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Die Leipziger Straße
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Planung Baugeschehen
Stand der Bebauung 28.09.2007 Stand der Bebauung 28.09.2007 
Stand der Bebauung 28.09.2007
Stand der Bebauung 28.09.2007
Stand der Bebauung 29.06.2006 Stand der Bebauung 29.06.2006 
Stand der Bebauung 29.06.2006
Stand der Bebauung 29.06.2006
Stand der Bebauung 15.04.2006 Stand der Bebauung 15.04.2006 
Stand der Bebauung 15.04.2006
Stand der Bebauung 15.04.2006
Stand der Bebauung 18.02.2006 
Muster der Fassade
Stand der Bebauung 18.02.2006 
Stand der Bebauung 18.02.2006
Stand der Bebauung 18.02.2006 
Muster der Fassade
Stand der Bebauung 08.10.2005 Stand der Bebauung 08.10.2005 
Stand der Bebauung 08.10.2005
Stand der Bebauung 08.10.2005

Junger Aufbau Ost
Auf dieser Baustelle schwingen Kids die Kelle

Berliner Kurier-vom 08. November 2005 Autor: Anka Seyfert
Bevor die Bauwert auf dem Gelände des ehemaligen Technotempels "Tresor" an der Leipziger Straße baut, haben im "Buddelkasten" Kleine Riesenspaß.Bevor die Mädchen und Jungen gestern auf der Kinderbaustelle loslegten, gab's erstmal Arbeitskleidung: Helme, Handschuhe. Dann machten sich die Knirpse an die Arbeit. Sie mauerten, deckten ein Dach oder ließen einen kleinen Elektrobagger Sand schaufeln. "Wir wollten das Gelände sinnvoll nutzen, bevor wir mit den Arbeiten für drei Neubauten beginnen", sagt ein Bauwert-Sprecher. Die Kinderbaustelle ist noch bis Montag, dann vom 13. bis 15. Oktober geöffnet (10-16 Uhr). Bitte unbedingt anmelden: www.kinderbau stelle-berlin.de


Stand der Bebauung 21.09.2005 Stand der Bebauung 21.09.2005 
Stand der Bebauung 21.09.2005
Stand der Bebauung 21.09.2005

Lücke an der Leipziger Straße wird geschlossen

Berliner Morgenpost-vom 08. September 2005
Gegenüber vom Finanzministerium werden derzeit drei Baugruben ausgehoben. Dort errichtet die Bauwert drei Wohn- und Geschäftshäuser nach den Plänen der Architektenbüros Patzschke u Partner sowie Grüntuch/Ernst. Investitionsvolumen: 30 Millionen Euro. Der Lückenschluß an der Leipziger Straße kommt endlich voran. Insgesamt allerdings stecken rund um den Leipziger Platz für zahlreiche Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von etwa 600 Millionen Euro die Pläne noch in den Schubladen: Für das Areal neben der Kanadischen Botschaft sucht das Deutsche Reisebüro einen Käufer, die Baugenehmigung für den Automobilclub von Deutschland (AvD) der ein Grundstück neben dem Mossepalais besitzt, liegt vor. Um die 20 000-Quadratmeter-Brache in der nordöstlichen Ecke des Platzes streiten sich immer noch die Wertheim-Erben und der Karstadt-Konzern. Weitere Areale gehören der Deutschen Bahn und dem Bund. Um deren zügige Bebauung voranzubringen, hat der Senat beschlossen, einen Bebauungsplan ins Abgeordnetenhaus einzubringen. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD): "Wir schaffen damit die Voraussetzung, das - unabhängig von der juristischen Auseinandersetzung zwischen Wertheim-Erben und Karstadt - auf den benachbarten Grundstücken gebaut werden kann." Der Bebauungsplan werde das Genehmigungsverfahren um mehrere Monate beschleunigen, so die Senatorin: "Wenn das Abgeordnetenhaus dem Plan zustimmt, muß nicht mehr jedes einzelne Projekt mit Senat und Parlament, sondern nur noch mit unserer Behörde abgestimmt werden." Im Bebauungsplan wird festgelegt, daß nach dem Entwurf von Hilmer/Sattler das Oktogon des Leipziger Platzes wieder entsteht. Außerdem müssen die Häuser auf der nördlichen Seite der Leipziger Straße bis zur Wilhelmstraße mit Arkaden versehen werden.


Tresor1 Tresor2 
Der Tresor

11.Mai.2005
Tresor: Hier tanzt jetzt nur noch der Bagger

SUSANNE KRÖCK
Mitte - Baulärm statt wummernder Bässe. Im "Tresor" an der Leipziger Straße tanzt jetzt nur noch der Bagger. Gestern begann der Abriss des legendären Techno-Tempels. Stück für Stück knabbert sich der Bagger durch die Mauern des "Tresor". Drinnen werden die Holzbohlen des über und über mit Kaugummi verklebten Tanzbodens im Parterre vorsichtig hochgehoben. Zersägt in 30 Zentimeter lange Stücke sollen sie später an "Tresor"-Fans verkauft oder verschenkt werden. Die berühmten Buchstaben vom Eingang haben sich die früheren Betreiber nach der letzten Party Mitte April gesichert. Sie und die dicken Tresor-Türen (werden noch ausgebaut) sollen später einen neuen "Tresor" schmücken. Ende Mai ist oben alles platt gemacht. Danach sind im Sommer die meterdicken Wände im Keller dran. Auf dem Gelände lässt die "Volksfürsorge" bis Sommer 2007 Geschäftshäuser hochziehen.


