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Bezüge


Die X-1999-Connection

Eine der ganz großen Geschichten aus dem Anime- bzw. Mangabereich; es geht um den Kampf zwischen zwei Parteien, den Himmelsdrachen und den Erddrachen, die um das Ende der Welt streiten.
Im Mittelpunkt steht Kamui Shirou, der, je nach seiner Wahl, welcher Partei er angehören will, das Schicksal der Welt kippt.

'X-1999' oder auch nur 'X' ist die Basis für die Idee, um den Krieg zwischen den Guardians (in X "Sieben Siegel" bzw. Himmelsdrachen) und den Messenger (treffenderweise dort auch "Sieben Boten" oder Erddrachen genannt).

(Kamui und Fuma, die beiden Freunde, die gegeneinander kämpfen müssen, um das Ende der Welt)

Dies geschah um den Zeitpunkt herum, als ich die Planung zu Wiccan Ways entwarf, denn ursprünglich war die Geschichte anders gedacht; dann jedoch erschien X als TV-Serie, deren Handlungsgrundlage ich allerdings schon seit Jahren kannte, auf DVD. Und so entbrannte in mir letztlich auch der Wunsch, eine alte FanFiction-Version von X doch noch zu Papier zu bringen, indem ich die Idee für Wiccan Ways übernahm.

 
(Die Himmelsdrachen)
 
Natürlich erfuhr die Geschichte noch Abwandlungen - so ist es nicht an einer Person, zu bestimmen, was geschehen soll; die Charaktere treffen alle ihre eigene Wahl, welcher Seite sie angehören und das Wichtigste: Es geht diesmal nicht um den Weltuntergang, im Sinne der Vernichtung unserer Zivilisation.
Zwar wird von den Messengers (wie von den Erddrachen) eine Reform der Welt angestrebt, doch soll der Mensch als Teil dieser erhalten bleiben, und Harmonie einkehren. Sie wollen eine Welt, in der niemand mehr leiden muss, und dazu wollen sie einen BigBad befreien, der den Menschen ihre Seelen raubt, damit ihnen die Freiheit, zu entscheiden abgenommen wird, die sie doch so tief ins Unglück stürzt. Es ist jedoch zu vermuten, dass der BigBad einen ganz anderen Grund haben könnte, dies zu tun.
Und dann ist da noch eine Sache, die mit Willow & Tara in Zusammenhang steht...

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Babylon 5

("The great maker" - J- Michael Straczynski)

Babylon 5 ist, abgesehen vom Dauerläufer Star Trek, sicherlich DIE ScienceFiction-Serie der '90er Jahre gewesen, entwickelt und größtenteils geschrieben (er schrieb alle Episoden der 3. und 4. Staffel selbst) vom Erfinder Joseph Michael Straczynski.

(Babylon 5)

Anders als andere Serienkonzepte beschrieb die Babylon 5 Storyline, trotz Einbrüche wie dem Weggang von Darstellern wie dem Hauptdarsteller Michael O'Hare (der nach der 1. Staffel aufhörte und nur noch gelegentlich erschien bis er in der Doppelfolge "War without end" endgültig aus dem laufenden Babylon 5 Universum verschwand) eine Storyarc, die von der ersten Minute an sich entwickelte und lediglich in der ersten Staffel noch soetwas wie Einzelepisoden hatte, und den Kreis von Anfang bis Ende schloss.

Wobei unter Fans umstritten ist, ob Staffel 4 das eigentliche Ende ist oder die nachgeschoebene Staffel 5, die die Story zur Vollendung brachte, aber im Großen und Ganzen nicht wirklich angedacht war, da zu diesem Zeitpunkt der Sender vor dem Aus stand - Straczynski straffte die Handlung etwas und wollte zum Schluss kommen.

