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Hintergründe

Was ist Wiccan Ways? - Hintergründe zur Entstehung.

Es ist die Überlegung, der Wille, mehr von einem der wohl schönsten lesbischen Paare in Film und Fernsehen mehr haben zu wollen und ihnen mehr Möglichkeiten einzuräumen ihre Beziehung zu entwickeln, neue Seiten an sich zu entdecken und ein Vermächtnis zu übernehmen.

Um mein persönliches Verständnis von WW zu verstehen ist es notwenig einmal mehr auf ein sehr altes Thema zurückzugreifen, bei dem viele schlicht sagen: „So isses halt und du musst das so nehmen.“ - allerdings gehöre ich nicht mehr jenen, die den Dingen so folgen, wie sie einem vorgesetzt werden.

Hierzu gehört schlicht und ergreifend auch der Gedanke, dass die Dinge in der Serie BtVS mit ihrer Fortsetzung in der Staffel 6 nicht so entwickelten, dass es die Leute annahmen und akzeptierten.

Was der Erfinder sagt ist Gesetz. Doch nicht alles auf dem Buffy the Vampire Slayer steht ist auch BtVS drin. Staffel 6 entfernte sich viel zu sehr von den Traditionen der Serie, so sehr, dass die Serie viele Fans verlor.

Zu diesen gehöre ich selber; wenn auch nicht alle Mitarbeiter von Wiccan Ways.

Fogendes ist wichtig bevor man weiterliest:
Manch einen mag meine Meinung stören, manch einer mag im Stillen zustimmen und dennoch weiterschauen, eine Tatsache, der ich von meinem persönlichen Standpunkt aus allerdings nicht ganz folgen kann. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich als einstmals treuer Fan, der Serie den Rücken zugewandt habe... aber das muss jeder mit sich selber ausmachen. Folgendes gilt für mich und vielleicht auch für Tausend andere, aber ich spreche nicht im Namen aller oder des gesamten Teams:

Gewissensfrage
Für mich stellte sich schlicht und ergreifend irgendwann eine Gewissensfrage ein, bereits zu dem Zeitpunkt, an dem es auch in Deutschland bekannt wurde, dass Tara in Noxons und Wheddons Fortsetzung sterben würde, kritisierte ich den unmoralischen Umgang mit Verlust innerhalb der Serie:

Buffys Tod war der Höhepunkt und war als das eigentliche Ende der Serie gedacht.
Doch Mutant entschloss sich weiterzumachen. Was im wesentlichen nicht so wild gewesen wäre, wenn man nicht in einer Staffel zwei Dinge tat, die sich im Sinne der Serie völlig konträr gegenüberstanden. Das Gesetz von BtVS war es immer, dass alle Dinge irgendwo enden. Dazu gehörte in Staffel 6 die Beziehung zwischen Willow und Tara.
Soweit so gut.
Whedon erwähnte, er würde alle Figuren gleich behandeln (in Bezug auf den Tod der einzig wirklichen Lesbe, denn auch wenn man mir widersprechen wird, so ist Willow noch immer eine Grauzone für sich) und was eben das in der Klammer erwähnte angeht mag das wohl stimmen.

Jedoch bin ich ebenso geneigt hier entgegenzuhalten, dass dies einfach gelogen ist.
Denn dazu würde gehören, ALLE Figuren inklusive der Hauptfigur nicht zurückkehren zu lassen, sobald diese endgültig den Löffel abgegeben haben. Doch für eben diese gilt allem Anschein nach nicht dieses Prinzip der Endgültigkeit von BtVS.