18.April.2005
Der letzte Tanz der Techno-Zombies
TRESOR Sag ein letztes Mal: Bum, bum

Berliner Kurier - Norbert Koch-Klaucke
Mitte - Die Techno-Jünger haben es in dieser Stadt nicht leicht. Ihre Love Parade gibt es nicht mehr und nun machte gestern auch noch ihr Lieblings-Tanzklub nach 14 Jahren dicht - der "Tresor" (Leipziger Straße). Bevor dort die schweren Stahltüren für immer schlossen, kamen über 800 Techno-Fans zum letzten Tanz. Abschiedsparty am Wochenende. Noch einmal schepperte die "Bum-bum"-Musik durch die halbdunklen "Tresor"-Hallen. Noch einmal legten Disc-jockeys Platten auf, zuckten die Leiber der Techno-Fans im bunten Scheinwerferlicht. Aus aller Welt kamen sie angereist. Als die Raver nach 32 Stunden Tanzen ohne Pause das grelle Tageslicht wieder erblickten, sahen einige aus wie Zombies, die die Sonne fürchten. Diese Party-Nächte wird es im "Tresor", der ab 1926 wirklich einmal ein Geldkeller vom längst abgerissenen Wertheim-Kaufhaus war, nie wieder geben. Heute wollen Bauleute anrücken. Der Vermieter, die "Bauwert Development Delta GmbH", will auf dem "Tresor"-Areal ein Bürogebäude für die "Volksfürsorge" errichten. Was aus den 57 "Tresor"-Mitarbeitern wird, ist unklar. Die Klub-Chefs hoffen, dass irgendwann ihr "Tresor" an einem anderen Ort wieder aufmacht.


03.März.2005
CLUBUMZUG
Der Tresor will auf den Pfefferberg

Berliner Zeitung - Elmar Schütze
Das ist schnell gegangen. Kaum steht das Ende des Tresor an der Leipziger Straße endgültig fest, zieht der Betreiber von Berlins ältestem Technoclub neue Pläne aus der Tasche. "Ja, wir wollen auf den Pfefferberg", bestätigte Dimitri Hegemann. Wie berichtet, muss der Tresor nach 14 Jahren seinen Keller gegenüber dem Bundesrat verlassen. Der Mietvertrag endet am 16. April. Danach wird gesprengt. Die Lebensversicherung Volksfürsorge will dort 70 Millionen Euro in ein Ensemble aus drei Wohn- und Geschäftshäusern investieren. Wenn es nach Dimitri Hegemann geht, würde der Tresor bereits im Juli wieder eröffnen. Und zwar in den Gewölben, in denen bis 2000 der Club Subground zum heftigen Tanz bat. "Wir würden unsere Stahleinbauten mitbringen und müssten nicht mal viel verändern", sagt Hegemann. Noch im Oktober würde auf dem ziemlich verfallenen Fabrikgelände am südlichen Ende der Schönhauser Allee dann der alte Ballsaal in Betrieb gehen. Hegemann, der in Berlin unter anderem schon die Restaurants Schwarzenraben und Markthalle sowie die Clubs Trompete und Privatclub entwickelt hat, stellt sich eine "multifunktionale Begegnungsstätte" vor. So könnte etwa Tim Renner seine Musiker dort auftreten lassen, die er mit seinem Radiosender Motor F.M. unterstützt. Danach möchte Hegemann noch eine Ruine auf der anderen Seite des Hofes zu einer Trinkhalle ausbauen. "Damit wollen wir an Traditionen aus den 20er-Jahren anknüpfen." Dazu der Biergarten - und fertig ist der Pfefferberg à la Hegemann.
Ob es nach dem Tresor-Mann geht, ist jedoch nicht ausgemacht. Es ist auch eine Frage des Geldes. Bisher hat Hegemann ein Kaufangebot. Verkäufer ist die Architektengruppe Krebs, als Generalplaner eingesetzt von der Pfefferberg Entwicklungs-GmbH. Insgesamt sechs Millionen Euro würden fällig. "Das ist nicht zu wuppen", sagt Hegemann. Lieber möchte er mieten.
Doch das Geld ist nicht der einzige Verhandlungsgegenstand. Der Tresor ist sehr laut. Mit bis zu 120 Dezibel wird der harte Techno verbreitet, das ist so laut wie der Probelauf eines Düsenflugzeuges und nahe an der Schmerzgrenze. Für die Clubgänger mag das in Ordnung sein, denn sie wissen, was sie tun. Für die Bewohner des Hauses nebenan ist es inakzeptabel. "Wir erstellen gerade ein Gutachten", sagt Entwickler Klaus Krebs. Darin wird geprüft, ob etwa die gemeinsamen Fundamente der Gebäude durchtrennt werden können, damit die Schallwellen nicht zu Nachbars rüberlaufen. "Mal sehen, was sich machen lässt und was das kostet. Ich würde den Tresor jedenfalls gerne im Pfefferberg begrüßen", sagt er.
Ob mit oder ohne Tresor, die Zukunft des Pfefferbergs wird klarer: Eine Galerie ist fertig, eine weitere entsteht, für die mit der Galerie Aedes verhandelt wird. Ein Atelierhaus ist zu 90 Prozent hergerichtet, nächstes Jahr soll das Vitra Design Museum in dem historischen Komplex ausstellen. "Ende 2006 wollen wir fertig sein", sagt Krebs.
"Die Marke Tresor würde den Pfefferberg aufwerten." Dimitri Hegemann, Tresor-Chef