Nachdem man grünes Licht für Staffel 5 bekam, wurde das Originalende, das bereits gedreht worden war an den Schluss der 5. Staffel verlegt und eine neue Schlussepisode für Staffel 4 gemacht, die im wesentlichen nur die Geschichte von Babylon 5 im geschichtlichen Rückblick zeigt - somit gehört zu Babylon 5 eigentlich nur die allerletzte Episode "Sleeping in the light", da die Handlung für Staffel 5 entsprechend angepasst werden musste.

Somit geschah Straczynski etwas ähnliches wie J. Whedon - allerdings ist der große Unterschied zwischen den beiden Serien der, dass BtVS keinen echten geplanten Handlungsbogen verfolgte und Straczynski in Staffel 5 die Dinge verwirklichte, die es noch zu erzählen gab und in Staffel 4 wegließ.

Babylon 5 zeichnet sich nicht nur durch die geplante Storyline aus, sondern vorallem dadurch, dass die Serie ständig Bezüge zu bereits gesehenen Elementen der Geschichte nahm bis hin zu den kleinsten Details und somit wohl das komplexeste Serienuniversum erschuf, dass es gibt.

Daduch musste die Darsteller sich allerdings strickt an ihre Dialoge halten, da ansonsten das Konstrukt nicht funktioniert hätte - dieses Improvisationsverbot war etwas, das auch Whedon laut Aussage des Angel-Darstellers David Boreanaz durchführte, wenngleich es in Whedons BtVS-Welt keinen Grund gab, da die angedachten Handlunsstränge und Ideen zwar in ihren Ansätzen gut, aber letztlich immer wieder fallen gelassen wurden und nie wieder auftauchten.

 

Thematisch ist Babylon 5 sehr vielschichtig - im Laufe der Handlugn kristalisieren sich mehr und mehr religiös, mysthische Elemente heraus und die Figuren, die auf der Raumstation Babylon 5 leben und arbeiten werden zum Mittelpunkt eines Kampfes zweier gottgleicher Wesen, den Schatten und den Vorlonen, zwei Spezies der "Allerersten", höheren Wesen, die mehr und mehr aus der Welt der jüngeren Völker verschwinden.
Man könnte Babylon 5 mit diesen wenigen Worten handlungstechnisch umreißen, würde dem aber nicht gerecht - dafür ist das Universum dieser Serie zu groß und zu weit konzipiert.

Durch die ohnehin schon charakterlich tiefen Figuren, die sehr realistisch angelegt wurden, wandelt Babylon 5 ständig im Grau - man wird früher oder später erkennen, dass auch die Schatten und die Vorlononen beileibe nicht zur Sorte der typischen SchwarzWeiß-Figuren gehören.

Jede Form von Religion wird im Laufe der Serie auf die eine und die andere Weise behandelt - Babylon 5 macht somit den Spagat zwischen ScienceFiction und moderner Legende oder Sage.

Zu den zentralsten Figuren gehören John Sheridan, der Captain der "Agamemnon", der das Kommando über die Station in Staffel 2 übernimmt und Delenn, die Botschafterin der Minbari. Obschon die Minbari einst im Krieg mit den Menschen waren, wachsen John und Delenn im Laufe der Serie zu einem Paar zusammen.

(Bruce Boxleitner & Mira Furlan - John Sheridan & Delenn)

Nicht zu vertgessen ist der erste Kommandant und spätere Botschafter bzw. Lehrmeister der Eilteheinheit "Ranger" der sogenannte Entil´Zha ist da noch Jeffrey Sinclair - sein Schicksal bestand darin herauszufinden, dass er der geschlossene Kreislauf der Geschichte in Babylon 5 ist und die Dinge erst ins Rollen gebracht hat - ohne dass er es tat als er die Station übernahm....

(Michael O'Hare - Jeffrey Sinclair/Valen)

Inspiration

Die Inspiration von Wiccan Ways durch Babylon 5 bestand in erster Linie und beim Entwurf von WW darin, die Idee der groß angelegten Storyarc mit Vor- und Rückbezügen zu verwenden.
Zudem entwickelte sich recht schnell der Gedanke, dass man Storyelemente aus Babylon 5 in Wiccan Ways, praktisch als Crossover im größeren Handlungsrahmen einwebt.

