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Unsere Urlaubsbilder aus der Türkei Alanja 2004.
In der Antike hieß die Stadt Korakesion. Sie war eine Grenzbefestigung gegen Pamphylien. Im 2.Jh. v. Chr. errichteten Piraten auf dem Berg der Halbinsel eine Burg, Die später von den Römern zerstört wurde. Nachdem Antonius und Kleopatra hier ihre Flitterwochen verbracht hatten, schenkte er ihr das damals waldreiche Zederngebiet,dessen Holz für eine neue Flotte herhalten mußte. Unter der Herrschaft der Seldschuken erlangte die Stadt eine gewisse Bedeutung. im 13.Jh. wurde sie zu einem Marienestützpunkt ausgebaut und die Burg angelegt. Diese guterhaltene Festung auf dem 250 m hohen Burgberg ist von überall gut zusehen und das Wahrzeichen der Stadt. Von der Zitadelle bietet sich Ihnen ein herrlicher Rundblick über die Stadt Alanja.
 
Der Kleopatrastrand                           Die Burg von innen
          
Am Hafen steht der Rote Turm (Kizil Kule) aus dem Jahr 1225, er ist acheckig und hat eine Höhe von fast 50 m. Er diente einst zur Verteidigung der nahegelegenen Werft deren fünf Hallen in den Felsen gehauen worden sind. In ihr wurden einst Kriegschiffe gebaut. 1948 wurde auf der anderen Seite des Burgfelsens eine wunderbare Tropfsteinhöhle entdeckt (Damlatas Magrasi). Diese Grotte hat eine Höhe von 15 m. Ihr Alter wird auf 15000 Jahre geschätzt. Die gleichbleibene Temperatur von ca. 23 C und die fast 99 prozentige Luftfeuchtigkeit mit einem leichten Radonanteil sind gut gegen Asthma und Bronchitis. Auf der Südwest-Nordwestseite befinden sich noch weitere Höhlen, die aber nur mit dem Boot zu erreichen sind. In der Stadt gibt es noch ein kleines Museum u. einen schönen Park.(Siehe Bilder).
 
          
 
An einem Mittwoch sind wir durch den Hafen gebummelt u. haben uns den Hafen u. die Schiffe angeschaut, dabei haben wir gleich eine kleine Hafenrundfahrt rund um die Insel gebucht. Auf dieser Fahrt konnte man die Insel auch mal von der Wasserseite betrachten. Die Fahrt war stürmisch aber wunderbar.
Der Hafen von Alanja.                        Gleich gehts los.
          
In Alanja haben wir eine 2.tägige Reise nach Pamukkale mit dem Bus gebucht. Pamukale bedeutet Baumwollschloß, die zutreffende Bezeichnung für eine außergewöhnliche Naturschönheit. Schneeweiße Kalkterassen,die die kalkhaltigen Quellen und Wasserläufe des Beckens in Jahrtausenden gebildet haben. Die Quellen liegen etwa 90 m über dem Talboden und haben ihre Sinter-Kaskaden auf einer Länge von 3 km in das Tal hinabgebaut. Schon die Römer waren von der heilende Wirkung des 33-35 C warmen Thermalwassers überzeugt. Auf dieser Reise lernten wir auch Andrea u.Rolf aus Thüringen kennen.
Andrea u.Rolf                                  
          
 
          
 
Bei einem Besuch in einer Teppichknüpferei haben wir den türkischen Frauen beim knüpfen der Teppiche zugeschaut u. viel über die türkische Teppichknüpfkunst erfahren. (siehe Bilder)
 
           
 
Bei den abendlichen Spaziergängen haben wir oft die schönen Sonnenuntergänge erlebt.
 
 
Alanja wir kommen bald wieder!