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Vampire Vampirversionen gibt es wie Sand am Meer, angefangen von Bram Stokers Romanfigur, über vampirische Dämonen in Afrika oder in Südostasien, den Filmversionen wie Max Schreck in „Nosferatu“ oder Bela Lugosi in Dracula bis hin zu denen des Schriftsteller Stephen King in „Brennen muss Salem“, der Comicverfilmung „Blade“ und der Fernsehserie „Buffy, the Vampire Slayer.“ Dabei handelt es sich im Wesentlichen immer um einen Dämonen, meist vormals ein Mensch gewesen, der das Blut seiner Opfer trinkt und sie dadurch oder durch den Blutaustausch ebenfalls zum Vampir macht, was jedoch nicht auf alle Vampirtypen zutrifft.
Der Asanbosam ist ein afrikanischer Typus des Vampirs, der im Urwald haust und von dem man sich in Togo, Ghana und an der Elfenbeinküste erzählt.
Aswang ist die weibliche Version des Vampirs auf den Philippinen - tagsüber eine schöne Frau, Nachts ein blutsaugendes Monster. So gibt es noch verschiedene Versionen in China, Schottland oder in Griechenland. Die bekannteste ist aber sicherlich der transilvanische
Vampir, Nosferatu genannt, Rumäniens, dessen bekanntester Vertreter
Dracula höchst selbst ist.
Selbst Dracula hat im Laufe der Zeit mehrfache Veränderungen
über sich ergehen lassen müssen
Dabei änderte man gern eben diesen Umstand ab und machte aus Dracula und seinem Gefolge, vor allem im Film, Blutsauger, die das Tageslicht fürchten und von den Strahlen der Sonne sogar vernichtet werden können. Dabei sind die Draculas wie Bela Lugosi, Christopher
Lee oder Gary Oldman vor allem typisch ausländischer Edelmann;
einzig Oldmans Dracula war ein Vermischung aus Krieger und Fürst.
In dem von Wes Craven produzierten Dracula (2000) Filmversion wird immerhin gelüftet, warum Dracula alles Christliche fürchtet.
Mit Kruzifix und Pflock. Klasse Waffen zur Abwehr und Vernichtung sind das Kruzifix und der hölzerne Pflock. Dabei finden diese Waffen vor allem in Vampirfilmen
und im Fernsehen wie „Salem’s Lot“, „BtVS“
oder den klassischen Vampirfilmen Anwendung. Auch in Blade finden Pflöcke noch ihren Einsatz, jedoch bestehen diese aus Silber, ebenso wie die Kugeln, die Blade aus seinen Waffen abschießt. Ansonsten bringt sie das Namensgebende Schwert von Blade zur Strecke.
Sonnenlicht ist zwar gern genommen, findet aber selten Anwendung – höchsten in UV-Strahlern wie in die Blade Trilogie oder in den UV-Licht verstärkten Geschossen der Werwölfe in den Underworld-Filmen. Warum allerdings gerade christliche Symbole und Waffen
aus Holz einen Vampir niederstrecken, ist nicht wirklich erklärt
und findet bestenfalls in der Andeutung, es handle sich um Übernatürliches
einen Sinn.
Der Vampir als solcher gilt im Westen als Untoter,
also als wandelnder Leichnam, der Kreuz und Sonnenlicht fürchtet,
kein Spiegelbild hat und dergleichen mehr. Probleme bereitet dabei die Sicht, dass Vampire kein
Spiegelbild haben, keinen Pulsschlag und alles was einen lebenden Menschen
ausmacht. Es erweist sich nämlich als unlogisch, dass ein wandelnder
Leichnam kein Spiegelbild mehr hat, denn immerhin ist er ja da. Gerade in BtVS wird die innere Logik durch einige erzählerische Absonderlichkeiten gebrochen: der Vampir ist ein Untoter, fürchtet Kreuz und Weihwasser, kann mit einem Holzpflock getötet werden, steht aber aus geweihter Erde, in der er begraben wurde, auf oder bekommt sogar Kinder.
Salem’s Lot erklärt sich immerhin in der
eignen Geschichte, durch den Umstand, dass die Friedhofserde entweiht
wurde, in BtVS scheint dies selbstverständlich zu sein oder wurde
einfach nicht bedacht. Anders als die klassischen Vampire sind gerade in Blade
und Underworld, die Vampire wenig übernatürlich, sondern eher
wissenschaftlich:
Underworld scheint hingegen eher einen Brückenschlag
zu versuchen, der das Mystische mit dem Natürlichen verbindet.
So wird nicht erklärt wieso Alexander Corvinus der erste Unsterbliche
wurde oder was an der Legende dran ist, der zufolge ein Sohn von einem
Wolf bzw. der andere von einer Fledermaus gebissen wurden.
Der Vampir in Wiccan Ways ist eine sich veränderte
Evolution. Von den alten Mustern aus BtVS bricht er aus. Nur so kann Kaie auch ihre Pistolen und Schwerter einsetzen, um ihre vampirischen Vettern über den Jordan zu schicken. Die klassischen BtVS-Vampire gibt es noch immer in Wiccan Ways, doch verändern sie sich im Laufe der Zeit, was vor allem dadurch gezeigt wird, dass ihre Kleidung nicht mehr mit in Staub zerfällt. Grund dafür sind die sogenannten Wraith.
In Wiccan Ways begegnet man einem neuen Vampirtypus, den sogenannten Allerersten:
So wie Menschen Fleisch essen oder Pflanzen essen,
war auch der Allererste dazu gezwungen etwas zu töten, um selbst
zu überleben. Später wollte Malkuth als einer der drei Obersten
des Rates der Götter Yggdrasils, die Allerersten für sich
nutzen: Die Allerersten zogen sich im Laufe der Jahrtausende zurück, auch schrumpfte ihre Zahl zusehends und so überließen sie es den menschlichen Jägern, ihre Vettern zu vernichten. Einige jedoch, wie Kaie Adams selbst, lehrten die Menschen, wie man kämpfte und Vampire vernichtete, doch sollten immer die Mitglieder des Rates der Wächter die Kontrolle haben und die Wahrheit über die Vampire wurde verschleiert.
Die Wraith: Wraith - engl. für Geist Sie sind eine energetische Version der Vampire. Aus der Vorzeit noch stammend, als das Universum gerade einmal entstanden war, da waren die Wraith noch da. Wie Heuschrecken ziehen sie durch das Universum und vernichten alles, was ihnen gefährlich werden kann. Die Wraith selbst verändern sich nicht, sonder blieben stets eine Konstante, weswegen sie vor allem den Menschen fürchten, da er die Angewohntheit hat sich ständig zu verändern und zu entwickeln. Daher fürchten die Wraith, die Menschen könnten sie eines Tages aus dem Universum verdrängen. Sie beherrschen vor allem niedere Wesen und kontrollieren sie wie Marionetten, wie den Vampir, aber auch Menschen selbst, wenn diese besonders anfällig für ihre Suggestionen sind, jedoch nicht die Allerersten. Ihre Ankunft verändert die Vampire zusehends,
was zu einer nicht absehbaren Gefahr für die Menschheit werden
kann. Ihre direkten Motive sind unbekannt, aber ihr eigentliches Ziel
war es immer den Status Quo des Universums zu erhalten.
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