So taucht Zathras als wiederkehrende Figur in Wiccan Ways auf und auch Elric, der Technomagier ist storytechnisch mit Wiccan Ways verbunden. Tatsächlich stammen einige direkte Zitate wie "We are dreamers, shapers, singers and makers" aus Babylon 5, die jedem Fan einen roten Faden zum Babylon 5 Universum legen sollen.

Auch die Entscheidung was letztendlich aus den Hexen und magischen Wesen in der Menschenwelt geschieht hat direkte Auswirkungen auf die spätere Handlung in Babylon 5.

Das Auftreten von noch mehr bekannten Figuren aus Babylon 5 ist nicht gänzlich auszuschließen.

Oder die White Star - ein leichtes Schlachtschiff, dass die Minbari für den Krieg gegen die Schatten einsetzen taucht in Wiccan Ways in einer Rückblende auf - tatsächlich sogar Tausende von Jahren in der Vergangenheit.

(Die White Star)

Weitere in Wiccan Ways auftretende Figuren

So wird der vorlonische Inquisitor Sebastian, die in einer Episode auftritt und Delenn verhört, indem er sie mit Hilfe seines Stocks, der technisch aufgerüstet wurde, foltert, wiederkehren. Tatsächlich handelt es sich um den Mann, der nur unter dem Namen "Jack" bekannt ist und für eine Reihe von Morden in London um das Jahr 1888 verantwortlich war. Sebastian wird sich in Wiccan Waysdie Ehre geben...

(Wayne Alexander - Sebastian/Jack the Ripper)

Die "Rückkehr" von Botschafter Kosh, dem Vorlonen, der Captain Sheridan am nächsten steht ist ebenso sicher. Kosh ist die Verbindung zwischen den Lichtwesen der Vorlonen und den Menschen und erweist sich extrem geheimnisvoll, da er stets in Rätseln spricht.

(Botschafter Kosh)

 

Zwei große Fragen

Es gibt in Babylon 5 zwei zentrale Fragen:

  • "Wer bist du?" - diese wird von den Vorlonen gestellt.
  • Und "Was willst du?", fragen die Schatten.

Auch in Wiccan Ways tauchen diese Fragen immer wieder auf und verweisen einmal mehr auf das Babylon 5 Universum.

 

Oh! My Goddess

Als Manga in vielen Bänden erschienen, kamen von O!MG eine fünfteilige OVA-Serie, ein Kinofilm und eine mehrteilige Spin of-Serie namens „Die Minigöttinnen“ heraus.

Auf den alten keltischen Mythen basierend, ist O!MG ist eine Romantic-Komödie über die Beziehung der Göttin Belldandy zu dem Menschen Keiichi. Mit von der Partie sind Belldandys Schwestern Urd und Skuld.
Näheres zu dem mythologischen Hintergrund bei Mythen/nordische Mythologie.

Verantwortlich für das Schicksal zeichnet u.a. die Göttin Peorth, die die Verwalterin des göttlichen Supercomputers Yggdrasil ist. Peorth wird kurioserweise in der deutschen Synchronfassung von Ranya Bonalana gesprochen, die auch Amber Benson ihre Stimme leiht.
Peorth erscheint somit in einer Gastrolle, und auch Yggdrasil ist mit dabei, als Computer, der mit dem irdischen Celestin (eine Anspielung auf Belldandys Mentor im Film), verbunden ist.






Doch wirklich wichtig erscheint mir hier der Vergleich zwischen Belldandy und Tara - beide göttlich, beide aber vor allem in ihrer Art und ihrem Aussehen sich so ähnlich, dass es schon an ein Wunder grenzt.
Witzig: Im Intro zur OVA-Serie sieht man immer den Ohrring, den Belldandy mit Vorliebe trägt, genau einen solchen trägt Tara in einer Episode der fünften Staffel.