Buffys Verlust und Tod wurde nicht so behandelt wie der anderer, dabei wollte Mutant nicht etwa mal wieder Grenzen überschreiten, sondern schlicht und ergreifend die Serie weitergehen lassen was sich auch daran ablesen lässt, dass Marti Noxon die Serie sogar ohne deren Hauptdarstellerin in eine 8te Staffel führen wollte.
Ethik und Moral blieben dabei völlig auf der Strecke und dafür wurde den Zuschauern eine andere Verlustgeschichte aufgetischt, die nicht mehr als ein ziemlich billiger Effekt war, welche die betreffenden Figuren und deren Beziehungen in keinem guten Licht dastehen ließ und zudem nicht einmal wirklich überzeugend umgesetzt wurde.

Motive?
Whedon
sagte, er habe selber körperliche Abneigung empfunden, als er beschloss Tara sterben zu lassen, und daß er immer sicherer wurde, daß er sein müsse, je mehr er dies empfand. Loslassen ist schwer und sicher Teil unseres Lebens - warum folgte er dann nicht demselben Prinzip bei seiner Hauptfigur?
In meinen Augen eine -Verzeihung- Art von Scheinheiligkeit, die nur auf den profitablen Hintergrund einer Fortsetzung der Serie basierte.

Wiccan Ways verfolgt im Gegensatz dazu keine materiellen Hintergründe und versucht dahingehend auch möglichst nicht mit mit seinen eigenen Prinzipien zu brechen, selbst wenn eine der Figuren sicherlich strittig sein mag was diesen Punkt angeht.
Wiccan Ways ist für mich persönlich auch eine Möglichkeit mit diesen Dingen aufzuräumen und meine Sicht nochmals in poetischer Form dazulegen.

Doch was ist nun Wiccan Ways?
Zum Teil ist die Frage mit der obigen Kritik beantwortet, zumindest für mich.

Aber nur zum Teil.
Leider ergab es sich, dass ich nunmehr der einzige Schreiber bin und bereits vorher kaum jemand wirkliches Interesse zu zeigen schien, neben den sonst auch vorkommenden Problemen, dass manch einer wie Extraflamey, als Mitbegründerin, keine Zeit hat.
Und nun bestreite ich das schreiben und austüfteln der Geschichte im wesentlichen selber, Mithilfe, für die ich sehr dankbar bin, da ansonsten das Projekt vermutlich völlig im Sand verenden würde, finde ich im Webdesigner (auch wenn ich diese neue Seite selber machte) und Lektor. Neuerdings aber auch einer neuen Schreiberseele, von der ich mir einiges erhoffe.

Nun, es verhält sich so, dass Wiccan Ways für mich einerseits die Möglichkeit darstellt, eine erzählerische Panne auszubügeln, aber vor allem ist für mich damit die Möglichkeit Persönliches zu verarbeiten, meine Sicht der Dinge darzustellen, philosophische und religiöse Ansichten einzubinden und natürlich die Geschichte einer der wundervollsten Liebesbeziehungen nicht nur fortzusetzen, sondern auch weiter zu entwickeln, in ihren unausgeschöpften Möglichkeiten, ihre Reife voranzutreiben, die andere abbrachen, und eine Lösung zu finden, die sowohl dramatisch, als auch adäquat und möglichst differenziert ist.

Wiccan Ways ist aber nicht nur Willows und Taras Geschichte, in der ich ein besonderes Augenmerk vor allem auf Tara habe. Es ist auch Dawns Geschichte, der Teil Buffys, den diese in der Welt zurückließ.

Und Dawn ist das Vermächtnis von dem ich sprach.

Es ist die Geschichte von den Wicca Frey und Vesta, es ist die Liebesgeschichte zwischen den Freunden Dawn, Eilis, Jack und Gabriel.
Die Geschichte einer Familie.
E
es ist der Kampf ums Leben und um die Freiheit des menschlichen Geistes, das Greifen nach den Sternen und einem Stück Himmel.
Wiccan Ways ist das Streben der Charaktere mehr zu sein als sie sind, mehr aus sich zu machen durch die Veränderungen, die sie durchleben.
Und ich will sie auf dieser Reise begleiten, ihr Memorandum verfassen, sie führen und leiten, bei ihnen sein mit meinen Gedanken und meinen Gefühlen.

