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Die Leipziger Straße Gestern - Heute - Morgen www.berlinleipzigerstrasse.de |
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| Der Spittelmarkt | ||
Der Spittelmarkt entstand - wie der Alexanderplatz - als Platz vor dem mittelalterlichen Stadttor. Er bildet das östliches Pendant zum Leipziger Platz. | ||
Spittelmarkt mit Gertraudenkirche, Kupferstich von J.Rosenberg 1783 |
Blick auf die Wallstraße und die Einmündung der Seydelstraße um 1888 |
Die Seydelstraße, im Hintergrund Gertraudenstraße nahe der Brücke 1896 |
Spittelmarkt 1909 |
Spittelmarkt um 1909 |
Unten links die Leipziger Straße, oben rechts die Gertraudenbrücke, um 1920 |
Spittelmarkt um 1930 |
Die Straßenbahn vorn links im Bild kommt von der Leipziger Straße um 1935 |
Spittelmarkt 1945 |
Spittelmarkt von der Leipziger Straße aus gesehen, Foto von 1954. Wiederaufbaufähige |
Spittelmarkt, Blick Richtung Gertraudenbrücke, Bestand 1996 |
Gertraudenstraße - Spittelmarkt 1999 |
Ebbingaus |
Spittelmarkt und Getraudenstraße nach dem Umbau mit Blick nach Osten |
Planwerk Spittelmarkt |
U-Bahnhof Spittelmarkt von der Wasserseite | U-Bahnhof Spittelmarkt Gebaut von Alfred Grenander ab 1906 und konnte am 1. 10. 1908 eröffnet werden. Er ist zweigleisig mit Mittelbahnsteig. An den Enden befinden sich Vorhallen und die Ausgänge. Infolge der Zerstörungen im II. Weltkrieg war er von April 1945 bis zum 31. 7. 1945 geschlossen. 1941 waren die 45 Fensterschächte, die sich in der Bahnhofshallenwand zum Spreekanal befanden, (Foto) aus Schutz gegen Fliegerbomben zugemauert worden. | |
Die 15 Dreierbögen der ehemaligen Fenster sind in der Kaimauer von der Fischerinsel aus erkennbar. Im Bahnhofsinnern wurden die Spuren überdeckt, als der Bahnhof in den 60er Jahren neu gefliest wurde. Dabei wurden die ursprünglich weißen Fliesen gegen hellblaue aus der Manufaktur Boitzenburg ausgewechselt und die Reklametafeln beseitigt. 1998 begann man, ein solches Fenster vollständig bis zum Spreekanal und die anderen zwei Fenster der Dreiergruppe teilweise freizulegen. Bauarbeiter haben das Rad der Geschichte um 63 Jahre zurückgedreht. Insgesamt 45 Fensterschächte an der Hallenwand zum Spreekanal wurden freigestemmt, damit die Sonnenstrahlen wieder das Innere erleuchten können. Ein Großteil der Arbeiten an der Station wurde von der Wasserseite aus vorgenommen. Unterhalb der Wallstraße wurde ein Ponton verankert, von dem aus die Fenster freigelegt wurden. Die Öffnung der 45 Fenster gehörte zum Sanierungsprogramm der BVG. Außerdem erhielt der Bahnhof Spittelmarkt einen Aufzug, neue Treppen, Wände wurden gefliest und der Bahnsteig geebnet. | ||
Der Bahnhof bedient heute die Linie U 2 Ruhleben-Pankow. Er steht unter Denkmalschutz und wird nach Fertigstellung der einzige unterirdische Bahnhof Berlins sein, der Tageslicht hat. |
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| Der Spindlerbrunnen 1891/92 schenkte die Familie Spindler der Stadt Berlin den Brunnen zur Erinnerung an Wilhelm Spindler, anläßlich des 50. Firmenjubiläums. Der Spindlerbrunnen war nach Entwürfen von Kyllmann u. Heyden (Walter Kyllmann und Adolf Heyden) 1891 gefertigt worden. In Anlehnung an Renaissancevorbilder gestalteten sie ihn als zweistufigen Schalenbrunnen aus rosa schwedischem Granit. Der strukturierte Brunnenstock steht in der Mitte eines runden Bassins auf einem Sockel (Gesamthöhe ca. 6,50 m). Das Wasser tritt nach oben aus, läuft über den Rand der oberen Schale in die untere und von dort in das Brunnenbecken. |
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Wegen des Umbaus des Spittelmarktes mußte der Spindlerbrunnen 1927 umgesetzt werden und kam in den Volkspark Köpenick. Nachdem der im II. Weltkrieg zerstörte Spittelmarkt in den 70er Jahren neu gestaltet worden war, kehrte 1981 der Spindlerbrunnen in die Nähe des ursprünglichen Standortes zurück. 1991 demontiert, wurde er nach seiner Restaurierung 1997 wieder aufgestellt. | ||
Im Zuge der Neugestaltung des Spittelmarktes - Werderscher Markt verschwand er bald wieder. Nun wird er wieder für eine gewisse Zeit hinter dem neuerbautem Kopfhaus Friedrichswerder Spittelmarkt 11-14 aufgebaut. | ![]() | |
| Oberwasserstraße | ||
Jungfernbrücke im Hintergrund das Aussenministerium | Am Spreekanal zwischen Jungfernbrücke und Gertraudenbrücke nahe dem Spittelmarkt verläuft die Oberwasserstraße. Sie erhielt ihren Namen 1778 mit Bezug auf die Schleuse, die schon 1442 zur Schiffbarmachung der Spree hier angelegt worden war. Als 1694 der Spreekanal mit einer Steinböschung eingefaßt wurde, entstand diese Uferstraße. Unterhalb der Schleuse hieß sie Unterwasserstraße. | |
| Wallstraße Die Wallstraße verläuft von Spittelmarkt bis zur Straße -Am Köllnischen Park- und Märkisches Ufer. Die Straße ist nach den hier zwischen 1658 und 1683 errichteten Befestigungsanlagen benannt. Zuvor nannte sie sich Neucöllnschlechtweg, Straße am Wall oder Wallstraße. Östlich der Verbindung Roßstraße hieß sie zeitweise nach der 1749 dort gebauten ersten Zuckersiederei auch Siropsgasse. | ||
| Kurstraße Der Begriff Kur leitete sich vom Althochdeutschen "churi" ab, was soviel wie Wahl bedeutete. Anlaß für die Benennung kann das 1886 abgerissene Fürstenhaus - der ursprüngliche Sitz des Kurfürsten in der 1662 privilegierten neuen Stadt Friedrichswerder -, das sich an dieser Straße befand, gewesen sein. Sie wurde bis um 1800, als auch die Alte Friedrichstraße einbezogen wurde, Churstraße geschrieben. | Kurstraße mit dem Aussenministerium | |
| Niederwallstraße (17. Jh.-1733) Schmiedegasse | ||
| Seydelstraße Seydel, Karl Theodor, * 14.7.1812 Minden (Westfalen), t 9.1.1873 Berlin, | ||
| Beuthstraße Beuth, Christian Peter Wilhelm, * 28.12.1781 Cleve, t 27.9.1853 Berlin, Politiker. | ||