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1. SAILOR Eine meiner ersten Favoriten war die Gruppe SAILOR, deren unkonventionelle Kostümierung und eingehende Musik mir viel Spaß gemacht hat. Natürlich schwärmte ich insbesondere für den Lead-Sänger Georg Kajanus, der damals aber schon doppelt so alt war wie ich.
2. ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA Es folgte eine große Begeisterung für das ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA, eine wahnsinnige Mischung aus klassischen Musikinstrumenten und Rock/Pop, zunächst ein Experiment, später eine Institution mit vielen großen Hits. Hier war es wirklich nur die Liebe zu den ungewöhnlichen Arragements und den tollen Chor-Einlagen, die heute noch ihresgleichen suchen und in der heutigen Musik leider überhaupt keinen Platz mehr haben. Heute gefallen mir die ersten 5 Alben (bis "Out of the Blue") am besten, danach wurde es zunehmend kommerzieller. Bei schlechtem Wetter besonders zu empfehlen: "Concerto for a rainy day" aus dem genannten Album mit "Mr. Blue Sky" am Ende!
3. JOHN MILES
4. NICK KERSHAW Von NICK KERSHAW gefiel mir zunächst natürlich sein großer Hit "Wouldn't it be good" und auch die nachfolgenden Songs. Doch auch bei ihm sind auf den LP's eine Vielzahl besonders experimenteller, sehr ungewöhnlicher Lieder zu finden, die manchmal erst beim zweiten, dritten oder vierten Hinhören ins Ohr gehen, dann aber die Kreativität dieses Sängers enthüllen, der wie kaum ein anderer Songschreiber Töne aneinander reiht und zu Melodien formt, die außer ihm wohl niemand so verwendet hätte. Leider ist Nik Kershaw irgendwann in der Versenkung verschwunden, er arbeitet wohl nur noch als Produzent.
5. MICHAEL JACKSON Es ist zu schade, dass dieser
begnadete Künstler jetzt erst wieder die Achtung und Beachtung erfährt,
die er verdient. Wir waren gerade in Los Angeles und gaben dort unser Mietauto
ab, als die Nachricht von seinem Herzstillstand im Fernsehen kam. Vielleicht
hat mich das so wach gerüttelt und wieder alle seine Lieder hören
lassen. Neben einer Auswahl von CD's hier auch ein paar englischsprachige
Bücher, von denen besonders das von Aphrodite Jones Beachtung verdient.
Sie war vor dem Prozess gegen MJ davon überzeugt, dass ser schuldig
sei, so wie alle anderen Medienvertreter auch, und dann hat sie sich die
Mühe gemacht, sämtliche Prozessunterlagen und -mitschriften zu
sichten und für die Nachwelt aufzubereiten. Danach kann es nur ein
Urteil geben: MJ war und ist unschuldig!
Wuppertal, 22.7.2011 |
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