28.Februar.2005
Tresor macht dicht

Berliner Kurier -
Mitte - Im legendären Techno-Club "Tresor" auf dem einstigen Wertheim-Gelände (Leipziger Str.) steigt am 16. April die letzte Party. Dann kommt die Abrissbirne und macht Platz für ein 70 Millionen Euro teures Wohn- und Geschäftshaus.


09.Februar.2005
Volksfürsorge knackt Tresor
NEUBAU Letzte Party im Techno-Tempel am 16. April, dann rücken Bagger an

Berliner Kurier - SUSANNE KRÖCK
Berlin - Leise klappernde Tastaturen statt hämmernder Techno-Beats, Schlips und Kragen statt schriller Outfits: Die Versicherung Volksfürsorge knackt den legendären Techno-Tempel Tresor in der Leipziger Straße, baut an seiner Stelle Bürohäuser. Seinen 15. Geburtstag kann der "Tresor" auf dem früheren Gelände des Kaufhauses Wertheim bis zum 16. April noch feiern, dann ist Schluss. "Wir möchten sofort danach aufs Grundstück", sagt Rebecca Gop, Sprecherin der Bauwert Property Group, die für die "Volksfürsorge" auf dem Gelände drei Büro-Blocks mit Geschäften im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Etagen baut. Im Sommer 2007 soll das Projekt (Kosten: 70 Millionen Euro) fertig sein. Die Volksfürsorge will aber nicht ihre Zentrale von Hamburg nach Berlin verlegen, sucht für ihre Kapitalanlage in Mitte Mieter.


03. September 2003
Nach Drogen-Razzia: Tresor will wieder öffnen

Berliner Kurier -
Mitte - Der weltberühmte Techno-Club "Tresor" (Leipziger Straße): Jetzt will Chefin Regina Baer vor Gericht die Wiedereröffnung des Tanzpalastes erzwingen. Die Polizei hatte am Wochenende nach einer Drogenrazzia den Club dicht gemacht, die Räume versiegelt. Die Beamten fanden bei der Durchsuchung bei 16 Techno-Fans Ecstasy, Haschisch und andere harte Drogen (KURIER berichtete). Wann der "Tresor" wieder öffnen darf, liegt in der Entscheidungsgewalt vom Bezirksamt Mitte. Doch das Amt schweigt.


03. 01. September 2003
Polizei schließt den Tresor

Berliner Kurier -Sascha Langenbach
Mitte - Licht an, Musik aus, Drogenrazzia! 400 Gäste des weltberühmten Techno-Clubs "Tresor" wurden gestern früh um 2 Uhr von der Polizei durchsucht. Die Beamten fanden Ecstasy, Haschisch, Drogen - und machten den Club dicht.
Es war die erste Drogenrazzia im "Tresor" - und die Beamten wurden gleich fündig. Es hagelte 16 Strafanzeigen gegen Raver wegen Drogenbesitzes, Rauschgiftdealer waren aber nicht darunter. "Die betroffenen Personen hatten nur kleine Mengen für den Eigenkonsum bei sich", sagte ein Polizeisprecher. Ein Mann wurde festgenommen, weil er wegen einer offenen Reststrafe von 14 Monaten wegen eines Rauschgiftdelikts gesucht wurde.
Die in der Raver-Szene bekannten Techno-DJs Kriek und Hanno Hinkelbein hatten früh Feierabend, denn nach der Razzia wurde der Club an der Leipziger Straße versiegelt. Jetzt muss das Bezirksamt entscheiden, ob der legendäre Techno-Laden (seit 1991 wird im ehemaligen Tresor des Kaufhauses Wertheim getanzt) wieder öffnen darf. Die Genehmigung für den Club war schon im Mai ausgelaufen, wurde aber nochmals verlängert. Und so zogen auch in diesem Sommer wieder tausende Raver von der Love Parade zum Weiterfeiern in die Leipziger Straße.