Großkonzerne

Geschäfte machen auf Kosten von Schwächeren. Das ist die Geschäftsidee einiger findiger Geschäftsleute, die an der Spitze von Weltkonzernen stehen.

Sei es, indem man einfach Land in Besitz nimmt, das einem eigentlich überhaupt nicht gehört - ähnlich wie einst im Land der Indianer geschehen - oder aber auch schlicht, indem man Plantagen errichtet und darin beispielsweise Bananen anbaut.
Die "Anwohner" dieses Betriebes werden oftmals vertrieben oder können nicht mehr von der Landwirtschaft leben.
So bieten die Großkonzerne - nobel, nobel - den Anwohnern großzügigerweise eine Arbeitsstelle in der Plantage an.
Arbeit bedeutet Geld, Geld bedeutet Kaufkraft und Kaufkraft bedeutet letztlich auch die Möglichkeit zum Kauf von Lebensmitteln.

Das stimmt einerseits.

Andererseits bekommen die Arbeiter einen Wochenlohn von weniger als 30 €.
Dies bei Arbeitsbedingungen, die die Gesundheit der Arbeiter und der im Umkreis lebenden Familien stark gefährdet. In Nicaragua gibt es insgesamt über 20.000 Opfer eines gegen Wurmbefall eingesetzten Pestizides.
Zeugungsunfähigkeit, Schäden an inneren Organen, Todesfälle, Missbildungen bei Kindern - die Schädigungen gehen sogar soweit, dass Kinder ohne Gehirn zur Welt kommen.
Die WHO schätzt - ganz nebenbei erwähnt - dass es weltweit jährlich bis zu
2 Millionen Todesfälle durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel gibt.

Bon appétit - kann man da nur sagen. Das zum Thema, Bananen sind gesund!
Gleiches gilt im Übrigen auch für andere Obstsorten. Zitrusfrüchte, tropische "Gesundheitskost", Tee, Kaffee und Kakao. Sie können davon ausgehen, dass die Produkte der üblichen Markennamen unter diesen oder ähnlichen Umständen entstanden sind.

Wenn Sie das Thema "Großkonzerne und ihre Machenschaften" näher interessiert, so empfehle ich Ihnen die Lektüre des Buches "Schwarzbuch der Markenfirmen" von Klaus Werner und Hans Weiss.

Neben den Umwelt- und Gesundheitsschäden, die die Produktion der Bananen täglich in den großen Plantagen verursacht, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Gesundheit des Endverbrauchers gefährdet.

Die beste Möglichkeit, dem ein Ende zu setzen, ist der Kauf von Produkten aus "fairem Handel". näheres hierzu bei BanaFair (für Bananen) oder Transfair, was Kaffee, Schokolade und andere Kakaoprodukte betrifft.


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