 

 

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Neon Genesis Evangelion

Die wohl beste Anime-Serie, die es jemals gab, und auch eine der genialsten und tiefsinnigsten Serien überhaupt - selbst Mutant versuchte sich an einem Thema, das NGE in seinen 26 Episoden à 24 Minuten besser vermittelt bekam, als Staffel 6 mit 22 Episoden, die aber ganze 43 Minuten gehen: den Abgründen der menschlichen Natur.

Doch weniger dieses Thema bürde ich Wiccan Ways auf - auch wenn man versucht, ein möglichst differenziertes Bild zu zeichnen - allein, ich würde es nicht wagen, dahingehend an NGE zu rütteln, vielmehr entlieh ich die Idee zu einer Figur aus NGE:
Eilis. Sie ist letztlich die WW-Version der psychotischen Rei Ayanami, die ebenfalls ein Klon ist

Allerdings entschied ich mich, Eilis mit mehr Herzlichkeit und Liebe anderen gegenüber auszustatten - in NGE ist Rei zwar nicht vollends kaltblütig, doch bewahrt sie sich diesen Zug bis zum Schluss, und das ist bei NGE auch vollkommen in Ordnung und im Sinne des Erfinders.
In Wiccan Ways ist die Ausgangssituation eine andere.


(Rei Ayanami und EVA00 aus Neon Genesis Evangelion)

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Rückkehr zu Final Fantasy und Vision of Escaflowne:

Tja, nun, dies ist ein noch eher unbeschriebenes Blatt der Geschichte von Wiccan Ways, doch starke Hinwendung zum von FF und VoE praktizierten Genre des Steampunk soll es erstmalig in Episode 15 der ersten Staffel und ganz besonders in der dritten und letzten Staffel geben.


(ein eher moderneres Fluggerät aus FF 12)

Final Fantasy ist dem einen oder anderen ein Begriff; es ist die wohl längste Rollenspiel-Saga die es als Videospiel je gab.
Was Final Fantasy und Escaflowne auszeichnet ist der bereits erwähnte und in Japan erfundene "Steampunk".
Steampunk ist letztlich nichts weiter als die Auseinander setzung des Menschen mit einer Welt, die sowohl klassisch mittelalterliche oder viktorianische Themen mit der Moderne bzw. dem Sci-Fi verknüpft.

Schlicht gesprochen erhebt es die Frage:
"Was wäre, wenn die industrielle Revolution 100 oder gar 300 Jahre früher begonnen hätte?"

Und so sollten einen Schwert und Maschinengewehrr, Ritter und Flugschiffe, verträumte Mitterlalter-Dörfer und Industriestädte, die in einer Welt vorkommen nicht verwundern.

Im Gegenteil...

(Das fliegende Theather-Schiff aus FF 9)

Tatsächlich gab es sogar gegen Ende des 19ten Jahrhunderts Bestrebungen genau solch widersprüchliche Themen zu Vereinen - nämlich in Gestalt der sogenannten "Gunblade"

Die "Gunblade" ist eine Trickwaffe - man suchte Mittel an einem Revolver Messer oder Dolche anzubringen (die teilweise auf Knopfdruck aufklappten wie Springmesser), um dem Nutzer einer solchen Waffe einen Vorteil zu erkaufen.
Die "Gunblade" wie sie in Final Fantasy 8 benutzt wird ist eine überdimensionierte Waffe, die zwischen 1,50 bis 2 Meter lang ist - sicherlich waren die Originalwaffen auf der die "Gunblade" beruht nur kleineren Ausmaßes.
Was einen Schriftsteller noch reizt ist dieses Thema, daß man in Vision of Escaflowne verarbeitete.

Vision of Escaflowne ist die Geschichte des Mädchens Hitomi aus dem modernen Japan, das in eine Welt Namens Gaia verschlagen wird - diese Welt wird erschüttert von den Übergriffen der Zaibach, einer kolonisierenden Macht, dessen Imperator die perfekte Welt und Zukunft erschaffen will. Dem im Weg steht nur Hitomi und Escaflowne.
Escaflowne ist der Guymelef des noch jungen Königs Van Farnell. Guymelefs sind nichts weiter als sogenannte "Mecha" - Roboter, die durch einen Piloten im Innern angetrieben bzw. bewegt werden. Der westlichen Welt am ehesten aus Aliens oder Matrix bekannt.
Und so ist auch hier wieder die Vermischung moderner Technologie mit klassischen Themen zu beobachten, die ihren ganz eigenen Reiz hat.

