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Einleitung

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Mit der Einführung von Windows 95 löste die Registry - zu deutsch: Registrierdatenbank - das INI-System der bisherigen Windows 3.x Versionen als Mittel zur allgemeinen Konfiguration des Systems selbst sowie von installierten Anwendungsprogrammen ab. Die Verwaltung sämtlicher notweniger Daten zur Konfiguration des Systems an zentraler Stelle hat natürlich sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zu den Vorteilen gehört die Tatsache, daß wichtige Konfigurationsparameter für das System an einem Ort abgelegt und verwaltet werden können, was die Übersichtlichkeit sowie die Möglichkeiten der Sicherung der relevanten Daten vereinfacht. Der Nachteil ist die Empfindlichkeit, mit der die Registry auf Fehler reagieren kann - denn ist die Registrierdatenbank defekt oder enthält inkorrekte Werte, ist die Systemstabilität meist schnell ernsthaft gefährdet, und liegt bei einer zerschossenen Registry kein intaktes Backup vor, führt in manchen Fällen kein Weg an der Neuinstallation vorbei.

Nichtsdestotrotz bietet die Registry auch einige interessante Möglichkeiten, die Benutzerführung des Betriebssystems ein wenig mehr den eigenen Nutzungsgewohnheiten anzupassen, als dies mit den üblichen systemeigenen Einstellungsdialogen möglich ist. Auch Möglichkeiten zur Verbesserung der Performance lassen sich durch die Modifikation der richtigen Werte in der Registry erreichen, ebenso wie sich hier unschöne Überreste z.B. von fehlgeschlagenen Deinstallationsvorgängen, Verweise zu nicht mehr existenten Treibern oder Programmen, die das System oft ausbremsen, entfernen lassen.

Zwar sind mittlerweile eine Vielzahl von Tuningprogrammen für Windows auf den Markt gekommen, die Veränderungen auch an der Registry automatisch vornehmen. Bestimmt über den Weg gelaufen sind dir schon diese Banner, auf denen für Programme geworben wird, die dir deine Internetverbindung optimieren (z.B. TweakDUN). Das tun die auch, jedoch beinhaltet dieser Optimiervorgang meist lediglich das Verändern oder Hinzufügen einiger Werte in der Windows-Registry, mit welchen dann dein TCP/IP-Protokoll, über das du deine Internet-Verbindung herstellst, dem Internet-Standard angepaßt wird.

Hat man jedoch solche Programme nicht zur Verfügung, kann es durchaus ganz reizvoll sein, selbst einmal Hand in der Registry anzulegen. Wer sich mit dem Regstriereditor bereits vertraut gemacht hat und auch über die Sicherungsmöglichkeiten der Registry Bescheid weiß, kann gleich an dieser Stelle auf die Übersichtsseite für die Registryeingriffe wechseln, auf der einige meiner Meinung nach recht nützliche Eingriffe in die Registry aufgeführt sind. Ansonsten geht's jetzt erst mal weiter mit einer kleinen Einführung in Regedit.


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