Webauftritt erstellt von Michael Hölzle und Michael Schneider
|
|
|
Der Starfighter in Memmingen
|
1964 rüstete das Jagdbombergeschwader 34 als letzter Verband der Luftwaffe auf den Starfighter um (EInflug am 8.6.1964). Damit hatte auch im Allgäu das Überschall-Zeitalter begonnen. Die 104 wurden sämtlich im TA-196-Tarnanstrich ausgeliefert (Projekt Diana). Blanke Starfighter gab es in Memmingen nicht.
Immerhin 23 Jahre wurde das Waffensystem in Memmingen intensiv genutzt und 223.332 Flugstunden erflogen. Offiziell ausgeflogen wurde die 104 am 23. Oktober 1987. Am gleichen Tag begann auch die Umrüstung auf den Tornado und wiederum war Memmingen der letzte Verband, der dieses neue Muster erhielt.
Das schlechte Wetter dieses Tages passte zur etwas wehmütigen Stimmung, denn es wurde ein Flugzeug verabschiedet, mit dem sich Techniker ebenso wie Piloten sehr verbunden fühlten. Viele werden sich deshalb noch gerne an die einmalige Silhouette des Starfighters am Allgäuer Himmel erinnern...
Schöne Aufnahme eines Starfighters vor dem Memminger Tower. Interessant ist, dass an der 22+47 die vorderen Flaps in up-Position und die hinteren in die Landestellung gefahren sind. Möglicherweise wurde diese Maschine nur für Fotozwecke aus der Störbehebungshalle gezogen.
F-104 vor Halle 36. Im Moment verlässt der Flugzeugführer die Maschine, während der Techniker den Lastverteilerraum-Deckel öffnet. Im Hintergrund sind die Abstellboxen der alten QRA zu sehen.
Die 22+36 steht auf der sogenannten Geisterflight. Im Hintergrund sind das alte Elo-Gebäude und das Feuerwehrgebäude zu erkennen. Was sich in den Holzboxen rechts befand, konnte bisher nicht geklärt werden.
Die 27+39 vor Halle 42 (Störbehebung)
|
|