(links: Escaflowne und Van, Mitte: Hitomi und rechts: Allen Shezar mit Sherazad)

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Matrix:

Man darf jetzt viel spekulieren, und sicher wird der ein oder andere denken, diese oder jene Szene sei aus Matrix - es gibt nur eine mündliche Anspielung darauf in Episode 2 - tatsächlich aber vergessen viele vielleicht, wo Matrix sich bedient:

- Ghost in the Shell (Computertechnologie, Philosophie)
- X-1999 (Frage nach dem Schicksal und der Endkampf zwischen Smith & Neo
erinnern stark an das Finale von X)
- und anderen Animes....

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Anime/Manga allg.:

Der eigentliche Bezug. Man sollte nicht denken, die Wachowski-Brüder hätten den Stein der Weisen gefunden, nein, sie nutzen Anime als Kunstform vielmehr für ihre Filme, vielleicht auch, um sie der westlichen Welt näherzubringen.
Anime und Manga in einem Roman unterzubringen ist verteufelt schwer, denn die japanischen Fandoms beruhen in erster Linie auf dem Ausdruck von Bildern.

Dahingehend kann man natürlich nur Elemente übernehmen und versuchen, diese zu unterstreichen bzw. deutlich auf sie hinzuweisen, z.B. entlieh ich Freys lange Haarsträhne einer Figur aus dem Film „Fatal Fury“, und auch die Hauptfigur Yuna aus Final Fantasy X-2 hat eine solche; so ist auch das Durchbrechen von Mauerwerk und dergleichen, ohne sich dabei ernsthaft zu verletzen, und das mühelose Stehen auf Baumwipfeln, Laternen und dergleichen besonders im Mystery-Genre des Anime nicht untypisch, genauso der Sprung von einem Dach aufs nächste.
Hinzukommt die Verwandlung im Sinne des Eintauschens der Kleidung gegen eine der Situation (meist Kampf) angemessene Kluft. Solches findet man u.a. in Sailor Moon, Devil Hunter Yoko und Tenchi Muyo wieder.

Schlussendlich: Es sind einige Dinge, die den Anime/Manga von westlichen Kreationen abheben, die man in Letztgenannten nie finden würde.
Und genau diese Dinge sind es, die man zum Teil in WW finden wird.

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Herr der Ringe / Harry Potter:

Zu Harry Potter kann man - sieht man von der Traumbesetzung Emma Watsons einmal ab - sagen, dass es eigentlich nur einen Einfluss gibt, den es in BtVS allerdings z.T auch schon gab: das Sprechen von einzelnen Zauberworten, um einen Zauber auszulösen. Ansonsten wird man hier nur wenig HP finden, eventuell ein paar gesprochene Anspielungen, doch weitgehend bleibt JK Rowlings Werk verschont.

Herr der Ringe hingegen wird dann schon stärker beansprucht:
Natürlich in Gestalt von Lord Keldorn, der vom Aussehen her an König Theoden angelehnt ist, doch nicht allein dies - auch in WW ist er eine Art Krieger zu Pferde und führt andere Reitende in den Kampf.








(König Theoden in Herr der Ringe - Die zwei Türme)

Die berühmte Szene zwischen Gandalf und dem Balrog finden wir in Episode 1.10 wieder, manch einer wird sogar vermuten, dass die Ausdrücke „Grüne Tara“ und „Weiße Tara“ auf Gandalf anspielen, doch dem ist nicht so; es ist vielmehr eine Laune des Schicksals, über die man in Mythen aufgeklärt wird.

Ansonsten gibt es gesprochene Worte und Sätze, aber auch die ein oder andere Szene, die ein wenig an HdR angelehnt wurde: in Kombination mit anderen Fiktionen.

