Bon appétit... -so genannte "Lebens"mittel

Lebensmittel - was hat das nun mit Artenschutz zu tun?- fragen Sie sich?
Eine ganze Menge!

Denn wenn man sich beispielsweise anschaut, wie viele Gifte tagtäglich auf unseren Feldern, in Treibhäusern oder in Plantagen zum Einsatz kommen, sträuben sich einem jegliche Nackenhaare steil zu Berge.

- Pestizide sind der Oberbegriff für alle chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel.
- Herbizide dienen der Bekämpfung von "Unkräutern".
- Fungizide bekämpfen verschiedene Pilzkrankheiten, wie z.B. den Echten Mehltau.
- Und Insektizide - wie der Name schon sagt - ist ein Mittel gegen so genannten "Schadinsekten".

Gut und schön, werden Sie jetzt vielleicht denken. Diese Mittel sind doch ein Segen für uns alle.
Dem ist aber leider nicht so. Denn jeglicher Einsatz von Pestiziden - egal gegen welche Erkrankungen oder gegen welchen Befall/ Bewuchs - stellt eine chemische Keule gegen das Ökosystem dar. Hierzu habe ich auch einige Infos zusammengestellt, die Sie hier nachlesen können.

An dieser Stelle geht es mir aber auch vorrangig darum, darauf hinzuweisen, welche negativen Einflüsse diese Gifte auf den menschlichen Organismus haben. Denn auch für uns sind die Stoffe alles andere als harmlos.

Klicken Sie einfach auf einen der aufgeführten Begriffe und folgen Sie mir in die Welt der so genannten "Lebens"mittel. Aber vorsicht - it´s not cool, man!

Banane

Zitrusfrüchte

Europäisches Obst

Heimisches Obst

Gemüse

Tee

Weitere Köstlichkeiten sind ebenso in Obst und Gemüse zu finden. Diese sind gerade für Allergiker ein besonderes Schmankerl der Industrie.
Zudem stellen sie ein unkalkulierbares Risiko für die Umwelt dar!
Manipulierte Gene

Doch es gibt noch weitere Zusatzstoffe, die Lebensmitteln zugesetzt werden, E-Stoffe genannt.
Manche davon sind relativ harmlos - E 300 zum Beispiel. Hierbei handelt es sich um Ascorbinsäure, kurz gesagt: "Vitamin C".

Doch was steckt hinter "E 154"?
E-Stoffe

Die Banane
Wussten Sie schon, dass auf Bananenplantagen Pestizide mit Flugzeugen verstrüht werden.
Die dort für einen Hungerlohn Arbeitenden werden unfruchtbar, bekommen behinderte Kinder oder erkranken
selbst an Krebs oder erleiden unumkehrbare Nervenschädigungen.
Jenes Gift befindet sich nicht nur auf der Bananenschale, sondern wurde auch schon in der Frucht nachgewiesen.
Kontrollen? - Die Grenzwerte liegen sehr hoch und sollten sie dennoch überschritten werden, gibt es einen
kleinen Medienrummel, bis wieder Gras über die Sache gewachsen ist und dann geht die Sprüherei
von vorne los.

Zitrusfrüchte
Südfrüchte sind wahre Vitamin- und
leider teils auch Chemie-Bomben. Es verhält sich oftmals ähnlich, wie bei den Bananen. Im Übrigen werden auch Ananas und
andere exotische Früchtchen bestäubt und besprüht.
Das ist mit Sicherheit alles andere als gesund, bedenkt man, dass laut der Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich
ZWEI MILLIONEN MENSCHEN am unfreiwilligen "Genuss" - während der Ernte oder dem Besprühen
selbst - sterben.


Europäisches Obst
Wer nun glaubt, mit europäischem Obst sicherer zu leben, der irrt teils gewaltig.
Sicherlich gibt es in Europa strengere Bestimmungen, was den Verbraucherschutz angeht. Aber auch hier steckt
manchmal mehr im Obst, als nur Vitamine. Bestes Beispiel sind und bleiben Trauben. Speziell solche außerhalb der Saison
stammen von Regionen, in denen teils verbotene Pestizide
angewandt werden. Also Vorsicht!

