März  2011

 1945 Hiroshima und Nagasaki, 
 1979 Harrisburg, 
 1986 Tschernobyl, 
 2011 Fukushima 
Was muss denn noch geschehen,
damit die Vernunft Oberhand gewinnt
? ? ?

 

Im Jagdrecht sind auch ganzheitliche Lösungen an der Zeit.
Wie hier zum Beispiel:  
Jägerstiftung natur+mensch
Hier können Jäger ihre Meinung äußern:
   Blog der Stiftung

 

Oktober  2010

braucht Thüringen neue Jagdzeiten für Schalenwild ?

Was vor drei Jahren auf Bundesebene gescheitert ist, wird nun scheibchenweise in den Ländern durchgezogen:
In Brandenburg sind die Schonzeiten für die Schalenwildarten schon gefallen.  Nun wird in Thüringen mit der Schonzeit für die Rehböcke von Oktober bis Januar begonnen.

Warum wird das gemacht ?
Der Wegfall der Schonzeit von Oktober bis Januar soll eine höhere Strecke bewirken, indem das Ansprechen des Wildes erleichtert werden soll. Das ist aber Unsinn, weil die Höhe des Abschusses im Abschussplan bestimmt ist.   Richtig ist, dass damit das Ansprechen des Wildes nicht erleichtert, sondern überflüssig werden soll - also der Wahlabschuss. Wenn der Wahlabschuss nach Stärke und Qualität aber nicht mehr erfolgt, findet auch keine Hege mehr statt. Ein Kernstück der deutschen Jagd - die Hege - wird damit obsolet. Es gilt dann "Masse statt Klasse". Damit löst sich die Daseinsberechtigung der heutigen Jäger in Luft auf. Sie werden zum reinen Regulierer des Wildbestandes.

Es geht dabei auch nicht um den Verbiss oder das Fegen, das den Wald oder den vermeintlich notwendigen Umbau des Waldes gefährden würde. Es geht tatsächlich um das Tilgen des derzeitigen Jagdrechts als selbständigen Rechtskreis.
Bereits jetzt sind im Bundesnaturschutzgesetz vom 29. Juli 2009 Regelungen getroffen, die bisherige jagdrechtliche Regelungen auffangen können. Siehe hierzu beispielhaft § 37 BnatSchG. Ansonsten ist im neuen BnatSchG kaum noch die Rede vom Jagdrecht. Nicht anders ist das im Thüringer Naturschutzgesetz nachzulesen. Vergleiche hierzu Sechster Abschnitt.
Viele Waldbesitzer kochen zur Zeit ihr Süppchen dabei und merken vielleicht gar nicht, dass sie benutzt werden. Sie unterschätzen die soziale und landeskulturelle Funktion des Waldes, indem die wirtschaftliche Funktion zu sehr betont wird. Entgegen der vielen Worte dieser Tage weiß doch der bodenständige Teil unserer Bevölkerung noch, dass Holzertrag mindestens 80 Jahre braucht und ein Umbau des Waldes die Sache zweier Generationen ist, also 50 Jahre dauert.

Wenn die Jäger jetzt nicht munter werden, brauchen sich einige nicht wundern, dass sie künftig nur noch benutzt werden. Mancher Jungjäger wird sich später noch wehmütig an frühere Zeiten erinnern.

Es zeigt sich wie in allen Bereichen der Gesellschaft auch im Jagdrecht, wenn das Geld im Mittelpunkt steht, gehen Werte wie Gemeinnutz und Ethik den Bach runter.

    Webmaster

 

Juni 2010

Sachsen-Anhalt steht früher auf

Einige Medien fordern diesen flotten Spruch zu verbieten.

Kommentar Webmaster:
Manche wollen auch heute noch die Erde lieber als Scheibe sehen, anstatt Realitäten zur Kenntnis zu nehmen.

- Die Erde ist eine Kugel und die Sonne geht nun mal im Osten auf -

 

Februar 2010

Auch die thüringer Jäger werden immer älter (was sonst?)

Zu der in den Medien verbreiteten Ansicht der Überalterung der Bevölkerung hier ein passender Artikel:  mehr:

 

Juni 2009

Schnellauswahl eingefügt

Hier soll ein Übersicht mit schnellem Zugriff entstehen, die auch ältere Rechtsquellen berücksichtigt.
Noch Wünsche offen ? Unmögliches wird gleich erledigt, nur Wunder dauern etwas länger ;-)))

Februar 2009

Prioritäten setzen

500 Millarden Euro   für das Finanzkapital (Rettungspaket im Oktober 2008);
50 Millarden Euro für die bessere Stimmung im Wahljahr (II. Konjunkturpaket im Januar 2009);
500 Millionen Euro für Opel als Bürgschaft vom Land Hessen;
2500 Euro für ein altes Auto;
100 Euro für ein Kind;
0 Euro für Arme, Rentner, Kranke.

