich hier eine Grundschule. Auf dem Gelände ist zwar jeder Baum durchnummeriert, aber einen Hinweis auf die Mitte Berlins sucht man hier vergebens. |
Beim Ausbau der Leipziger Strasse wurde besonderes Augenmerk auf die Erhaltung des traditionsreichen Dönhoffplatzes gelegt. Die im 2. Weltkrieg zerstörten Spittelkolonnaden wurden rekonstruiert und das Denkmal zu Ehren des Freiherrn vom Stein wieder aufgestellt. | ||
| Links neben den Kolonnaden befindet sich das Gastgeschenk der Stadt Prag zur 750 Jahr Feier der Stadt Berlin | ![]() |
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| Der Dönhoffplatz | ||
Dönhoff, Alexander Reichsgraf von, * 9.2.1683 Königsberg, - 9.10.1742, Militär. | ||
Der Dönhoffplatz um 1900 |
Der heutige Dönhoffplatz |
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| Jerusalemer Straße | ||
Die Jerusalemer Straße verläuft von Zimmer- über Krausen- und Leipziger Straße bis Mohrenstraße und Hausvogteiplatz, sie ist nach der Jerusalemer Kirche benannt. Die Kirche stand dort, wo die Jerusalemer Straße, vom Hausvogteiplatz kommend, in die Lindenstraße (heute Kreuzung Axel-Springer-, Linden-, Koch-, Oranienstraße) mündete. Die Straße wurde im Jahre 1701 bei der Bebauung der Friedrichstadt angelegt. Der Abschnitt in Kreuzberg zwischen Koch- und Lindenstraße ist 1966 entwidmet worden. Die Schreibweise der Straße war früher Jerusalemsstraße, auch Jerusalemmer Straße. | ||
U-Bhf. Hausvogteiplatz, Ostzugang um 1908 |
Hausvogteiplatz um 1925 |
Brunnen am Hausvogteiplatz |
Der Hausvogteiplatz, noch Ende des 19. Jahrhunderts im Volksmund Schinkenplatz genannt, liegt am südlichen Ende der Oberwallstraße. Hier befand sich ehemals eine Bastion der Stadtbefestigung aus dem 17. Jahrhundert. An der Nordseite ließ Friedrich II. in der Anlage des Jägerhofs 1750 die Hausvogtei errichten. Sie war das Untersuchungsgefängnis für Personen, die dem Hofgericht unterstanden. 1891 erwarb die Reichsbank das Gelände und nutzte es für einen umfangreichen 1892 bis 1899 ausgeführten Erweiterungsbau für ihr benachbartes Reichsbankgebäude, wobei das Gefängnis abgerissen wurde. An der Mohrenstraße stehen noch am ursprünglichen Ort die 1778 von Carl Gotthard Langhans errichteten Mohrenkolonnaden. Im späten 19. Jahrhundert war der Hausvogteiplatz das Zentrum des Berliner Konfektionshandels. | ||
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Die Mohrenkolonnaden - Carl Gotthard Langhans baute 1787 die Mohrenkolonnaden als Brückenhalle oder Laubengang auf einer den Festungsgraben überspannenden Brücke, als man die hölzerne Brücke von 1742 durch eine steinerne ersetzte. Derartige Kolonnaden waren zuvor auf dem Mühlendamm, an der Leipziger Straße ( Spittelkolonnaden), auf der nicht mehr existenten Königsbrücke und an der Jägerstraße entstanden. Die Mohrenkolonnaden sind als einzige am ursprünglichen Ort zu finden. Mit der Überbauung des Grabens wurden sie Vorbauten der dahinter errichteten Häuser. Die südliche Kolonnade steht vor dem Prausenhof (heute Teil des Bundesministeriums der Justiz), die nördliche vor einem vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik genutzten Gebäude. Die Mohrenkolonnaden bestehen aus sieben von Doppelsäulen getragenen Rundbögen, von denen zwei sich seitlich in einem Viertelkreis an die Gebäude anschließen. In der Mitte befindet sich ein Risalit mit Dreiecksgiebel, in dessen Tympanon Reliefs Merkur und Pluto bzw. Merkur und Neptun darstellen, wahrscheinlich geschaffen von Christian Bernhard Rode (1725-1797). Der Bau weist klassizistische Formen mit barocken Elementen auf. Über den Seitenteilen und dem Giebel stellen Liegefiguren Flußgötter aus vier Erdteilen dar. Sie stammen aus den königlichen Bildhauerwerkstätten, die seinerzeit Johann Gottfried Schadow leitete. Ursprünglich genutzt als Brückenhallen mit Verkaufsständen, dienen sie heute lediglich als Schmuckelemente. Die Mohrenkolonnaden stehen unter Denkmalschutz. | ||
| Zwischen Jerusalemer Straße und Markgrafenstraße | ||
![]() Häuser zwischen der Jerusalemer- und Margrafenstraße |
![]() Sanierung zweier Doppelhochhäuser |
![]() Volumenstudie zur Leipziger Straße |
| Multipolster | ||
![]() | Für das seit Jahren leerstehende Gebäude der Leipziger Straße 42 konnte der Eigentümer, die TLG Immobilien GmbH, die Möbelkette Multipolster als Vertragspartner gewinnen. Auch hier verzögerte sich die Eröffnung auf Anfang März. | |
| Markgrafenstraße | ||
Wilhelm-Külz-Straße (1968-1991) | ||
| Gendarmenmarkt | ||
| Zwischen Markgrafenstraße und Carlottenstraße | ||
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Leipziger Straße-vor 1945 Hochhäuser an der Leipziger Straße- Blick Richtung Spittelmarkt-1991 |
| Charlottenstraße | ||
Sophie Charlotte, Königin in Preußen, geb. Prinzessin von Braunschweig und Lüneburg, * 20.(30.)10.1668 Iburg b. Osnabrück, T 1.2.1705 Hannover. | ||
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| Baustelle des Atriums an der Leipziger Straße | Leipziger Straße, Blick in Richtung Spittelmarkt, Stadträumliche Studie, 1997 | |
Das Tuteur-Haus |
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