Star Wars??

Am Ende von Staffel eins dürfte jeder an die berühmten Lichtschwertduelle aus Georg Lucas Weltraummärchen erinnert werden. Ich gebe zu, dass es in vollster Absicht geschah, daher ist auch hier nicht mehr hinzuzufügen.

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Bond is back! Oder besser die BadGuys

„I guess I die another day.” - Diese Zeile stammt aus Madonnas Song zum Film „Stirb an einem anderen Tag”.
Doch eigentliche Verbindung zu diesem sind Pike, Stevens und Yune, die mich in dem leider sehr amerikanischen Bond Nr. 20 am meisten überzeugt haben, und die wieder einmal als Schablonen für die Bösewichter herhalten müssen.

I do believe in fairies – Peter Pan:

Der Junge, der niemals erwachsen werden will, wird allerdings in diesem Jahr 100 Jahre alt - starkes Alter. Aber was hat das mit WW zu tun?
Eine der wirklich gelungenen Szenen der sechsten BtVS-Staffel ist eine, in der Tara als kleines Licht erscheint:
Xander: „Ein großes, feuriges Käferding...“
Willow: „Das ist kein Käfer. Es ist Tara.“
Xander: „Und wie lange weißt du schon, dass deine Freundin Tinkerbell ist?“

Selbst ohne die Erwähnung des Namens hätte man hier letztlich auch auf die Szene in Hook schließen können, in welcher Robin Williams Tinkerbell als „Firefly from Hell (Monsterglühwürmchen)“ bezeichnet. Und kurz darauf Tink auch als „Bug“ also Käfer bezeichnet.

Doch von Tinkerbell einmal abgesehen, wieso dann Peter Pan?
Nun, der Pan, das ist letztlich Willow, denn wie Pan nur durch den Feenstaub und einen glücklichen Gedanken zu fliegen beginnt, schweben Willow und Tara am Ende der Episode „Family“ und dies letztlich, weil sie einen glücklichen Gedanken haben.
Damit ist Tara also Tink, Willow Peter Pan, und Nathan kommt dann die Rolle des Kapitän Hook zu... aber dazu mehr in Episode 7 oder in Mythen/Peter Pan.

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Blade, Underworld und andere spitzzähnige Filme:

Hier sind es vor allem die mehr naturwissenschaftlichen Gedanken über Vampire, die ich übernehme, denn einiges in BtVS ergibt vor allem in bezug auf Vampire keinen Sinn.
Zum Beispiel, dass die Kleidung ebenfalls zu Staub zerfällt, wenn ein Vampir gepfählt wird, oder dass Darla (dies allerdings in der Nachbarserie „Angel“) schwanger ist - wenn es sich um Tote handelt, wie können diese dann Nachkommen zeugen?

Dahingehend nehme ich lieber eigene Erklärungen bzw. solche, die bereits in besagten Filmen verwendet wurden, variiere diese, und passe sie an das Buffyverse an.

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Vorsicht Piraten: Fluch der Karibik.

Weniger der Fluch als solcher, sondern mehr Piraten schlechthin, die aber letztlich auch durch die Peter Pan-Verbindung in WW vorkommen, und die großartige Musik von Klaus Badelt gaben mir die nötige Inspiration bzw. den Gedanken, Staffel 3 entsprechend auszuschmücken.

Die Zeitmaschine:

Im wesentlichen ist es Dawns Reise durch die Zeit zurück in ihre Gegenwart, die natürlich extrem -genau wie die Beschreibung der Maschine selbst- daran angelehnt ist.

Dazu gebracht hatte mich der Film des H.G. Wells The Timemachine mit Guy Pearce in der Hauptrolle.