Freiheit des Geistes
Die Freiheit des Geistes. Der Drang sich nicht irgendwelchen Autoritäten und Vorgaben zu unterwerfen könnte natürlich auch als ein Spiegel meines eigenen Trotzes zu sehen sein, Mutant nicht zu folgen.
In meinen Worten wird man immer wieder Ablehnung und Missbilligung finden und wie ich immer zu sagen pflege „Wenn ich bei diesem Thema ungehalten wirke, so möge man mir vergeben“ Denn ich nehme es persönlich, da letztlich alles persönlich ist, wenn man eine Person ist und es gegen meine „persönlichen“ Ansichten geht.
Doch es ist wichtig dies immer wieder anzumerken, an dieser Stelle aus dem einfachen Grunde, da Wiccan Ways nie existieren würde, wenn es nicht passiert wäre. Somit ziehe ich auch eine positive Bilanz: ich bin, auch in bzw. durch Wiccan Ways, weitaus kritischer geworden, leider aber auch mit ein wenig mehr Vorurteilen gesegnet, die sich gegen eine allzu amerikanische Erzählweise richten.
Es hat tatsächlich eine Sensibilisierung gegenüber diesen Dingen stattgefunden, dies ist der einzige Vorteil, der sich in jeder Faser von Wiccan Ways ausdrückt.

In den Worten eines meiner Lieblingsautoren: „Ich werde nie das lemminghafte Verhalten von Menschen verstehen, Autoritäten zu folgen.“
Ich wachte auf.

Erwachen & Prinzipien
Und Wiccan Ways?
Neben diesem Punkt, der Initialzündung für das Projekt war, natürlich die Möglichkeit sich kreativ zu entfalten und wie schon erwähnt der Welt etwas mitzugeben.
Zugleich sinniere ich in Wiccan Ways über die essentiellen Fragen des menschlichen Seins: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Gibt es einen Gott? Was ist das Wesen unserer Existenz? All diesen Dingen werden sich die Figuren auf ihrem Trip stellen müssen.

Doch es ist zugleich ein Verbeugung vor dem wichtigsten Prinzip und der, wie ich meine, einzigen Konstante des Universums: dem Leben.
Inkarnation dieses Prinzips in Wiccan Ways ist Tara. Sie verkörpert eben nicht nur das menschliche Streben danach mehr zu sein, als man ist, sondern auch und allein deswegen ist es so wichtig, dass sie eine Frau ist, das Leben.
Für mich sind Frauen gleichzusetzen mit Leben, auf Grund dessen auch auf ihre Weise Tabu.
In Jacks Prinzipien spiegeln sich somit die meinen wieder: Mädchen tut man nicht weh.
Und wie man später erfahren wird, kann ihn das in eine solch rasende Wut versetzen, die selbst für ihn unvorstellbar ist.
Ray zum Beispiel zwingt irgendetwas, ein inner Impuls, der er sich selbst nicht erklären kann, dazu den Mädchen immer wieder beizustehen.
Und deswegen ist es auf dieser Reise, die ich antrete mir auch so wichtig darauf zu achten, dass das Leben, also die Frau als solche, geachtet und geschützt wird.
Wiccan Ways spiegelt meine eigenen Einstellungen wieder.
Und ich begleite sie auf eine Reise ins Ungewisse.

Es ist die Reise eine Gruppe, die mehr und mehr zu einer Familie wird, in für sie bislang unbekannte Regionen ihrer eigenen Existenz.... an deren Schluss sie vermutlich feststellen, dass nicht das Ende das eigentliche Ziel ist, sondern der Weg, und das dieses Ziel letztlich nur eine weitere Etappe ihrer selbst ist, die sie auf eine neue Reise schicken wird.

Die Reise geht weiter...

.............begleitet sie doch ein Stück dieser Reise die wir „Wiccan Ways“ nannten.

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