Heimisches Obst
Es ist natürlich ökologisch und aus gesundheitlichem Blickwinkel gesehen sinnvoll,
Obst zu kaufen, das gerade auch in der Region reift.
Aber auch hier ist man nicht dagegen gefeit, einen Giftcoctail zu erwerben. Zwar gibt es hierzulande
deutlich strengere Richtlinien und Kontrollen. Doch es gibt auch Höchstgrenzen an Pestizidmengen. Werden diese nicht
überschritten, darf das Obst weiterverkauft werden.
Dies nutzen einzelne Landwirte aus und verwenden einfach eine Pestizidmischung, was heißt, dass das jeweilige Gift unter
dem Grenzbereich liegt, aber dafür zwei oder drei unterschiedliche Gifte wirken.
Am Sinnvollsten ist es, Bio-Obst zu kaufen oder wenigstens solches, das vom Landwirt des Vertrauens stammt.

Gemüse
Hier gilt das Gleiche. Beste Beispiele für die Vitamin- und Giftbombe ist das Paprika.
Dieses wird mit Pestiziden behandelt, ebenso wie Salate. (hauptsächlich im Winter)
Salatgurken sind auch nicht ohne. Neben Pflanzenschutzmitteln ist es vor allem die Art und Weise, wie die Fruchte selbst
teilweise behandelt wird. Nämlich mit Formaldehyd! Ja, dem Stoff, der Krebs erzeugt.
Allem - hauptsächlich Treibhausgemüse - bleibt eine weitere Belastung gleich. Nämlich jene durch Nitrate. Diese werden im
Körper zu Nitrit. Verbindet sich dieses mit bestimmten Aminen, entstehen die krebserzeugenden Nitrosamine.
Das Nitrat selbst stammt im Übrigen schlicht durch die Gabe nitrathaltiger Düngemittel.
Wussten Sie eigentlich, dass Nitrite auch ins Grundwasser gelangen können. Resultat ist, dass es bei der Nitrit-Aufnahme in
den Organismus zur Erhöhung des Methämoglobinanteils kommen kann. Dies bedeutet, dass das Hämoglobin den Sauerstoff
nicht mehr wirklich binden kann. Für Säuglinge kann sich daraus ein lebensbedrohlicher Zustand entwickeln!

Tee
Wer sich dabei denkt, abwarten und Tee trinken, der täuscht sich gewaltig. Denn auch in Tees wurden schon - teils
verbotene - Pestizide entdeckt. Der Grund, warum so viele Gifte eingesetzt werden, ist die Monokultur, die in der
Plantagenwirtschaft allgemein vorherrscht. Dies gilt quasi für alle Lebensmittel, die in dieser Art angebaut werden.

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Manipulierte Gene

Früher hat man Pflanzen gekreuzt. So entstanden Mischformen von Obstbäumen, die verschiedenen Obstsorten, usw. Dazu
pfropfte man einen Ast auf einen "Trägerstamm" und veredelte die Pflanze. Teils wurde die Pflanze widerstandsfähiger,
teils erwarb sie andere Eigenschaften (geschmackliche, farbliche, andere Eigenschaften in der Form,...). Nichts
Gefährliches, also.

Heute jedoch geht es schon längst nicht mehr um das simple Pfropfen. Vielmehr heißt die Wundermethode "genetische
Manipulation.

Doch wie funktioniert diese eigentlich?
Nun, jeder Organismus besteht bekanntlich aus Zellen, in deren Innern ein Kern mit der Erbinformation (kurz DNS) zu
finden ist.

So in etwa sieht also eine Pflanzenzelle aus.Nur wie
verändert man nun deren Erbgut?

Man missbraucht dazu Bakterien. Dazu entnimmt
man deren Erbgut und pflanzt ihnen die gewünschte
Gensequenz ein, die auf die Pflanze übertragen werden
soll.

Als Kontrolle planzt man ihnen zusätzlich ein Resistenzgen
gegen Antibiotika ein.
Ist das Werk vollbracht, behandelt man das Bakterium mit
einem Antibiotikum.
Überlebt es diese Prozedur, steht fest, dass die
Genübertragung erfolgreich war. Nun wird das veränderte
Bakterium durch eine Wunde o.ä. in eine
Pflanze eingeschleust und es überträgt bald seine "Fracht"
auf den Wirtskörper (hier also die Pflanze).

Ergebnis ist eine genveränderte Tomate, eine Maispflanze, die gegen Schädlinge resistent sein soll oder ein anderes
Gewächs.