(Die Zeitmaschine geht auf Reisen)



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Last Samurai:

Gedanken schwirren mir noch immer durch den Kopf, doch den Charakter Katsumoto aus Last Samurai lasse ich als Gast auftreten, und ich spiele sogar mit der Idee, dass er und Faith ein Paar werden könnten. Zudem gibt es die Überlegung, dass die Beziehung zwischen Dawn und Eilis auch ein wenig an die Ideale des Samurai anknüpft, indem Eilis letztlich „ihrer Herrin dient“ und ihr, neben der zurückhaltenden Liebesbeziehung der beiden Mädchen, genau in dieser Form immer zur Seite stehen wird.

Der Patriot:

Gabriel Martin - Gabriel Adams .... der Name stammt direkt von der Figur, die Heath Ledger darstellte und, oh Wunder, einer seiner Schauspielkollegen, dient als bildliche Verkörperung des Charakters Gabriel Adams: Trevor Morgan.

Aber nicht nur der Name, sondern auch klassische Motive, wie der Bürgerkrieg, der letztlich zwischen den Kolonisten und den Engländern tobte, sowie die Kleidung und Waffen der Zeit, wird man teilweise in WW dort wiederfinden, wo Gabriel auftritt.

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Sie sind unter uns.... die X-Men gegen den Pakt der Wölfe:

Natürlich dürfen sie nicht fehlen, denn hier wurde die Idee der Kräfteverteilung entliehen. Zwar können die Wicca alle letztlich dasselbe zaubern, doch sie sollten sich praktisch spezialisieren, damit der „Pakt der Wölfe“-Effekt eintritt.

In dem französischen Myterie-Film wurden alle Figuren durch ihre Waffen charakterisiert und letztlich geschieht es genauso in X-Men und nun auch in WW.

So trägt der Held zwei gleich aussehende Schwerter, nachdem sein indianischer Blutbruder gestorben ist; dieser wiederum bediente sich eines Tomahawks und der Bösewicht wirbelte mit einem Knochenschwert um sich.

 

Songs und Musik


Schade ist, dass ihr weder das eine noch das andere hören könnt, doch wenigstens kann man die Songtexte einbinden, was weniger im Zusammenhang mit „Once more with feeling..“ steht, sondern mehr aus meiner Begeisterung für die Musicals von Disney entspringt.
Doch Musik, also Score aus diversen Filmen war auch inspirierend und so möchte ich wenigstens ein paar davon aufzählen:
- X-Men:
o Wolverine/Rogue-Thema wird zu Gabriel/Dawn-Thema
o der Kampf auf der Freiheitsstatue – hier: Dawn zieht sich ihr Schwert Luciendar das erste Mal aus dem Körper
- Herr der Ringe:
o Riders of Rohan; Thema von König Theoden – hier: Dawn betrachtet Luciendar
o Foundations of Stone; Fall von Gandalf und Kampf gegen den Balrog – hier: der Kampf gegen Malkuth
o Forth Eorlingas – hier: Einschreiten Keldorns und der Jägerinnen im Endkampf
o Minas Tirith & White Tree; Gondorianisches Thema – hier: u.a. Eilis Thema und ihr Ritt um die Welt
- Last Samurai:
o Idyll’s End – hier: Vesta entschließt sich ihrer Bestimmung nachzukommen
- The Time Machine:
o I do not belong here – hier: Reise Dawns zurück in die Gegenwart
- Nicholas Nickleby:
o Hauptthema – hier: Thema von Thera

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Und natürlich die einzelnen Songs, die immer wieder, eigentlich in jeder Episode, geträllert werden, mal Balladen, mal Rock...
- Loreena McKennitt: die Inkarnation der keltischen Ballade mit ihrem Hit Bonny Portmore (zu hören in Highlander 3) und The Two Trees
- Madonna: der bereits erwähnte Song zu "Die another day"
- Mary Fahl: Going home - das Lied, das zur Titelmelodie des Prequels der Bürgerkriegs-Trilogie um Gettysburg wurde
Leider musste ich die Lyrics entfernen, ob einer Abmahnwelle der dt. Musikverlage - sollte dies jemand lesen: Kein einziger Lyricstext befindet sich zur Zeit auf dieser Homepage.

Und so ginge es immer fort....

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