Erleben, Folgen und Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs

 

Das Schlimmste am Missbrauch ist nicht primär die sexuelle Handlung, sondern die Tatsache, dass eine wichtige Bezugsperson 

die Beziehung missbraucht ,ausgebeutet und die Grenzen verletzt hat.

Wie der sexuelle Missbrauch erlebt wird, hängt sowohl von der Persönlichkeit des Kindes, der des Täters, wie auch den

Umständen des Missbrauchs ab. Dabei gilt: Je näher der Täter dem Opfer steht, je länger der Missbrauch dauert, je stärker der

Zwang zu Geheimhaltung, je mehr heftige Reaktionen bei der Aufdeckung, desto schwieriger wird eine gute und heilende

Verarbeitung des Geschehens.


Der Missbrauch kann in folgenden 4 Phasen beschrieben werden und ist mit dem beschriebenen Erleben verbunden:

Sexueller Missbrauch kann von den Opfern so stark verdrängt werden, dass er wirklich völlig "vergessen" sein kann. Mögliche

Hinweise kann es dann durch Träume, besondere Probleme in der Schwangerschaft, unerklärliche Krankheiten oder seltsame

Verhaltensweise geben.

Missbrauch zieht in der Regel beträchtliche und vielfältige Folgen nach sich. Folgendes könnte auf einen Missbrauch in der 

Kindheit schließen lassen, auch wenn nicht bei jedem Betroffenen alles auftritt.

Diese Symptome und Hinweise müssen aber nicht zwingend einen sexuellen Missbrauch als Ursache haben. Sie können auch

vorhanden sein, ohne dass die betreffende Person sexuellen Missbrauch erlebt hat und haben dann andere Gründe.

Quelle: Gegen Missbrauch