Noch mehr Geld in das unregulierte raffgierige Finanzsystem.
Experten sprechen davon, dass 2020 der Staatsbankrott folgt.

Januar 2009

neue Kormoranverordnung

Thüringer Verordnung über Ausnahmen von den Verboten des § 42 des Bundesnaturschutzgesetzes und zur Übertragung einer Ermächtigung



Gewöhnung des Lesers an riesige Summen

Yotta (103)8 = 1024 1.000.000.000.000.000.000.000.000 Quadrillion Nirwana
Zetta (103)7 = 1021 1.000.000.000.000.000.000.000 Trilliarde Staatsbankrott
Exa (103)6 = 1018 1.000.000.000.000.000.000 Trillion Hyperinflation
Peta (103)5 = 1015 1.000.000.000.000.000 Billiarde Derivatevolumen
Tera (103)4 = 1012 1.000.000.000.000 Billion Bailout für Banken
Giga (103)3 = 109 1.000.000.000 Milliarde Oligarchenkonten
Mega (103)2 = 106 1.000.000 Million Unternehmerkredit
Kilo (103)1 = 103 1000 Tausend Arbeitergehälter
Hekto 102 100 Hundert Goldmünze
Deka 101 10 Zehn Silbermünze
Einheit 1 1 Eins Öl (Liter)

mehr erfahren unter  Telepolis Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29372/1.html
 

November 2008

neue Kormoranverordnung in Sicht

Der Thüringer Landtag hat eine neue Kormoranverordnung beschlossen. Künftig soll die Untere Naturschutzbehörde für Ausnahmeregelungen zuständig sein.

Um die Schäden durch Kormorane gering zu halten, wurde die Verhinderung von Brutkolonien, z. B. durch Maßnahmen wie das Stören des Nestbaus oder das Herunterstoßen von Nestern eingeführt. Ausdrücklich ausgenommen ist hier der Zeitraum vom Beginn der Eiablage bis zum Verlassen der Brutkolonie durch die Jungvögel.
 
In der Zeit vom 1. April bis zum 15. August kann eine entsprechende Erlaubnis bei der unteren Naturschutzbehörde beantragt werden, die nur dann erteilt werden darf, wenn öffentliche Belange, insbesondere solche des Naturschutzes, einschließlich des Artenschutzes und des Tierschutzes, nicht entgegenstehen. Bisher war es in der Brutzeit verboten, Kormorane zu töten. Nun wird eine ganzjährige Tötung ermöglicht. Die allgemeine Gestattung der Tötung gilt in einem Gebiet von 250 Metern um fischereiwirtschaftlich genutzte Gewässer und Fließgewässer.

   Quelle:    http://www.thueringen.de/de/tmlnu/aktuell/presse/37000/uindex.html


Flächenstillegungen in der Landwirtschaft entfallen

Mitteilung der Kommission an alle Landwirte betreffend die Abschaffung der Flächenstilllegungsregelung ab 2009 (2008/C 186/06)
Die Kommission möchte die Landwirte in der Gemeinschaft auf die im Zusammenhang mit dem GAP-Gesundheitscheck vorgelegten Vorschläge hinweisen (KOM(2008) 306 endg. (1)), in denen empfohlen wird, die obligatorische Flächenstilllegung ab dem Jahr 2009 abzuschaffen.

Der Vorschlag ist am 20. Mai 2008 von der Kommission angenommen worden und wird derzeitig im Rat, im Europäischen Parlament und in den übrigen europäischen Organen erörtert. Der Vorschlag ist die logische Folge der Verordnung (EG) Nr. 1107/2007 des Rates (2), mit der der Satz der obligatorischen Flächenstilllegung 2008 auf Null festgesetzt wird.
Aufgrund des Vorschlags sind die Landwirte künftig nicht mehr verpflichtet, Flächen aus der landwirtschaftlichen Erzeugung zu nehmen, um den mit ihren Zahlungsansprüchen festgesetzten Betrag zu erhalt=""en. Die besonderen Zahlungsansprüche für Flächenstilllegungen werden in normale Zahlungsansprüche umgewandelt. Die Landwirte können diese Bestimmung bereits für die Herbstaussaat 2008 und die Frühjahrsaussaat 2009 nutzen.


Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union (C 186/8 DE) vom 23.7.2008

Oktober 2008

Da geht noch was - eine Parodie zum Zeitgeschehen

Haben Sie durch das viele Schwarzwild auch Wildschäden in Größenordnungen, sodass kein Landwirt mehr darüber hinwegsehen kann und Sie den Wildschaden ersetzen müssen?
Auch hat sich Ihr Wildacker und die unbemerkt regelmäßige Fütterung jetzt als doch eher nachteilig erwiesen, weil sich plötzlich das doch immer erwünschte Rotwild massig im Revier eingestellt hat und aufmerksame Waldbesitzer enorme Verbiss- und heftige Schälschäden bei der Gemeinde angezeigt haben. Der Förster und der Waldbauer schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, der Wildschadenschätzer hat sowas noch nicht gesehen. Er rechnet eine Schadensumme aus, mit der Sie 50 Jahre hätten Pacht zahlen können.

Keine Panik, da geht noch was!

Sprechen Sie mit Ihrem Verpächter, dass er Hilfe braucht. Machen Sie dem Vorstand klar, dass Sie die Flinte in's Korn werfen werden und die Jagdgenossenschaft dann ohne Pächter dasteht. Was sollen die dann bloß alleine machen.
Am besten Sie bringen gleich einen Plan mit, wie Sie die Kosten aus der Kasse der Jagdgenossenschaft begleichen, ohne dass der Vorstand dabei all zu viel zu tun hat. Bieten Sie sich an alles zu klären, Sie kennen sich mit allem sowieso am besten aus (der Kassenbestand ist ja schließlich aus Ihrem Geld entstanden).
Erinnern Sie rein vorsorglich die Jäger im Vorstand an ihre Begehungsscheine für das nächste Jahr.
Vergessen Sie dabei auch nicht Ihre jetzigen und künftigen Aufwendungen mit einzubringen und machen Sie klar, dass Sie nun natürlich nichtmehr den jetzigen Pachtpreis aufbringen können und natürlich kann die Wilschadensregelung im Pachtvertrag so nicht bleiben, Ihr Anwalt="" soll mal schnell was aufsetzen.
Wenn Sie dem Pöbel ab und zu ein Stück als Braten versprechen (natürlich vom Fallwild), dann klappt das schon.
Jetzt nicht bummeln, das muss jetzt schnell gehn.

Da geht noch was ...

Haben Sie auch schon daran gedacht, dass der (EU)Veterinär gerne einen Schlachtraum sehen möchte? Bei den vielen Schäden muss ja Wild in Größenordnungen da sein, da geht doch sicher auch gleich ein Jagdhaus mit Strom und Wasser im Revier. Und dann endlich weg mit dem Nachtjagdverbot und rauf mit dem Nachtglas mit ... Restlichtverstärker (nicht bescheiden sein) auf die Flinte.

... mal sehen, was da noch geht ...

 


 

500 000 000 000 (Fünfhundertmiliarden) Euro = etwa 6 TEuro pro Kopf der Bevölkerung.

Für diese Summe bürgt der deutsche Michel, damit die menschenverachtende Geldgier weiter geführt werden kann. Und die Bankrotteure von vor 14 Tagen gründen bereits heute eine neue Bank und das im Auftrag des Staates - z. B. in Sachsen.

Das Geldwesen gehört in staatliche Hand, genau so wie Wasser, Strom, Post, Telefon und Eisenbahn, weil das Kapital den Menschen dienen muss und nicht umgekehrt.

Mit der "Rettung" dieses verkommenen und todkranken Finanzsystems wird dessen unvermeidlicher Untergang nur noch schlimmer.
Noch erhält der erste Bankrotteur der HRE 34 TEuro Ruhestandsgehalt - pro Monat.

 


 

Bürgerproteste gegen die Vorratsdatenspeicherung
- große Demo am 11.10. in Berlin.

 


 

Haben Sie es bemerkt?

Ganz still und heimlich sollte am 06. Oktober 2008 im Bundestag beschlossen werden, die Bundeswehr im Innland einsetzen zu können.
Die Gelegenheit im Schatten der Skandale im Ergebnis des Systemfehlers im Finanzsystem, war günstig. Das wäre ein weiterer Schritt hin zu einem totalitären deutschen Staat.

Doch es kam keine Mehrheit zusammen.

 

 

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