Was ist nun das Problem? - fragen Sie sich vielleicht. Die Pflanze wurde schließlich nur genetisch verändert, damit der
Mensch sie besser nutzen kann und damit das Gewächs auch selbst besser gegen Widrigkeiten der
Umwelt bestehen kann.
Nun - alles soweit korrekt. Doch was geschieht, wenn ein Mensch eine solche genveränderte Gensequenz zu sich nimmt?
Wurde z.B. ein bestimmtes Nussgen einer Pflanze zugefügt, oder ein Gen aus Gräsern, so nimmt der Konsument nicht nur
beispielsweise die Tomate zu sich - wie er eigentlich vermutet.
Nein, er verkonsumiert auch noch zusätzlich genetisches Material einer Nuss bzw. jenes von Gras.

Was geschieht, wenn der Konsument nun allergisch auf Nüsse ist und deshalb lieber in die rote, saftige Tomate beißt?
Nichts? Ein leichtes Brennen im Mund? Allergischer Hautausschlag? Durchfall und Übelkeit? Allergischer Schock?

Keiner kann es sagen und genau hier liegt ein Problem der Genveränderung.

Zudem weiß niemand, wie sich die genetische Veränderung auf den menschlichen (oder tierischen, denn auch Tierfutter wird
genetisch verändert) Körper auswirkt. Bilden sich Stoffwechselnebenprodukte, die vielleicht giftig sind, krebsauslösend?
Keiner weiß es.

Das dritte bedenkliche Risiko ist schlicht die Ausbreitung von genetischem Material in der Natur. Die Pflanzen werden auf
freien Feldern angebaut und könnten durch Pollenflug oder eine andere Art der Verbreitung ihren neuen genetischen
Code auf andere verwandte Pflanzenarten übertragen. Es wäre noch das kleinste Problem, wenn die neue geschmackliche
Eigenschaft einer Pflanze auf ein verwandtes Kraut übertragen würde.
Niemand beißt schließlich i.d.R. - außer sprichwörtlich - ins Gras oder ein anders Unkraut, um die Geschmacksänderung zu
bemerken.
Doch man stelle sich vor, so genannte "Unkräuter" würden resistent gegen Herbizide.
Oder sie gäben Gifte ab, die an ihr nagende Käfer, Schnecken oder sie bestäubende Insekten tötet. Was dann?
Und vor allem, wie will man verhindern, dass sich der genetische Code nicht auch auf biologisch oder konventionell
angebaute
Früchte übertragen? Der wirtschaftliche Schaden - gerade für einen Biolandwirt - wäre beträchtlich, da dieser sich
verpflichtet hat, keinerlei gentechnisch veränderte Lebensmittel anzubauen.

Und man stelle sich vor, in zehn Jahren käme ein neuer Lebensmittelskandal ans Licht, in dem es heißt, genetisch veränderte
Früchte machten auf Dauer krank. Wie könnte man die kontaminierten Unkräuter, Kulturpflanzen und evtl. Böden
sanieren? Schließlich ist es nicht möglich, einfach mit Lupe und Pinzette umherzulaufen und die DNA-Stränge einzusammeln,
die giftig sind.

Die Töne von Entwicklern der Gentechnik-Branche sind natürlich mehr als optimistisch. Man spricht von zukunftsweisender,
ungefährlicher, hilfreicher Technologie, die keinen Schaden verursachen könnte.

Nachdem die Bundesregierung in der neuen Gentechnik-Richtlinie festgelegt hat, dass die Landwirte bzw. die Hersteller des
genmanipulierten Saatgutes im Schadensfall die volle Haftung tragen müssten, wich der strahlende Optimismus blanker
Aktionismus und Trotz. Man ließ verlauten, dass die Bundesregierung einem innovativen Markt im Wege stünde und
mit ihrer Regelung verhindere, dass die Gentechnik etablierte Form der Lebensmitteloptimierung würde.

Wohl einmal mehr ein Paradoxon? Man spricht von Sicherheit, einer ungefährlichen Technologie, möchte jedoch die Haftung
weitgehend ausschließen.
Scheinbar ist man sich selbst noch nicht sicher, ob man sich sicher sein kann. Und dies wollte man wohl mit Hilfe von
Freilandversuchen und Versuchskaninchen in Form von Anwohnern und der umgebenden Natur erforschen. Eine seltsame
Einstellung zeichnet sich da ab.
E-Stoffe



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